Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • Dr. Pedram Emami wirbt für Booster- und Erstimpfungen

    22.November 2021
    Hamburg
    Angesichts der rasant steigenden Corona-Zahlen informierte am 19. November 2021 Sozialsenatorin Melanie Leonhard über den Fortgang der Impfkampagne. Dr. Pedram Emami, Präsident der Ärztekammer Hamburg und 1. Vorsitzende des MB-Landesverbandes Hamburg, war bei den vorhergehenden Beratungen des Senats sowie auf der Pressekonferenz dabei, um die Impfkampagne in Hamburg zu unterstützen. Geplant sind bis zu 160.000 Erst- und Auffrischungsimpfungen pro Woche durch Arztpraxen, mobile Impfteams und dezentrale Impfzentren in Hamburg.

    „Meine dringende Bitte an bisher nicht geimpfte Personen: Informieren Sie sich! Vielleicht überdenken Sie dann Ihre Entscheidung und lassen sich impfen“, sagte Dr. Emami. Zu den Boosterimpfungen erläuterte Dr. Emami, dass sie für jeden und jede wichtig sei. Dennoch möchte er darum werben, dass ältere Menschen und die besonders verletzlichen kranken Personen vorrangig geboostert werden. Alle anderen würden nach sechs Monaten ihre Auffrischungsimpfung erhalten. „Arztpraxen, Kliniken und mobile Impfteams machen einen großartigen Job, neben den Grippe- auch die Corona-Impfungen anzubieten. Die Pandemie fordert, dass wir alle an einem Strang ziehen“, betonte Dr. Emami.

    In einem Interview mit dem Regional-Fernsehsender Hamburg1 beantwortete Dr. Emami Fragen zu Impfpflicht und Boosterimpfungen. Er sprach sich erneut für eine Impfpflicht in medizinischen Berufsgruppen aus, so wie es auch der Marburger Bund Bundesverband auf der 138. Hauptversammlung in Berlin forderte. „Letzten Endes geht es darum, die Menschen, die in diesen Einrichtungen untergebracht sind, ausreichend zu schützen“, sagte er. Die Mehrheit in den medizinischen Berufen sei ohnehin schon geimpft, daher schade es auch nicht, dies formal einzubringen.