Mit Humor gegen Sexismus

25. November, 9:00 bis 13:00 Uhr
Workshop, Universitätsklinikum Dresden
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Die aktuelle berufspolitische Diskussion zeigt, dass Sexismus und sexualisierte Belästigung in der Medizin ein relevantes Thema sind. Doch Betroffene und Unterstützer sind im Fall von Grenzüberschreitungen oft in Sprachlosigkeit gefangen. Diese Fortbildung der Hochschulmedizin Dresden (mit Unterstützung des MB Sachsen) vermittelt, wie man mit Humor für Distanz und Schutz sorgen kann, ohne dabei Übergriffe wegzulächeln.

In dem interaktiven und humorvollen Workshop geht Trainerin Eva Ullmann vom Deutschen Institut für Humor dem Sexismus humorvoll an den Kragen. Humor sorgt für Aufmerksamkeit und beleuchtet wichtige Themen, die gerne unter den Tisch gekehrt werden. Humor sorgt für Überraschung und Irritation, wenn sich Personen oder Gruppen zu wichtigen Aspekten der Gleichberechtigung wegducken wollen. Humor als sozialer Kitt bringt Verbindung. Humor als Waffe dagegen sorgt für Distanz und Schutz. Beide Humorstile sind Gegenstand des Workshops und können Hilfsmittel im Kampf gegen Sexismus und für mehr Gleichberechtigung sein

Der Marburger Bund Sachsen unterstützt diese Veranstaltung als Sponsor, um Maßnahmen gegen Machtmissbrauch und sexualisierte Belästigung in der Medizin zu fördern. (https://www.marburger-bund.de/sachsen/meldungen/machtmissbrauch-und-sexuelle-belaestigung-saechsischen-kliniken). Der Workshop wird von dem Anreiz-Fond Gleichstellung und Diversity 2026 im Rahmen der Exzellenzuniversität gefördert.

CME-Punkte sind beantragt.

Veranstaltungsort

Hörsaal Orthopädie, Uniklinik Dresden, Haus 29, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden
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Datum und Uhrzeit

Mittwoch, 25. November 2026

9:00 bis 13:00 Uhr 

Ort

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Fortbildungspunkte

Für die Teilnahme an der Veranstaltung erhalten Sie 4 CME-Punkte

Referentin

Humorexpertin Eva Ullmann arbeitet nach der systemischen (lösungsorientierten) Methode und sehr praxisbezogen im Hinblick auf den Berufsalltag der Teilnehmenden. Der humorvolle Fokus liegt auf den Stärken und möglichen Entwicklungspotenzialen der Teilnehmenden. Sie ist seit vielen Jahren als Referentin unter anderem in Führungskräfterunden oder für Frauennetzwerke  im deutschsprachigen Raum tätig. 

Das Deutsche Institut für Humor hat es sich zur Aufgabe gemacht, Humor greifbarer und berechenbarer zu machen. Dabei geht es nicht um Schenkelklopfer und nicht um das Witze erzählen, sondern um die passende Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor - in der Führung, der Lehre, in Unternehmensprozessen, in der Medizin, in der Verwaltung, im sozialen Bereich, in Verhandlungen und in der täglichen Business-Kommunikation.

Anmeldung

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