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  • Aufruf zur friedlichen Zusammenarbeit

    An unsere Mitglieder
    13.April 2022
    Seit fast sieben Wochen herrscht Krieg in der Ukraine. Das menschliche Leid in den umkämpften Gebieten und das der Flüchtenden ist vor allem für Ärztinnen und Ärzte, die täglich für die Gesundheit ihrer Mitmenschen alles geben, schwer zu ertragen. Mit großer Sorge beobachten wir, dass der Angriffskrieg vereinzelt in sächsischen Krankenhäusern und Arztpraxen zu Spannungen in der Zusammenarbeit des Personals führt – bis hin zur Diskriminierung aufgrund der ukrainischen oder russischen Nationalität.

    Für die Mitgliedschaft im Marburger Bund Sachsen spielt Nationalität keine Rolle. Wir setzen uns für die Interessen der in Sachsen tätigen Ärztinnen und Ärzte ein, gleich welcher Herkunft.

    Wir möchten auf diesem Weg dafür werben, die friedliche und von gegenseitiger Achtung geprägte Zusammenarbeit in Krankenhäusern und Arztpraxen als beispielgebend konsequent aufrecht zu erhalten.  Niemand sollte aufgrund seiner Nationalität stellvertretend für das Handeln von in den Krieg involvierten Akteuren verantwortlich gemacht werden.

    Es gibt keinen größeren Gegensatz zu unserer Tätigkeit als Krieg. Wir hoffen auf ein rasches Ende der Waffengewalt. Wir sind in Gedanken bei allen unschuldigen Opfern dieses Angriffskriegs. Wir müssen uns aber darauf einstellen, dass es einen langen humanitären Atem braucht, um die Not der Menschen in der Ukraine und der Geflüchteten zu lindern.

    Sie möchten helfen? Hier finden Sie eine Übersicht von Spendenorganisationen, zu deren Unterstützung der Marburger Bund aufruft: