Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • „Brennen ja, ausbrennen Nein!“

    26.Januar 2017
    Einerseits ist der Arztberuf in hohem Maße befriedigend: die Tätigkeit ist Sinn-immanent, meist kommunikativ und geht mit menschlicher Nähe einher. Andererseits bedingt genau das erhebliche Belastungen – zumal wenn Heilung nicht gelingt – die der Einzelne und das System zu bewältigen haben. Medizin unterliegt zunehmend juristischen und finanziellen Zwängen sowie personellen Engpässen. Dieser Rahmen erzwingt vielfach absicherungstechnisches Arbeiten und nötigt zu ethisch-moralischen Kompromissen.

    Mit Empfehlungen, sich keinen Stress zu machen, ist es daher nicht getan. Was in den psychotherapeutischen Fächern seit Jahren vorgeschrieben ist, gibt es in den somatischen Disziplinen bislang kaum: Einen Rahmen, in dem der Einzelne seinen Umgang mit den berufsbedingten Belastungen reflektieren und einen entlastenden Weg finden kann. Medizin hat immer auch etwas mit einem selber zu tun: Je konkreter man sich diesbezüglich selber reflektiert hat, um so professioneller kann Stressmanagement gelingen. Burnout ist ein prägnanter Begriff, mit dem beruflich überlastete Menschen ihren Zustand beschreiben. Ziel des von Ärzten für Ärzte angebotenen Seminars ist es, unterstützende Strategien für einen angemesse nen Umgang mit belastenden Ereignissen kennen zu lernen, zu diskutieren und zu üben.