Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • Über 6,5 Prozent mehr Entgelt für Ärztinnen und Ärzte bei den DRK Kliniken Berlin

    Tarifeinigung mit dem Marburger Bund
    02.August 2021
    Die DRK Kliniken Berlin und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund haben am Mittwochabend eine Tarifeinigung erzielt. Die Vereinbarung sieht u.a. Entgeltsteigerungen von über 6,5 Prozent in drei Schritten bis 2023 vor. Darüber hinaus beinhaltet sie deutlich höhere Bereitschaftsdienstvergütungen, höhere Einsatzzuschläge im Rettungsdienst und eine Einmalzahlung für 2021 in Höhe von 1.200 Euro. Weitere Verbesserungen betreffen beispielsweise die Anzahl der Bereitschaftsdienste, die vier Einsätze pro Monat nicht überschreiten soll, sowie die Absenkung der durchschnittlichen wöchentlichen Höchstarbeitszeitgrenze.

    „Es ist uns gelungen, eine tragfähige Lösung zu finden, die spürbare Verbesserungen für die Mitarbeitenden bringt, gleichzeitig aber auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der DRK Kliniken Berlin und die finanziellen Belastungen der Corona-Pandemie nicht aus dem Blick verliert“, so das Fazit von Dr. Christian Friese, Sprecher der Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin.

    Alexander Barz, Verhandlungsführer vom Marburger Bund, begrüßte das Ergebnis ebenfalls und betonte: „Die intensiven Gespräche haben zu einem ansehnlichen Gesamtpaket für die ärztlichen Beschäftigten mit einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingung geführt. Wir sind sicher, dass die Einigung die Wünsche unserer Mitglieder widerspiegelt, auch wenn es sich natürlich um einen gemeinsamen Kompromiss handelt.“

    Die vereinbarten, linearen Tarifsteigerungen im Einzelnen:

    • rückwirkend ab 1. Juli 2021 um 2,00 Prozent
    • ab 1. Januar 2022 um 2,5 Prozent
    • ab 1. Januar 2023 um 2,00 Prozent

    Der Tarifvertrag sieht eine Mindestlaufzeit bis zum 30. Juni 2023 vor.