Dr. Regina Bunke:
Die Kammerversammlung hat einen neuen Ausschuss für Digitalisierung eingerichtet. Das ist ein wichtiger Schritt. Im ambulanten, aber insbesondere auch im stationären Bereich besteht noch Aufholbedarf – vor allem bei der Vernetzung der verschiedenen Sektoren.
Aus dem Bericht zur berufspolitischen Lage und der anschließenden Diskussion nehme ich außerdem mit: Wir Ärzt*innen sollten gemeinsam dafür eintreten, dass gesundheitspolitische Vorgaben den Kern unserer Tätigkeit nicht aushöhlen. Ärztliche Aufgaben dürfen nicht zunehmend auf andere Berufsgruppen übertragen werden.
Was uns wirklich helfen würde für die Versorgung unserer Patient*innen, unsere eigentliche Kernaufgabe: Entbürokratisierung.
Dr. Rosemarie Hanna:
Unsere MB-Vorbesprechung habe ich als äußerst konstruktiv erlebt, auch die Kammerversammlung war von einer motivierten und diskussionsfreudigen Stimmung geprägt.
In der Vorbesprechung mit dem Vorstand und den anderen Gruppensprecher*innen wurde deutlich, wie gut wir uns alle ergänzen und gemeinsam Ziele voranbringen können.
Das zeigt sich beispielsweise bei der Besetzung der Arbeitskreise und Ausschüsse: In Bereichen wie Klima und Nachhaltigkeit oder Digitalisierung sollen Vertreter*innen verschiedener Gruppen zusammenarbeiten und ihre Perspektiven einbringen.“
