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  • Marburger Bund BW kritisiert zu lange Wartezeiten auf Impftermine

    Pressemitteilung
    Wiedereröffnung der Impfzentren und Impfungen des Klinikpersonals vor Ort
    01.Dezember 2021
    Kirchheim unter Teck
    Der Marburger Bund Baden-Württemberg kritisiert die zu langen Wartezeiten auf Impftermine im Land. „Die Impfungen sind der Weg raus aus der Corona-Pandemie. Unserer Erfahrung nach reichen die aktuellen Impfangebote im Land jedoch bei weitem nicht aus, um zeitnah einen Termin für eine Impfung zu bekommen. Dies gilt sowohl für Erstimpfungen, als auch für Booster-Impfungen. Das muss sich dringend ändern“, so die 1. Landesvorsitzende Sylvia Ottmüller.

    Extrem lange Schlangen an Impfbussen und bei regionalen Impfaktionen seien in allen Landesteilen zu beobachten. Oftmals würden Bürgerinnen und Bürger dann ohne Impfung nach Hause geschickt. Auch in den Arztpraxen im Land warte man eine längere Zeitspanne auf Termine.

    „Es passt nicht zusammen, dass man eine höhere Impfquote mit deutlich mehr Erstimpfungen und Booster-Impfungen anstrebt und dann aber keine zeitnahen, flächendeckenden Impfungen anbieten kann. Die Schließung der Impfzentren war kurzsichtig und ein Fehler. Es führt kein Weg an einer Wiedereröffnung der Impfzentren vorbei. Das Land muss große, zentrale Impfstationen errichten, in denen in kurzen Zeiträumen, sehr viele Personen geimpft werden können. Nur so wird das Impftempo deutlich erhöht“, so die MB-Landeschefin weiter.

    Weiter kritisiert der Marburger Bund Baden-Württemberg, dass dem Klinikpersonal kein Impfangebot am Arbeitsplatz gemacht wird. „Die Beschäftigen in den Kliniken, egal ob Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte oder Reinigungskräfte, müssen sich größtenteils selbst um Impftermine kümmern; die Termine im Rahmen der aktuell bestehenden Impfangebote sind dann aber meist ausgebucht. Der MB unterstützt die Aufforderungen an das Klinikpersonal sich jetzt noch zu einer Erstimpfung zu entschließen oder „boostern“ zu lassen. Der Appell läuft aber ins Leere wenn kein niedrigschwelliger Zugang zum Impfstoff vorhanden ist. Wir fordern das Land auf, hier zusätzlich Impfangebote vor Ort in den Kliniken anzubieten, um das Klinikpersonal schnell und unkompliziert durchzuimpfen“, so der 2. Landesvorsitzende Dr. Jörg Woll aus Freiburg.