• Ärztekammer Nordrhein

    11. Apr. 2024
    Der Marburger Bund geht in gut sechs Wochen mit dem Spitzenkandidaten Dr. med. Sven Dreyer in die Kammerwahlen. Die gut 69.000 Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein sind aufgerufen, sich an der Briefwahl zu beteiligen. „Wir werben als Marburger Bund mit guten Argumenten und in verschiedenen Medien. Das aller wichtigste bei der Mobilisierung der Wählerschaft ist jedoch das persönliche, das kollegiale Gespräch“, betont der Dr. med. Sven Dreyer im Vorfeld des Kandidatentreffen am 13. April im Ramshof (Ramshof 1 | 47877 Willich).
    21. Mär. 2024
    Von Dr. med. Lydia Berendes, Birgit Künanz und Rudolf Henke
    Monat für Monat zahlen wir einen nicht unerheblichen Anteil unseres Gehaltes in die Nordrheinische Ärzteversorgung, die für unsere spätere Rente zuständig ist. Für uns Ärztinnen und Ärzte hat das berufsständische Versorgungswerk den großen Vorteil, einen höheren Rentenanspruch zu haben, als etwa in der DRV. Unser Rentenanspruch ist zudem stärker abgesichert und im Bedarfsfall können wir ein sofortiges Anrecht auf eine Berufsunfähigkeitsrente nutzen. Das von der Nordrheinischen Ärzteversorgung als Finanzierungssystem gewählte „Offene Deckungsplanverfahren“ verbindet die Vorteile von kapitalgedeckten und umlagefinanzierten Systemen. Die Leistungen des Versorgungswerkes werden ohne Zuschüsse des Staates ausschließlich auf Basis der Mitgliederbeiträge nach kapitalbildenden Finanzierungsverfahren erbracht. Es daher unverzichtbar, dass qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter des Marburger Bundes im Juni in die neue Kammerversammlung gewählt werden.
    05. Mär. 2024
    Sind Ihre Daten aktuell? Sind Sie umgezogen oder haben Sie Ihren Arbeitgeber gewechselt? Wer bei der Ende Mai startenden Kammerwahl den Marburger Bund wählen will oder auf einer der regionalen Listen des Marburger Bundes kandidiert, sollte jetzt seine bei der Ärztekammer Nordrhein gespeicherten Daten sicherheitshalber prüfen. Einblick in das Wählerverzeichnis können Sie bis zum 15. März 2024 sowohl persönlich in den Servicestellen Köln und Düsseldorf oder in den 27 Kreisstellen vor Ort nehmen.
    04. Mär. 2024
    In einer mit langem Beifall bedachten Rede vor den Delegierten der Kammerversammlung würdigte Dr.med. Sven Dreyer, Vorsitzender der MB-Fraktion in der Kammerversammlung, den nordrheinischen Kammerpräsidenten Rudolf Henke. „Sie haben es gehört: Unser Präsident hat sich entschieden, in diesem Sommer nicht erneut für das Spitzenamt in unserer Kammer zu kandidieren. Damit hat Rudolf Henke das Ende einer Ära markiert. Lieber Rudolf, Du bist seit 2011 der Präsident aller Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein. Du hast unsere Kammer mit all Deiner Erfahrung souverän und verlässlich durch eine Zeit geführt, in der wir eine Vielzahl harter Bewährungsproben zu bestehen hatten. Dafür danke ich Dir. Dafür danken wir alle Dir.“
    02. Mär. 2024
    Düsseldorf. „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Das war heute mein letzter Lagebericht“, sagte Rudolf Henke mit gewohnt ruhiger Stimme: „Ich werde für dieses Amt nicht mehr antreten. Ich bin sehr sicher, dass der Marburger Bund einen guten Nachfolger finden wird. Ich bedanke mich bei Ihnen allen für Ihre besondere Unterstützung.“ Mit diesen Worten kündigte der seit November 2011 amtierende nordrheinische Kammerpräsident Rudolf Henke an, dass er bei der im Juni stattfindenden Kammerwahl nicht mehr als Kandidat für das Präsidentenamt in der Ärztekammer Nordrhein antreten wird.
