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Tarifverträge in akuter Gefahr!
Unterschriftenaktion
Unterzeichnen Sie die Erklärung gegen einen gesetzlich angeordneten Zwang zur Tarifeinheit!
» www.freie-gewerkschaften.de -

Gemeinsam gegen die Verdi/DGB/BDA-Tarifdiktatur!
Machen Sie Ihren MB noch stärker!
MB-Mitglieder werben Mitglieder unter » www.marburger-bund.de
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Mitgliederbefragung 2010
Berufliche Situation
Trotz Verbesserungen durch die MB-Tarifverträge Arbeitsbelastung der Krankenhausärzte nach wie vor sehr hoch. » Zur Umfrage
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MB-Tarifverträge
Ihr Recht
Wir kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung unserer Ärzte.
» Tarifverträge -

Career Day Medizin 2011
Marburger Bund Veranstaltung
für Ärztinnen und Ärzte, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten wollen.
» Career Day Medizin -

Für ein familienfreundliches Krankenhaus
MB-Kampagne
Der Marburger Bund möchte die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit in der Medizin fördern.
» www.familienfreundliches-krankenhaus.de
Gemeinsam
mehr bewegen.
Machen Sie mit und gewinnen Sie Ihre Kollegen für den MB! Jede neue Mitgliedschaft trägt dazu bei, dass wir die Interessen der angestellten Ärztinnen und Ärzte in der Gesundheits-, Berufs- und Tarifpolitik noch besser vertreten können.
Selbstverwaltung ist die freie und verantwortliche Regelung der eigenen Angelegenheiten des täglichen Umgangs miteinander, des Funktionierens der Gemeinschaft und auch der Festlegung künftiger Aufgaben durch die Betroffenen selbst. Der Fortbestand berufsständischer Autonomie hängt davon ab, in wie weit der Berufsstand das der Gesellschaft gewährte Versprechen effektiver Selbstregulierung und -kontrolle tatsächlich einlöst. Die Möglichkeit der Selbstverwaltung seitens des Berufsstandes ist kein ein für alle Mal erworbenes Recht, kein Besitzstand, sondern die hart zu erarbeitende Gegenleistung für versprochene und wahrgenommene Selbstverantwortung.
Diese Gedanken zum Thema „Zukunft der ärztlichen Selbstverwaltung in Deutschland“ waren Teil des Vortrages, den Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Karsten Vilmar (Ehrenpräsident der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages) auf dem 5. Deutsch-Polnischen Symposium „Vergangenheit verstehen – Zukunft gestalten“ am 7. Oktober 2011 auf Schloss Fürstenstein in Waldenburg bei Breslau gehalten hat.
Der Marburger Bund Sachsen blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2011 zurück. Der Vorstand sowie die Mitarbeiter der Geschäftsstelle wünschen allen Mitgliedern des Marburger Bundes ein gutes und erfolgreiches Jahr 2012.

