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12. Mär 2026
Pressemitteilung
Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen ist längst kein Einzelfall mehr. Viele Ärztinnen und Ärzte sowie Praxis- und Pflegepersonal sind in ihrem Arbeitsalltag mit Beschimpfungen, Bedrohungen und auch körperlichen Übergriffen konfrontiert. Dieser Entwicklung muss dringend Einhalt geboten werden, fordert der Marburger Bund anlässlich des Europäischen Tages gegen Gewalt im Gesundheitswesen am 12. März. Der Aktionstag wurde von der europäischen Vereinigung der Ärztekammern, dem Conseil Européen des Ordres des Médecins, ins Leben gerufen und findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt.
12. Mär 2026
Die ärztlichen Arbeitsbedingungen an vielen Uniklinika verschlechtern sich zusehends. Der TV-Ärzte ist der älteste bundesweite Tarifvertrag des MB und bedarf einer Novellierung. Aber auch die anderen Uniklinik-Tarifverträge wollen wir in den Blick nehmen. Die Arbeitgeber mauern und versuchen alles, um selbst bereits vereinbarte strukturelle Verbesserungen nicht umzusetzen. Die Frustration unserer Mitglieder über diese Situation richtet sich ebenso wie die Erwartung von Veränderung vielfach auch an uns. Wir wollen deshalb die Tarifpolitik unmittelbarer und partizipativer als bislang gestalten, um neue Wege zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu finden: Ihre Erfahrungen und Ansichten stehen dabei im Mittelpunkt. Das ist kein Versprechen auf sofortige Veränderungen, sondern die Einladung, konkrete Impulse zu setzen – und zu prüfen, ob dieser Ansatz für den MB und die ärztliche Tarifpolitik funktioniert.
10. Mär 2026
Im Verfahren des Marburger Bundes gegen die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zur elektronischen Arbeitszeiterfassung hat am 6. März 2026 der Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Berlin stattgefunden. Überraschungen gab es dabei nicht.
06. Mär 2026
Pressemitteilung
„Nach Monaten der Unsicherheit ist es wichtig, dass jetzt Klarheit über den weiteren Weg der Krankenhausreform besteht. Krankenhäuser und Beschäftigte brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, damit notwendige Investitionen und strukturelle Veränderungen endlich erfolgen können. Die Länder müssen den anstehenden Strukturwandel nun voranbringen und ihre Gestaltungsspielräume nutzen. Mit dem Transformationsfonds haben sie auch finanzielle Möglichkeiten für notwendige Umstrukturierungen erhalten“, sagte die 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Susanne Johna, anlässlich der heutigen Verabschiedung des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) im Deutschen Bundestag.
04. Mär 2026
Am 4. März fand in Frankfurt am Main die erste Verhandlungsrunde zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft der Medizinischen Dienste zu Entgeltfragen statt.
03. Mär 2026
Nachdem bereits die Auftaktrunde in den aktuellen Tarifverhandlungen mit den BG-Kliniken in konstruktiver Atmosphäre verlaufen war, konnten wir diese Tendenz fortsetzen und haben uns bereits in der zweiten Runde der Verhandlungen mit den Arbeitgebern über die Eckpunkte einer Tarifeinigung verständigt.
21. Feb 2026
Pressemitteilung
Die Ablehnung einer Zuckersteuer auf dem CDU-Bundesparteitag ist eine verpasste Chance für wirksame Prävention in Deutschland. Wer den hohen Konsum zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke als Problem erkennt, darf sich nicht auf Appelle zur Eigenverantwortung beschränken. Gesundheitsschutz braucht politische Verantwortung und Leitplanken.
20. Feb 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund hat erneut die Rechte von Ärzt*innen in der Rufbereitschaft durchgesetzt. Die Vorgabe, während der Rufbereitschaft innerhalb von 30 Minuten „am Patienten“ verfügbar zu sein, ist unzulässig, bestätigte das Landesarbeitsgericht Niedersachsen. Die Berufung eines kommunalen Klinikums wurde zurückgewiesen, die entsprechende Dienstanweisung ist unwirksam.
19. Feb 2026
Seit dem 1. Juli 2025 gilt eine neue Regelung zu dienstfreien Wochenenden (§ 17a TV-Ärzte HELIOS und § 7 b TV-Ärzte Helios/Rhön):
18. Feb 2026
Pressemitteilung
Die Rahmenbedingungen im Praktischen Jahr (PJ) am Ende des Medizinstudiums bleiben schwierig. Auch in den vergangenen Jahren hat sich in zentralen Bereichen wenig verändert. Substanzielle Verbesserungen sind nicht erkennbar. Rund ein Drittel der angehenden Ärztinnen und Ärzte denkt sogar darüber nach, die kurative Medizin zu verlassen und sich beruflich neu zu orientieren. Das zeigt das PJ-Barometer 2025 des Marburger Bundes.