„Wir freuen uns sehr über das klare Mandat der Hamburger Ärztinnen und Ärzte, die Zukunft unseres Berufsstandes mutig und konstruktiv weiterzuentwickeln“, sagte Dr. Pedram Emami, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes Hamburg und amtierender Präsident der Ärztekammer Hamburg, beim Get-together der Liste 2 – Marburger Bund am Tag der Stimmenauszählung. „Gerade in herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, dass wir selbstbewusst gegenüber der Politik auftreten und uns für eine Gesundheitsversorgung einsetzen, die gleichermaßen den Interessen der Patientinnen und Patienten wie auch der Leistungserbringenden gerecht wird.“
Die Kammerwahl fand vom 14. September bis zum 14. Oktober als Briefwahl statt. Insgesamt neun Listen und damit drei weniger als bei der Wahl im Jahr 2022 bewarben sich um die 55 Sitze in der Delegiertenversammlung. Rund 20.000 Mitglieder der Ärztekammer Hamburg waren in diesem Jahr wahlberechtigt, etwa 2.000 mehr als bei der vergangenen Wahl. Die Wahlbeteiligung lag mit 7.370 abgegebenen Stimmen bei 36,6 Prozent (2022 waren es 7.270 abgegebene Stimmen). „Wir freuen uns über jede abgegebene Stimme – und insbesondere über zahlreiche junge Kolleginnen und Kollegen, die sich berufspolitisch engagieren möchten“, ergänzte Emami.
Die neu gewählte Delegiertenversammlung tritt am 30. November 2026 zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Dort wählen die Delegierten den Vorstand, der sich aus dem Präsidium und fünf weiteren Mitgliedern zusammensetzt. Als Exekutivorgan der ärztlichen Selbstverwaltung führt der Vorstand die Geschäfte der Ärztekammer Hamburg.