Rund 70 Ärztinnen und Ärzte der Elblandkliniken in Meißen und Radebeul haben am 17. November in einem Warnstreik ihre Arbeit niedergelegt und auf mehreren Kundgebungen ihrem Unmut über die gescheiterten Tarifverhandlungen Luft gemacht. Morgens zogen sie vom Klinikum Radebeul zum Rathaus der Stadt. Dann ging es nach Meißen, wo eine Petition an den Oberbürgermeister übergeben wurde. Schließlich folgte in Riesa eine weitere Demonstration mit Übergabe einer Petition an die Oberbürgermeisterin. Am Nachmittag nahmen die Ärztinnen und Ärzte an einer gemeinsamen Abschlusskundgebung mit dem Pflegepersonal der Kliniken vor der Riesaer Stadthalle teil. Dort beriet zeitgleich der Kreistag über den Wirtschaftsplan der Elblandkliniken. „Wir wollen eine breitere Öffentlichkeit auf die Probleme in den Elblandkliniken aufmerksam machen“, sagte MB-Landesgeschäftsführer Steffen Forner den zahlreichen Journalisten. Der Marburger Bund sorgt sich vor allem um die Arbeitsbedingungen in den Elblandkliniken. Die zunehmende Leistungsverdichtung und der zugleich stattfindende Personalabbau machen es immer schwieriger, eine angemessene Qualität der Patientenversorgung zu gewährleisten.
Der Landesvorstand des Marburger Bundes Sachsen hat seine Mitglieder aufgerufen, sich stärker mit ihren Vorstellungen und Wünschen in die Verbandsarbeit einzubringen. Beim diesjährigen Verbandstag Mitte September in Chemnitz forderte er, das Gesicht des MB Sachsen mitzuprägen.
Eingangs resümierte MB-Landesvorsitzende Dipl. Med. Sabine Ermer in ihrem Rechenschaftsbericht über die Arbeit des Vorstandes. Neben der Wahl in den Bundesvorstand und den Wahlen zur Sächsischen Landesärztekammer (SLÄK) ging sie auf die verbesserte Zusammenarbeit des MB Sachsen mit der SLÄK ein, lobte die Kooperation mit dem MB Thüringen und stellte schließlich die Frage in den Raum: „Wie prägen wir das Gesicht des MB Sachsen?“
Landesvorstandsmitglied Dr. Steffen Seiler griff in seinem Impulsreferat „Wege in die Zukunft“ die Frage auf und richtete seinen Appell an alle MB-Mitglieder: „Mitmachen, Mitgestalten, Mitdiskutieren!“ Schließlich wüssten die Mitglieder am Besten, welche Probleme akut seien. Dieser Appell richtet sich aber nicht nur ganz grundsätzlich an alle MB-Mitglieder, sondern insbesondere vor dem Hintergrund der im kommenden Jahr anstehenden Landesvorstandswahlen an die MB-Mitglieder, die sich in die Verbandspolitik einmischen wollen, die Ideen haben, Probleme sehen und lösen wollen. Ergo: Kandidatinnen und Kandidaten gesucht.
Direkt vor dem Verbandstag hatte erstmals eine Fortbildungsveranstaltung des MB Sachsen stattgefunden, an der 60 Ärztinnen und Ärzte teilnahmen. Die Fortbildung wurde von der SLÄK mit zwei Fortbildungspunkten bewertet. Ein Fachanwalt für Medizin- und Versicherungsrecht informierte zum Thema: „Arzthaftung – Richtiges Verhalten im Anschuldigungsfall“.
Die Tarifverträge des Marburger Bundes stellen eine tragfähige Basis für die Gestaltung der Arbeits- und Vergütungsbedingungen in den sächsischen Kliniken dar. Häufig entstehen aber in der täglichen Anwendung des geltenden Rechts Fragen oder Konflikte, die durch Juristen des MB Sachsen individuell mit den Mitgliedern beantwortet bzw. gelöst werden können. Die Rechtsberatung ist der meist genutzte Service der Geschäftsstelle des MB Sachsen.
Da sich das für die Mitglieder relevante Recht ständig weiter entwickelt und insbesondere durch die zuständigen Gerichte konkret ausgeformt wird, bietet der Marburger Bund Bayern seit einiger Zeit einen zusätzlichen Service an, den wir auch den sächsischen Mitgliedern zur Verfügung stellen möchten. Über den folgenden Link gelangen Sie auf eine Seite des MB Bayern, auf der laufend interessante rechtliche Entwicklungen (u.a. arbeits-, verwaltungs- und sozialgerichtliche Entscheidungen) aufgezeigt werden, die Auswirkungen auch auf Ihre tägliche Arbeit haben. Nutzen Sie auf der Seite des MB Bayern die Auswahl "Rechtliches" in der Navigation am linken Seitenrand. Bei weiterführenden Fragen stehen Ihnen die Jursiten des MB Sachsen natürlich auch weiterhin beratend zur Verfügung.
Die Bundesärztekammer führt aktuell gemeinsam mit den Landesärztekammern ein Projekt zur Evaluation der Weiterbildung in Deutschland durch. Der Sächsische Ärztetag hat im Juni 2011 neben den zur Weiterbildung befugten Ärztinnen und Ärzten auch die Weiterzubildenden zur aktiven Teilnahme aufgerufen. Mit dem Projekt sollen die Rahmenbedingungen ärztlicher Tätigkeit dargestellt, Stärken und Schwächen der Weiterbildung aufgezeigt und Verbesserungspotentiale entwickelt werden.
Der Vorstand des Marburger Bundes Sachsen ruft dazu auf, bis zum 30. September an der Evaluation teilzunehmen.
Über die Internetseite des MB Hessen zum Weiterbildungsranking können durch Auswahl des Bundeslandes „Sachsen“ die sächsischen Weiterbildungsstätten aufgerufen und die Qualität der Weiterbildung konkret bewertet werden.
Mit dem Weiterbildungsranking haben die Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, die Qualität ihrer Weiterbildung konkret zu bewerten und die anonymisierten Bewertungen anderer Ärztinnen und Ärzte einzusehen. Daneben können die Weiterbildungsbefugten eine Selbstdarstellung der eigenen Klinik oder Abteilung vornehmen.
Das Weiterbildungsranking ergänzt das bereits in Form des Klinikregisters bestehende Informationsangebot des MB Sachsen. Mitglieder können sich nun umfassend und konkret über die Arbeitsbedingungen in den sächsischen Kliniken informieren.
Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und unterstützen Sie mit Ihren Stimmen die Kandidaten, die als angestellte Ärztinnen und Ärzte in Ihrem Wahlkreis antreten!

