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  • Durchbruch in den Tarifverhandlungen mit Asklepios

    Pressemitteilung
    Entgelterhöhungen und verbindlicher Anspruch auf zwei freie Wochenenden im Monat
    02.November 2020
    Die Verhandlungskommission des Marburger Bundes und die Vertreter der Asklepios Kliniken haben sich auf Eckpunkte in den diesjährigen Tarifverhandlungen geeinigt. Rückwirkend zum 1. Juli 2020 werden die Ärztegehälter zunächst um 2,5 Prozent, ab dem 1. Juli 2021 um weitere 2 Prozent und schließlich zum 1. Juli 2022 erneut um 2 Prozent erhöht. Zu den gleichen Zeitpunkten erhöhen sich auch die Bereitschaftsdienststundenentgelte und der Einsatzzuschlag im Rettungsdienst entsprechend. Neben Entgelterhöhungen sieht die Verständigung eine Höherbewertung von Bereitschaftsdiensten und Rufbereitschaften bei Überschreiten einer bestimmten Grenze im Kalenderhalbjahr vor.
    Marburger Bund und Asklepios erzielen Einigung in den Tarifverhandlungen (Foto: FreePik)
    Marburger Bund und Asklepios erzielen Einigung in den Tarifverhandlungen (Foto: FreePik)

    Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 haben die Ärztinnen und Ärzte im Geltungsbereich des Tarifvertrages TV-Ärzte Entgelt Asklepios zusätzlich Anspruch auf zumindest zwölf freie Wochenenden im Kalenderhalbjahr. Dabei gilt als Wochenende die Zeit zwischen Freitag 22:00 Uhr und Montag 6:00 Uhr. Ausnahmsweise kann Arbeit an weiteren Wochenenden nur angeordnet werden, wenn andernfalls die Patientensicherheit gefährdet ist.

    „Erstmals haben wir in einem bundesweit gültigen Tarifvertrag mit einem privaten Klinikbetreiber einen verbindlichen Anspruch auf zwei freie Wochenenden im Monat und einen Ausgleich für die kurzfristige Übernahme von Diensten vereinbart. Zudem haben wir den Anspruch auf Freistellung zur Fortbildung gesteigert und erreichen können, dass Teilzeitbeschäftigte nun auch Überstundenzuschläge erhalten“, erklärte Christian Twardy, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.

    Die Tarifeinigung hat eine Gesamtlaufzeit bis zum 31. Dezember 2022 und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien.