• Medienresonanz

    Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im Gesundheitswesen werden in jüngster Zeit häufiger in Medien thematisiert. Besonders viel Aufmerksamkeit erfuhr eine Mitgliederumfrage des Marburger Bundes Hamburg im Jahr 2025.

    DIE ZEIT
    Missbrauchen Chefärzte ihre Macht – bis das sogar Patienten gefährdet? Vier Mediziner über 36-Stunden-Schichten, zerbrochene Ehen und das Arbeitsklima im OP (mit O-Ton von Dr. Susanne Johna)

    Berichterstattung zur Mitgliederumfrage in Hamburg (Auswahl)

    NDR
    Der Marburger Bund klagt verkrustete Machtstrukturen in Krankenhäusern an. Anlass dafür ist eine Umfrage der Ärztegewerkschaft unter Ärztinnen und Ärzten, die in Hamburger Kliniken arbeiten. In der Umfrage gaben mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, bereits Machtmissbraucht erlebt zu haben.

    Deutsches Ärzteblatt
    Hierarchische Strukturen in der Ärzteschaft tragen noch immer zu Machtmissbrauch und diskriminierendem Verhalten bei. Dies zeigen Umfragen aus diesem Jahr deutlich. Konsequenzen folgen bislang in den seltensten Fällen. Einige Akteure fordern ein aktives Umdenken.

    Deutsches Ärzteblatt
    Innerhalb der Ärzteschaft gibt es ein Problem mit Diskriminierung, Rassismus und Machtmissbrauch. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Marburger Bundes Hamburg und einer Befragung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).

    DIE ZEIT
    Leider keine Einzelfälle - Eine Umfrage unter Hamburger Ärztinnen und Ärzten zeigt, wie groß der Machtmissbrauch an Kliniken ist.

    Frankfurter Allgemeine
    Eine Umfrage offenbart Sexismus und Machtmissbrauch an Hamburger Kliniken: Mehr als 86 Prozent der weiblichen Befragten waren schon problematischen Kommentaren ausgesetzt, etwa durch den Chef.

    Süddeutsche Zeitung
    Laut einer Umfrage des Marburger Bunds erleben viele Hamburger Klinikärzte Machtmissbrauch und diskriminierende Kommentare. Der Ärzteverband hat nun Forderungen.

    Der Fall PD Dr. Natalie Urwyler

    MBZ
    In der Schweiz kennt sie fast jeder: PD Dr. Natalie Urwyler, Anästhesistin und Kämpferin für die Gleichstellung von Frauen und Männern mit eigenem Wikipedia-Eintrag. Ihr Beispiel an geschlechterbezogener Diskriminierung ist ein Lehrstück, sollte aber auch Mut machen.

    MBZ
    Die Schweizerin PD Dr. Natalie Urwyler ist seit Jahren in einem Rechtstreit mit ihrem alten Arbeitgeber. Dabei geht es um mehr als viel Geld. Stefanie Gehrlein, Justiziarin beim MB-Bundesverband, und MBZ-Redakteur Dr. Lutz Retzlaff sprachen mit der engagierten Ärztin. Sie macht deutlich, dass es auch jenseits von juristischen Wegen einige Möglichkeiten gibt, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren.