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  • Dr. med. Günther Matheis ist erneut Spitzenkandidat des Marburger Bundes

    Einstimmiges Votum im MB-Arbeitskreis RLP / Kandidieren auch Sie auf den MB-Listen!
    12.Mai 2021
    Mainz/Trier (mhe). Gut sechs Monate vor der Kammerwahl in Rheinland-Pfalz haben die Delegierten aus allen MB-Fraktionen in den Vertreterversammlungen der fünf Ärztekammern in RLP den amtierenden Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis, zum neuen Spitzenkandidaten des Marburger Bundes NRW/RLP gewählt. Der 62-jährige zweifache Familienvater kandidiert damit zum zweiten Mal um das Spitzenamt in der ärztlichen Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz. Die Landesärztekammer vertritt gut 22.600 Ärztinnen und Ärzte in dem Bundesland mit seinen vier Millionen Einwohnern.

    „Ich freue mich sehr über das einstimmige Votum und sehe dies als eine klare Bestätigung unseres erfolgreichen berufspolitischen Kurses in den Ärztekammern. Wir wollen auch in der neuen Amtsperiode wieder auf einem kollegialen Weg die ärztlichen Belange aller Kolleginnen und Kollegen bestmöglich vertreten“, äußerte sich Dr. med. Günther Matheis in der Video-Konferenz des Arbeitskreises Rheinland-Pfalz direkt nach seiner Wahl.

    Der Facharzt für Chirurgie/ Thoraxchirurgie war nach einem erfolgreichen Wahlkampf im November 2016 in der konstituierenden Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz mit seinerzeit 72 der 77 abgegebenen Stimmen erstmals zum Präsidenten aus den Reihen des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz gewählt worden.

    Die insgesamt 80 Delegierten des Ärzteparlamentes der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz und die Mandatsträger der vier Vertreterversammlungen der Bezirksärztekammern Koblenz, Rheinhessen, Pfalz und Trier werden in einer gut 14-tägigen Briefwahl im Oktober 2021 (Stichtag: 27. Oktober) turnusmäßig neu gewählt. Bei den Wahlen tritt der Marburger Bund in jeder Ärztekammer mit jeweils einer eigenen MB-Liste an.

    „Es ist unser bewährtes Ziel, auf unseren Listen mit möglichst vielen angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzten um die Stimmen zu werben. Wir möchten uns mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Krankenhäusern, MVZ, Praxen, Ämtern, der Industrie und Bundeswehr zur Wahl stellen.“

    Warum ist diese Wahl so wichtig? „Gerade die Monate der Corona-Pandemie haben uns gelehrt, wie bedeutsam es für uns ist, als Ärzteschaft mit einer Stimme zu sprechen, gut miteinander vernetzt zu sein und einen kurzen, direkten Kontakt in die Politik zu haben. Wir werden als sachkompetente Ratgeber sehr geschätzt. Wir haben vor vielen Entscheidungen unsere Ansichten deutlich gemacht und die Politik oftmals in die richtige Richtung lenken können.“

    Nach der Neuwahl der Delegierten, werden aus der Mitte der Vertreterversammlungen nicht nur der Präsident, sein Stellvertreter, der Vorstand, sondern etwa auch die Ehrenämter in der Akademie für ärztliche Fortbildung und in den berufsständischen Versorgungseinrichtungen gewählt sowie die zahlreichen Ausschüsse und sonstigen Gremien der Kammern neu besetzt.

    Das wohl wesentlichste Arbeitsgebiet der Landesärztekammer ist die Weiterbildung. Die Landesärztekammer erteilt die Weiterbildungsbefugnisse, führt die Prüfungen zum Facharzt durch und erlässt in der Vertreterversammlung die jeweils gültige Weiterbildungsordnung. „Wir haben gerade in der vorigen Woche die neue Weiterbildungsordnung für RLP verabschiedet“, berichtet Dr. med. Günther Matheis.

    Sehr erfreulich seien zwei Abweichungen von der Musterweiterbildungsordnung: In Rheinland-Pfalz wird als bundesweit erste Landesärztekammer das Fachgebiet „Innere Medizin und Infektiologie“ neu eingeführt. Das ist nicht die einzige Abweichung. Als weiteres bundesweites Novum können sich Ärztinnen und Ärzte künftig im großen Gebiet „Innere Medizin“ sechs Monate lang auch Kompetenzen in anderen Gebieten aneignen. „Dies sind wichtige, zukunftsweisende Entscheidungen“, erklärt Dr. med. Günther Matheis.

    In der Landespolitik arbeiten wir auf den weiteren Ausbau des Medizin-Campus Trier hin. Hier sollen in der Endausbaustufe 30 Studenten pro Semester studieren können. Neben dem Ärztetag in Mainz im Jahr 2024 wird gut ein Jahr vorher der Umzug der Ärztekammer in den sanierten Eltzer Hof anstehen. „Hier werden wir unseren Service für die Mitglieder weiter verbessern und auch viele Veranstaltungen selber durchführen können.

    „Das Alles gelingt uns in Zukunft aber nur, wenn unsere Ärztekammern von möglichst vielen Mitglieder aktiv getragen werden. Daher ist die Wahlbeteiligung im Herbst von so hoher Bedeutung“, erinnert Günther Matheis. „Doch zuvor können Sie uns schon mit Ihrer Kandidatur für den Marburger Bund unter[1]stützen. Egal, ob sie auf einem vorderen, mittleren oder hinteren Listenplatz antreten möchten, jede einzelne Kandidatin und jeder einzelne Kandidat gibt so dem Marburger Bund ein Gesicht“, wirbt Dr. Günther Matheis um weitere Kandidaturen.

    „Nutzen Sie dafür bitte die Formulare, die Sie in der Beilage in dieser MBZ-Ausgabe finden. Füllen Sie die beiden Kandidatur-Erklärungen für die Vertreterversammlung der Landesärztekammer und ihrer zuständigen Bezirksärztekammer aus und senden Sie diese Formulare bitte im vorfrankierten Umschlag an uns zurück. Herzlichen Dank!