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10. Jun 2026
Pressemitteilung
In der dritten Runde ihrer Tarifverhandlungen haben sich der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) am 9. Juni in Berlin auf ein Tarifergebnis verständigt. Die Ärztegewerkschaft verhandelte den Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an den Universitätskliniken im Geltungsbereich des TV-Ärzte. Die Vereinbarung sieht Gehaltserhöhungen in zwei Schritten vor.
09. Jun 2026
Am gestrigen und heutigen Tag trafen die Verhandlungskommissionen des Marburger Bundes und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zur dritten Verhandlungsrunde zusammen. Nachdem die Arbeitgeber in den ersten beiden Runden aus unserer Sicht im Ungefähren geblieben waren, stand diese Verhandlungsrunde erstmals im Zeichen konkreter Angebote und ernsthafter Verhandlungen über deren Ausgestaltung.
09. Jun 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund warnt davor, dass das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz den Krankenhäusern die wirtschaftliche Grundlage entzieht, noch bevor die Krankenhausreform ihre Wirkung entfalten kann.
08. Jun 2026
Die in den Eckpunkten vom 2. März 2026 zwischen den BG Kliniken und dem Marburger Bund (MB) festgehaltenen Regelungen wurden zwischenzeitlich in einen entsprechenden Änderungstarifvertrag gefasst und dieser nunmehr auch von den Tarifparteien unterzeichnet. Zuvor hatten die zuständigen Tarifgremien des Marburger Bundes der Einigung zugestimmt.
29. Mai 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund Niedersachsen hat erneut die Rechte von Ärztinnen und Ärzten in der Rufbereitschaft erfolgreich durchgesetzt: Das Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Niedersachsen gegen die 30-Minuten-Eintreffzeit ist rechtskräftig. Die Vorgabe, während der Rufbereitschaft innerhalb von 30 Minuten „am Patienten“ verfügbar zu sein, könne nicht einseitig per Dienstanweisung angeordnet werden, entschied das Gericht. Gegen das Urteil vom 17.12.2025 (Az.: 8 SLa 502/25) hatte der Arbeitgeber zunächst Revision beim Bundesarbeitsgericht eingelegt, am 7.5.2026 aber wieder zurückgenommen. Somit ist nun das vorinstanzliche Urteil des LAG Niedersachsen rechtskräftig geworden.
27. Mai 2026
Pressemitteilung
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat die Revision eines beklagten Krankenhauses in Hessen zurückgewiesen und somit bestätigt, dass Ärzte mit Berufserlaubnis nach dem TV-Ärzte/VKA vergütet werden müssen. Die Berufserlaubnis ist eine befristete, für maximal zwei Jahre erteilte Genehmigung zur Ausübung des ärztlichen Berufs für Ärztinnen und Ärzte aus Drittstaaten. Sie erlaubt das Arbeiten unter Aufsicht, während das Approbationsverfahren läuft. Zuständig hierfür sind die Approbationsbehörden.
22. Mai 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund hat am 22. Mai in Berlin die zweite Verhandlungsrunde der diesjährigen Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ergebnislos beendet. Die Ärztegewerkschaft verhandelt den Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an den Universitätsklinika im Geltungsbereich des TV-Ärzte. Der Marburger Bund hat in dieser Tarifrunde mit der TdL lediglich die Entgelttabelle gekündigt und fordert eine lineare Erhöhung von acht Prozent mit einer Laufzeit über zwölf Monate.
22. Mai 2026
In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat sich bestätigt, was sich bereits zum Auftakt angedeutet hatte. Die Arbeitgeberseite zeigt sich zwar verständnisvoll für die Belastungssituation der Ärztinnen und Ärzte an den Universitätskliniken – Konsequenzen für ein angemessenes lineares Angebot zieht sie daraus bislang aber nicht.
19. Mai 2026
Pressemitteilung
Die fachärztliche Weiterbildung steht an einem „Scheideweg“. Personalmangel, Arbeitsverdichtung, ökonomischer Druck, Bürokratie, Ambulantisierung und die Folgen der Krankenhausreform erforderten Veränderungen sowohl im Bereich der Selbstverwaltung als auch bei den politischen Vorgaben. Zu diesem Befund kommt der Marburger Bund in seinem neuen Positionspapier, das die Delegierten auf der 147. Hauptversammlung in Hannover verabschiedet haben. Die ärztliche Weiterbildung soll danach „transparenter, verbindlicher, qualitativ hochwertiger und stärker auf die Versorgung der Zukunft bezogen“ werden und brauche eine klare ärztliche Haltung.
11. Mai 2026
Pressemitteilung
Die Bundesregierung will bereits im kommenden Jahr rund zwölf Milliarden Euro bei den Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung einsparen. Bis 2030 soll das Einsparvolumen auf mehr als 30 Milliarden Euro steigen. Der Marburger Bund warnt vor den Folgen für die Patienten. „Einsparungen in dieser Größenordnung lassen sich ohne Einschnitte in der Versorgung nicht erzielen“, heißt es in der Stellungnahme des Verbandes zum Regierungsentwurf eines „Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung“.