Bayerns Gesundheitspolitik zeigt sich entscheidungsstark

Pressemitteilung
MB begrüßt den Handlungsrahmen der Staatsregierung
26.März 2020
Mit dem verabschiedeten Infektionsschutzgesetz hat sich die Staatsregierung einen erleichterten Zugriff auf medizinisches Equipment und Personal verschafft, sie hat aber gleichzeitig für ein Ablaufdatum sowie ein „Vetorecht“ des Landtags gesorgt. Anlässlich der gestrigen Verabschiedung zollt der MB Bayern dem schnellen und beherzten Vorgehen der Staatsregierung in der Corona-Krise Respekt.

Auch wenn in dieser für alle neuen und herausfordernden Situation Vieles auf wissenschaftlicher Expertise beruht, müssen am Ende die demokratisch gewählten Vertreter Entscheidungen treffen und verantworten. „Ministerpräsident, Gesundheitsministerin und die Landesregierung haben sich hier als handlungsstark und besonnen erwiesen,“ lobt Dr. Andreas Botzlar, Landesvorsitzender des MB Bayern. „Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken konnten wir durch die geänderten Rahmenbedingungen wichtige Kapazitäten freischaufeln, um sich so gut wie möglich auf das prognostizierte Ansteigen der Infektionskurve vorzubereiten“.

Der Wille und das Bemühen der Regierung, die Zeit nicht mit endlosen Diskussionen zu verschwenden, sondern der Bevölkerung Handlungsfähigkeit zu demonstrieren, seien sehr anerkennenswert. Erfreulicherweise werde die Situation täglich neu bewertet und notwendige Kurskorrekturen an die veränderte Faktenlage vorgenommen. Auch Einwände oder Verbesserungsvorschläge der Betroffenen in der Versorgung würden gehört und berücksichtigt.

Dr. Botzlar hofft, dass alle Systemfragen in der Patientenversorgung nach der Pandemie gemeinschaftlich mit umfassendem Sachverstand und kühlem Kopf geklärt würden.

 

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