• Stellungnahmen

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    23. Jan 2026
    Der Marburger Bund begrüßt, dass im Hinblick auf die zunehmende Gewaltbereitschaft im Gesundheitswesen mit Paragraf 116 StGB-E ein eigener Tatbestand geschaffen werden soll. Erfasst würden dadurch explizit sämtliche Angehörige von Heilberufen, die für ihre Berufsausübung oder das Führen der Berufsbezeichnung einer staatlich geregelten Ausbildung bedürfen, sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Ausübung oder im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit.
    Marburger Bund Stellungnahme zum Regierungsentwurf
    22. Jan 2026
    Der Marburger Bund plädiert für einen Ausbau der Prüfkapazitäten sowie eine Evaluation der Kenntnisprüfung, um daraus gegebenenfalls auch eine Anpassung und Vereinheitlichung der Prüfanforderungen abzuleiten. Die Prüfungs- und Wiederholungstermine müssen in allen Bundesländern innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Frist von sechs Monaten angeboten werden, fordert der Verband der angestellten Ärztinnen und Ärzte. Der vorliegende Regierungsentwurf wählt einen anderen Weg, den der Marburger Bund aus verschiedenen Gründen kritisch betrachtet.
    „Ersteinschätzung muss für Hilfesuchende an allen Stellen des Erstkontakts gleich sein“
    10. Dez 2025
    Der Marburger Bund begrüßt, dass der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Reform der Notfallversorgung viele Elemente aufnimmt, deren Bedeutung der Verband seit langem für das Reformvorhaben betont. Zentrale Anlaufstellen und ein koordiniertes Vorgehen aller Beteiligten – Rettungsdienst, Kassenärztliche Vereinigung und Krankenhäuser – könnten die Notaufnahmen der Krankenhäuser entlasten und eine medizinisch sinnvolle Inanspruchnahme der Notfallversorgung fördern, heißt es in der Stellungnahme des Marburger Bundes zum vorliegenden Entwurf der Notfallreform.
    05. Nov 2025
    Der Marburger Bund begrüßt die grundsätzliche Bereitschaft zu Anpassungen an der Krankenhausreform. Planungssicherheit und eine verlässliche Versorgungsperspektive sind für die Bevölkerung, die Mitarbeitenden und die Krankenhäuser zwingende Voraussetzung für die Umsetzung der Reform. Eine praxistaugliche Nachbesserung muss aus der Sicht des Marburger Bundes die notwendige Spezialisierung und Schwerpunktbildung mit dem Ziel einer wohnortnahen Grundversorgung in Einklang bringen. Das wird mit den beabsichtigten Anpassungen im Kabinettsentwurf für ein Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) leider nur ansatzweise erreicht. An zentralen Stellen gibt es weiterhin Korrekturbedarf.
    05. Nov 2025
    Der Marburger Bund begrüßt grundsätzlich Bestrebungen, Apotheken vor allem in unterversorgten Gebieten zukunftsfest aufzustellen und insbesondere bürokratische Hürden abzubauen. Die nun im ApoVWG vorgesehenen Maßnahmen sind jedoch nicht zielführend, erklärt der Verband in einer Stellungnahme zu den Referentenentwürfen des BMG für ein Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG) und eine Zweite Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und der Arzneimittelpreisverordnung.
    Stellungnahme des Marburger Bundes zum Entwurf eines Krankenhausreformanpassungsgesetzes
    21. Aug 2025
    „Eine praxistaugliche Nachbesserung muss die notwendige Spezialisierung und Schwerpunktbildung mit dem Ziel einer wohnortnahen Grundversorgung in Einklang bringen. Das wird mit den beabsichtigten Anpassungen leider nur ansatzweise erreicht“, kritisiert der MB in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMG für ein Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG).
    Marburger Bund zum Gesetzentwurf für eine beschleunigte Anerkennung von medizinischen Berufsabschlüssen aus Drittstaaten
    11. Aug 2025
    Der Marburger Bund begrüßt ausdrücklich das Ziel des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), Anerkennungsverfahren für Ärztinnen und Ärzte mit ausländischer Berufsqualifikation transparenter und effizienter zu gestalten, und spricht sich für eine rechtssichere und patientenschutzorientierte Anerkennungssystematik aus. Zugleich äußert er in seiner Stellungnahme erhebliche Bedenken gegen den im Referentenentwurf des BMG vorgesehenen Systemwechsel bei der Anerkennung medizinischer Berufsqualifikationen aus Nicht-EU-Staaten.
    Stellungnahme des Marburger Bundes zum Entwurf eines Pflegekompetenzgesetzes
    16. Jul 2025
    Der demographische Wandel und der sich weiter verstärkende Fachkräftemangel im medizinischen und pflegerischen Bereich erfordern strukturelle Veränderungen. Die beruflichen Rahmenbedingungen von Pflegenden wie Ärztinnen und Ärzte müssen gleichermaßen verbessert werden, fordert der Marburger Bund in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) für ein Gesetz zur Stärkung der Pflegekompetenz (Pflegekompetenzgesetz).
    23. Mai 2025
    Der Marburger Bund fordert eine Anpassung des nicht mehr haltbaren Zeitplans der Krankenhausreform und Korrekturen, insbesondere an der geplanten extrem komplizierten Krankenhausfinanzierung.
    Stellungnahme des Marburger Bundes zum Entwurf des Pflegekompetenzgesetzes
    01. Okt 2024
    Der demographische Wandel und der sich weiter verschärfende Fachkräftemangel in der Gesundheitsversorgung erfordern eine Neuorientierung in der interprofessionellen Zusammenarbeit. Es gilt, die Attraktivität der patientennahen Berufe durch verschiedene Maßnahmen einschließlich einer Verbesserung der beruflichen Rahmenbedingungen zu stärken. Daher begrüßt der Marburger Bund grundsätzlich die Intention des Gesetzgebers, durch Veränderungen im Pflegeberuf die Rahmenbedingungen für die Profession zu verbessern, zweifelt aber daran, ob durch die beabsichtigten Maßnahmen tatsächlich Pflegefachpersonen wie auch Ärztinnen und Ärzte entlastet werden können.