Newsportal

Filtern nach:
24. Apr 2026
Die vorgesehenen Änderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sind nicht nur aufgrund der notwendigen Umsetzung von EU-Richtlinien, sondern insbesondere auch mit Blick auf das Ziel einer besseren Rechtsdurchsetzung für die von Diskriminierung Betroffenen zu begrüßen, betont der Marburger Bund in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.
22. Apr 2026
Wie kann Prävention endlich mehr politisches Gewicht bekommen? Wie können seine unbestreitbaren Potenziale genutzt werden? Darüber diskutieren namhafte Fachleute in der neuen Ausgabe von MB-DIREKT, der Diskussionssendung des Marburger Bundes, unter dem Titel: „System im Wandel – Prävention als Antwort auf Demografie und Kostenkrise?“
20. Apr 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund fordert das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf, den Entwurf für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz grundlegend zu überarbeiten. „Die Fokussierung auf Ausgabensenkung konterkariert Strukturreformen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Wer die Beiträge tatsächlich stabilisieren will, muss endlich auch versicherungsfremde Leistungen vollständig aus Steuermitteln finanzieren“, kommentierte Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, den vom BMG vorgelegten Referentenentwurf unmittelbar vor der heutigen Anhörung im Bundesgesundheitsministerium.
17. Apr 2026
Am 14. und 15. April wurden die Verhandlungen zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Tarifgemeinschaft der Medizinischen Dienste (TG MD) fortgesetzt. Beide Seiten nutzten den bereits im Vorfeld vereinbarten Termin, um über die am 26. März erzielte Einigung hinaus weitere Verbesserungen der Beschäftigungsbedingungen für die Ärztinnen und Ärzte bei den Medizinischen Diensten zu erörtern.
14. Apr 2026
Pressemitteilung
Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung sind ein relevantes Problem im Klinikalltag. Das zeigt eine bundesweite Mitgliederbefragung des Marburger Bundes, an der 9.073 angestellten Ärztinnen und Ärzten teilgenommen haben, die zu 90 Prozent in Krankenhäusern arbeiten.
30. Mär 2026
Pressemitteilung
Anlässlich der heutigen Vorstellung der Ergebnisse der Finanzkommission Gesundheit warnt der Marburger Bund die Bundesregierung vor einseitigen Sparmaßnahmen zu Lasten der Patientenversorgung.
27. Mär 2026
Nach einer äußerst enttäuschenden Auftaktrunde ist es im Verlauf der aktuellen Verhandlungsrunde zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Tarifgemeinschaft der Medizinischen Dienste (TG MD) gelungen, deutlich Bewegung in die Gespräche zu bringen. Nach einem unannehmbaren Angebot zu Beginn, hat der MB die Arbeitgeber überzeugt, sich ihrer Verantwortung für die Beschäftigten in den Medizinischen Diensten angesichts wirtschaftlich herausfordernder Zeiten bewusst zu werden.
17. Mär 2026
Wie bereits berichtet, hatte sich die Große Tarifkommission im September 2025 darauf geeinigt, in der anstehenden Tarifrunde mit der TdL lediglich die Entgelttabelle zu kündigen und mit einer linearen Forderung in die Verhandlungen zu gehen. Die Forderung nach einer Entgel-terhöhung im Umfang von 8 Prozent haben wir nun der TdL zugestellt.
12. Mär 2026
Pressemitteilung
Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen ist längst kein Einzelfall mehr. Viele Ärztinnen und Ärzte sowie Praxis- und Pflegepersonal sind in ihrem Arbeitsalltag mit Beschimpfungen, Bedrohungen und auch körperlichen Übergriffen konfrontiert. Dieser Entwicklung muss dringend Einhalt geboten werden, fordert der Marburger Bund anlässlich des Europäischen Tages gegen Gewalt im Gesundheitswesen am 12. März. Der Aktionstag wurde von der europäischen Vereinigung der Ärztekammern, dem Conseil Européen des Ordres des Médecins, ins Leben gerufen und findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt.
12. Mär 2026
Die ärztlichen Arbeitsbedingungen an vielen Uniklinika verschlechtern sich zusehends. Der TV-Ärzte ist der älteste bundesweite Tarifvertrag des MB und bedarf einer Novellierung. Aber auch die anderen Uniklinik-Tarifverträge wollen wir in den Blick nehmen. Die Arbeitgeber mauern und versuchen alles, um selbst bereits vereinbarte strukturelle Verbesserungen nicht umzusetzen. Die Frustration unserer Mitglieder über diese Situation richtet sich ebenso wie die Erwartung von Veränderung vielfach auch an uns. Wir wollen deshalb die Tarifpolitik unmittelbarer und partizipativer als bislang gestalten, um neue Wege zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu finden: Ihre Erfahrungen und Ansichten stehen dabei im Mittelpunkt. Das ist kein Versprechen auf sofortige Veränderungen, sondern die Einladung, konkrete Impulse zu setzen – und zu prüfen, ob dieser Ansatz für den MB und die ärztliche Tarifpolitik funktioniert.