08/2017

Aktuelle Ausgabe
16. Juni 2017

  • 120. DÄT - Gesundheits-, Sozial- und Berufspolitik

    Montgomery: Ärzte keine Erfüllungsgehilfen der Ökonomie

    Der 120. Deutsche Ärztetag hat die Einführung von Personaluntergrenzen für Ärztinnen und Ärzte und alle anderen am Patienten tätigen Berufsgruppen gefordert. „Genügend und qualifiziertes Personal ist unabdingbare Voraussetzung für Qualität überall im Krankenhaus“, erklärten die 250 Delegierten in Freiburg.

  • Dialog mit Generation Y

    Klare Ansichten zur Kommunikation

    Die sogenannte Generation Y hat klare Vorstellungen, wie die „Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen“ ablaufen soll. Das zeigte sich beim Dialog mit jungen Ärztinnen und Ärzten zum Thema, zu dem die Bundesärztekammer (BÄK) im Vorfeld des 120. Deutschen Ärztetags in Freiburg geladen hatte.

  • 120. DÄT - Paracelsus-Medaille

    Dr. Klaus-Dieter Wurche gewürdigt

    Marburger-Bund-Mitglied Dr. Klaus-Dieter Wurche hat beim 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg die Paracelsus-Medaille verliehen bekommen. Und mit Prof. Frank Ulrich Montgomery als Präsident der Bundesärztekammer überreichte ein langjähriger Mitstreiter aus den Reihen des Marburger Bundes die Auszeichnung.

  • 120. DÄT - Digitalisierung

    Ärzteschaft will für die Zukunft digitalen Wandel mitgestalten

    Sollte es nach den unendlichen Diskussionen vergangener Jahre um die elektronische Gesundheitskarte und die dazugehörige Infrastruktur tatsächlich zu einem fundamentalen Richtungswechsel kommen? „Haben Sie nicht die Illusion, wir könnten etwas verbieten!“ So appellierte Dr. Franz Bartmann, Vorsitzender des Telematikausschusses der Bundesärztekammer, beim 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg.

  • 120. DÄT - Notfallversorgung

    Extrabudgetäre Vergütung gefordert

    Geht es nach dem Willen der verfassten Ärzteschaft, wird die Notfallversorgung künftig durch eine extrabudgetäre Finanzierung sichergestellt. Die notwendigen Investitionen, Vorhalteleistungen und Personalentwicklungskosten sollen Bund und Länder aufbringen, forderten die Delegierten des 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg im Leitantrag des Vorstandes der Bundesärztekammer (BÄK), der mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde.

  • 120. DÄT - Weiterbildung (I)

    Wichtiger Meilenstein zu neuer (Muster-)Weiterbildungsordnung!

    „Die Vorlage ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht.“ Dieses verheerende Urteil vom Deutschen Ärztetag 2010 zitierte Dr. Franz Bartmann, Vorsitzender der Weiterbildungsgremien der Bundesärztekammer, in seinem Referat in Freiburg. Und beim diesjährigen Ärztetag?

  • 120. DÄT - Weiterbildung (II)

    Gehälter müssen vollständig refinanziert werden

    Die Weiterbildung der approbierten Ärztinnen und Ärzte findet im Rahmen ihrer Berufsausübung statt. Sie tragen wesentlich zur gesundheitlichen Versorgung in Klinik und Praxis bei. Ganz ähnliche Aussagen hatten bei vergangenen Ärztetagen immer wieder zu heftigen Kontroversen geführt. Doch die Diskussion in Freiburg war diesmal wesentlich sachbezogener, was beim gesamten Ärztetag zu spüren waren.

  • Deutscher Ärztetag / MB-Hauptversammlung

    Für das Medizinstudium der Zukunft

    Die Hauptversammlung des Marburger Bundes im Frühjahr steht eigentlich immer unter dem Vorzeichen des Deutschen Ärztetages. Und auch diesmal wurden Anträge vom Sprecherrat der Medizinstudierenden angeregt, die zunächst in der Hauptversammlung des Marburger Bundes und dann vom Deutschen Ärztetag beschlossen wurden – was bedeutet, dass sie an politischem Gewicht gewinnen.

  • Tarifeinheitsgesetz

    Urteilsverkündung am 11. Juli!

    Jetzt ist es so weit: Am 11. Juli wird der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts um 10 Uhr sein Urteil über die Verfassungsbeschwerden des Marburger Bundes und anderer Gewerkschaften gegen das Tarifeinheitsgesetz verkünden. Damit hat das Warten dann endlich ein Ende. Völlig unabhängig davon, wie das Urteil am Ende ausfällt, herrscht dann endlich höchstrichterliche Klarheit darüber, wie es um die Verfassungsmäßigkeit dieses Gesetzes bestellt ist.