Letztlich wurde in der Runde die einzig gestellte lineare Forderung nach einer linearen Steigerung der Tabellenentgelte um 8 Prozent diskutiert. Während die MB-Vertreter die Notwendigkeit einer vor allem gegenüber anderen Tarifbereichen konkurrenzfähigen Tarifsteigerung betonten, zeigten sich die Arbeitgeber deutlich zurückhaltend und mahnten ihrerseits angesichts der zu erwartenden Strukturveränderungen im gesamten Krankenhausbereich einen vernünftigen Umgang mit den Unternehmensressourcen an.
Wie wir bereits erläutert hatten, stehen neben der linearen Forderung in der Tarifrunde auch noch weitere Themen zur Diskussion. So sind die Aufwertung der Arbeit zu ungünstigen Zeiten ebenso ein Thema wie die Verbesserung der Regelungen zur Arbeit in Schicht und Wechselschicht. Daneben wurden auch die Struktur der Tabelle sowie die Abbildung von besonderen Qualifikationen angesprochen. Die Vertreter der BG Kliniken zeigten sich offen dafür, alle weiteren Themen auch ohne eine Kündigung der entsprechenden Regelungen in den Verhandlungen zu beleuchten.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 2. März statt. Bis dahin werden wir den Termin in der Verhandlungskommission weiter thematisch vorbereiten.
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