Machtmissbrauch ist auch im ärztlichen Arbeitsalltag ein ernstes Problem. Das zeigen die Ergebnisse unserer Umfrage unter Ärztinnen und Ärzten in Bayern: Fast jede zweite Ärztin und jeder zweite Arzt berichtet von Erfahrungen mit Machtmissbrauch am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse unserer Befragung finden Sie hier.
Machtmissbrauch kann viele Formen annehmen – von Demütigungen, Einschüchterung und Abwertung bis hin zu sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt. Gerade in hierarchisch geprägten Strukturen kann es für Betroffene schwer sein, über solche Erfahrungen zu sprechen oder sich Unterstützung zu suchen.
Der Marburger Bund Bayern kooperiert deshalb mit der Bayerischen Anlaufstelle für Opfer von Missbrauch und sexualisierter Gewalt (AOsM). Ärztinnen und Ärzte, die sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigung oder Gewalt erlebt haben, können sich dort vertraulich beraten lassen – auch wenn sie zunächst unsicher sind, wie sie das Erlebte einordnen sollen oder welche Schritte sie gehen möchten.
Die Beratung ist kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht. Eine telefonische Beratung ist auch anonym möglich.
Bayerische Anlaufstelle für Opfer von Missbrauch und sexualisierter Gewalt (AOsM)
Telefon: 089 88988-922
