13/2016

Aktuelle Ausgabe
16. September 2016

  • VKA-Tarifrunde 2016

    MB-Forderung nach VKA-Ansicht „völlig unangemessen“

    Eine Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Kaum war die Forderung des Marburger Bundes an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für die anstehende Tarifrunde übermittelt, hielten die Arbeitgeber dagegen. Als „völlig unangemessen“ tat der tarifpolitische Dachverband die MB-Forderung von 5,9 Prozent lineare Erhöhung für die rund 55.000 Ärztinnen und Ärzte an den etwa 550 kommunalen Krankenhäusern ab, für die der MB am 22. September die Tarifverhandlungen in Düsseldorf aufnimmt.

  • VKA-Tarifrunde

    Welche Vorbereitungen sind nun zu treffen?

    In wenigen Tagen, am 22. September, beginnt die Tarifrunde des Marburger Bundes mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in Düsseldorf. Vor Ort in den betroffenen Krankenhäusern sind daher seitens der dort tätigen MB-Mitglieder einige Vorbereitungen für das notwendige Zusammenspiel von MB-Verhandlungskommission und MB-Mitgliedern zu treffen.

  • Behandlung nicht einwilligender Patienten

    BVerfG-Spruch – eine wirklich lebensrettende Entscheidung

    Wir Ärztinnen und Ärzte fühlen uns von der Juristerei manchmal schon etwas gegängelt. Da ist der Eindruck auch nicht ganz fernliegend, dass die eine Fakultät der anderen zeigen will, wer denn nun recht hat. Der Umstand, dass die ärztliche Behandlung erst einmal eine Körperverletzung darstellt und die Rechtswidrigkeit erst durch die Einwilligung nach Aufklärung beseitig wird, spricht für sich.

  • Ambulant angestellt

    Für Ihre Interessen – Ihr Stimmrecht nutzen!

    Mehr als 26.000 Ärztinnen und Ärzte sind schon in Einzelpraxen, Medizinischen Versorgungszentren und Berufsausübungsgemeinschaften angestellt. Und es werden von Jahr zu Jahr mehr.

  • Gesetzliche Krankenkassen

    Überschüsse trotz Mehrausgaben

    Die Finanzlage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat sich im ersten Halbjahr 2016 wieder verbessert. Bis Ende Juni erzielten die gesetzlichen Kassen einen Überschuss von 600 Millionen Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte.

  • Interview

    Krankenhausfinanzierung ändern – aber ...

    Wie viel Mut muss man aufbringen und wie viele persönliche Nachteile in Kauf nehmen, um sich gegen widrige Zustände zu wehren? Medizin­ethik hat selbst in Zeiten der Qualitätsoffensive Hochkonjunktur. Prof. Christiane Woopen war Vorsitzende des Deutschen Ethikrates. Bei der Hauptversammlung des Marburger Bundes regte sie an, ein System aus Ombudsfrauen oder Ombudsmännern zu installieren, an die man sich in schwierigen Fällen wenden könnte.

  • Qualitätsoffensive

    Auffälligkeiten in zehn Prozent der Häuser

    Wenn die Diskussion um Qualität geführt wird, um Krankenhausstandorte abzubauen, dann wird man schnell hellhörig – auch dann, wenn das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen ­(IQTIG) Daten zum Strukturierten Dialog veröffentlicht, der seit Längerem der Qualitätssicherung dienen soll.

  • DocSteps

    Wichtige Infos für den richtigen Start in den Beruf

    Nach Abschluss des Studiums stehen junge Berufsanfänger oftmals vor ganz praktischen, alltäglichen Fragen, die in keinem Lehrbuch beantwortet werden. Was gilt es beim Abschluss meines ersten Arbeitsvertrages zu beachten? Welche Facharztweiterbildung ist die richtige für mich? Wie bestehe ich im Berufsalltag oder wie überbringe ich meinen Patienten schlechte Nachrichten? DocSteps, die Karrieremesse des Marburger Bundes, greift diese Themen auf.

  • Pflege

    Gemeinschaftlich zu besseren Lösungen gelangen

    Die Erprobung eines neuen Lehrkonzepts für die gemeinsame Ausbildung von Studierenden in Gesundheitsberufen und von Studierenden der Humanmedizin, das ist das Ziel von „InHAnds – Interprofessionelle Health Alliance Südniedersachsen“. Das gemeinsame Projekt von Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst steht im Zusammenhang mit dem weiteren Aufbau des neuen Gesundheitscampus Göttingen. Das Vorhaben wird von der Robert Bosch Stiftung mit rund 90.000 Euro gefördert und hat eine Dauer von zwei Jahren.