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  • Stellungnahme zum Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes

    19.Dezember 2018
    Der Marburger Bund setzt sich seit langer Zeit gezielt für strukturierte, transparente und sowohl an den Bedürfnissen der Patientenversorgung wie auch der einwanderungswilligen Ärztinnen und Ärzte orientierte Anerkennungsverfahren ein. Daher begrüßt er grundsätzlich das Vorhaben, die gesetzlichen Vorgaben zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten insgesamt neu zu strukturieren und im Sinne aller am Prozess Beteiligten anwendungsfreundlicher zu gestalten.

    Der Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz enthält einige gute Ansätze, wirft aber an anderer Stelle auch Fragen auf. Der Marburger Bund bewertet in seiner Stellungnahme einzelne Vorschriften des Entwurfs, soweit deren Auswirkungen und Umsetzung ihm in seiner täglichen Beratungspraxis im Rahmen von Anerkennungsverfahren von ärztlichen Qualifikationen aus Drittstaaten begegnen.

    Wünschenswert und für ein Erreichen der Zielsetzung des Gesetzgebers unabdingbar ist es nach Auffassung des Marburger Bundes, die Rahmenbedingungen insgesamt so zu gestalten, dass Zuwanderungswillige ein klares und transparentes System vorfinden, in dem sie sich auch ohne Hilfe durch Dritte wie etwa Arbeitsvermittler oder Rechtskundige zurechtfinden können.

    Stellungnahme des Marburger Bundes