    02. Mär. 2024
    Mit deutlichen Worten gegen den Rechtsextremismus eröffnete Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, die 11. Kammerversammlung in der historischen Stadthalle Wuppertal. „2023 war kein gutes Jahr. Ein weiterer Krieg, Inflation, Fachkräftemangel wohin man schaut und weltweit das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Stille Hoffnung: 2024 muss alles besser werden. Doch das neue Jahr ist gestartet, wie das alte aufgehört hat. Rudolf Henke hielt ein flammendes Plädoyer zum Kampf gegen den erstarkenden Rechtsextremismus und für den Erhalt der Demokratie.
    26. Feb. 2024
    Von Dr. med. Lydia Berendes und Dr. med. Jonathan Sorge
    Der ärztliche Beruf steht ebenso wie unsere Gesellschaft im stetigen Wandel. Doch dieser Wandel scheint im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben – gerade im Rund-um-die-Uhr-Betrieb der medizinischen Versorgung – deutlich langsamer fortzuschreiten. Die Dichte der ärztlichen Arbeit hat unter dem Leitsatz der Ökonomisierung deutlich zugenommen, sodass Erholung für den Erhalt der Arbeitskraft und der eigenen Gesundheit immer mehr an Bedeutung zunimmt. Diese Einsicht nimmt sich die jüngere Generation deutlicher als ihre Vorgänger zu Herzen.
    24. Jan. 2024
    Die Vorbereitungen auf die Kammerwahl in Nordrhein im Juni sind auf gutem Weg. Über 200 Ärztinnen und Ärzte haben bereits Ihre Kandidatur auf den Marburger Bund-Listen erklärt. Zudem unterstützen 300 Ärztinnen und Ärzte unsere regionalen Kandidaten-Listen für die künftigen Mandate in der Kammerversammlung und den 27 Kreisstellenvorständen der Ärztekammer Nordrhein. „Das ist ein erfreulicher und beachtlicher Zwischenstand für diese wichtige Wahl in unserer ärztlichen Selbstverwaltung“, zeigt sich Dr. med. Sven Dreyer, erster Stellvertretender Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP, erfreut.
    18. Dez. 2023
    Der Befund ist eindeutig: Das Bundesgesundheitsministerium hält ganz bewusst die ärztliche Selbstverwaltung aus der Politik heraus. Ärztlicher Sachverstand ist bei allen Gesetzgebungen nicht gefragt. „Gelinde gesagt irritiert es uns, dass man in Berlin sogar meint, die mit staatlichen Aufgaben betrauten Ärztekammern stellen Lobbyverbände dar. Das ist ein Denkfehler, der direkt zu Lasten einer guten Patientenversorgung geht“, kritisierte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, in seinem Lagebericht in der 10. Kammerversammlung. „Wir verstehen unsere Aufgabe nicht als Lobbyismus, sondern als Teil unserer Verantwortung für eine gute Patientenversorgung.“ Henkes Kritik ging weiter ins Detail.
    17. Dez. 2023
    Mit einem klaren Statement zum Nah-Ost-Konflikt begann die jüngste Kammerversammlung in Düsseldorf: Die Ärztekammer Nordrhein verurteilt die terroristischen und kriegerischen Angriffe der Hamas auf die Zivilbevölkerung in Israel und den israelischen Staat auf das Schärfste. „Diese Angriffe müssen sofort vollständig beendet werden“, forderte der nordrheinische Kammerpräsident Rudolf Henke zu Beginn der 10. Kammerversammlung. „Unter den verheerenden Folgen dieser Angriffe müssen das israelische Volk und die im Gazastreifen lebende palästinensische Zivilbevölkerung nun seit Wochen leiden und es ist zu befürchten, dass noch weit mehr Zivilisten ihr Leben verlieren werden. Wir beklagen jeden Verlust von Menschenleben in der Zivilbevölkerung“, sagte Henke. „Mir schnüren auch die täglichen Bilder aus Gaza das Herz ab.“ Es sei besonders an das Schicksal der vielen Kinder erinnert, die jetzt die Konsequenzen der Gewalt der Hamas erleiden“, erklärte Henke.