Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • Länder müssen in Krankenhäuser investieren

    Gesundheitspolitik
    13.Dezember 2022
    Leipzig
    Vorsitzende tauschen sich mit Leipziger Bundestagsabgeordneter aus.
    V.l.n.r.: Kristin Dolk (Verbandskommunikation MB Sachsen), Torsten Lippold (1. Vorsitzender MB Sachsen), MdB Dr. Paula Piechotta (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Helmut Friedlein (2. Vorsitzender MB Sachsen) am 5. Dezember im Wahlkreisbüro in Leipzig. Bild: M. Host
    V.l.n.r.: Kristin Dolk (Verbandskommunikation MB Sachsen), Torsten Lippold (1. Vorsitzender MB Sachsen), MdB Dr. Paula Piechotta (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Helmut Friedlein (2. Vorsitzender MB Sachsen) am 5. Dezember im Wahlkreisbüro in Leipzig. Bild: M. Host

    Die beiden Vorsitzenden des MB Sachsen, Torsten Lippold und Dr. Helmut Friedlein, trafen sich am 5. Dezember 2022 mit der Grünen-Politikern und Ärztin Dr. Paula Piechotta. Sie sitzt für den Wahlkreis 153 Leipzig II im Bundestag. Zentrale Themen des Gesprächs waren die Krankenhausfinanzierung durch Bund und Länder sowie die Medizinerausbildung in Sachsen.

    Aufgrund ausgeschöpfter Bundesmittel seien die Länder künftig noch stärker als bislang in der Verantwortung, ihren Verpflichtungen bei den Investitionskostenzuschüssen für die Krankenhäuser nachzukommen, berichtete Dr. Piechotta aus dem Haushaltsausschuss des Bundestags. „Der Freistaat Sachsen investiert zu wenig in die Krankenhäuser. Um notwendige Investitionen trotzdem zu stemmen, fehlt den Häusern das Geld anderweitig. Zu den Folgen gehören ausgedünnte Stellenpläne, steigende Arbeitsbelastung und schlechte Weiterbildungsbedingungen“, positionierte sich Torsten Lippold.

    Dr. Piechotta kündigte an, dass zum Jahreswechsel gleich mehrere neue Gesetze und Verordnungen des Bundesgesundheitsministeriums in Kraft treten werden. Man vereinbarte, im Austausch darüber zu bleiben, wie die Integration dieser Gesetze in den sächsischen Krankenhäusern gelingt.