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  • Ärztekammer Nordrhein

    02. Apr. 2020
    Düsseldorf. "Es ist gut, dass sich der Deutsche Ethikrat und mehrere medizinische Fachgesellschaften mit ethischen Fragen befasst haben, die sich aus der aktuellen Coronavirus-Pandemie ergeben. Denn diese Pandemie bringt weltweit bereits jetzt Ärztinnen und Ärzte wie auch die Angehörigen der anderen Gesundheitsberufe in schwierigste ethische Grenzsituationen. Dazu gehört in einer wachsenden Zahl von Ländern das Problem, dass die intensivmedizinischen Kapazitäten nicht mehr für alle ausreichen, die eine solche Behandlung eigentlich nötig hätten. In Deutschland sind wir dank eines im internationalen Vergleich starken Gesundheitssystems und aufgrund etlicher in den letzten Wochen ergriffenen Maßnahmen bisher nicht in dieser Situation", erklärt Rudolf Henke.
    22. Mär. 2020
    Düsseldorf. Fraktionsübergreifend wurde die für Samstag (21. März) geplante Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein abgesagt, um unter den 121 dort vertretenden Ärztinnen und Ärzte eine ungewollte Infektverbreitung zu vermeiden und sie zeitlich zu entlasten. Die Absage der Kammerversammlung nahm der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, zum Anlass, sich persönlich in einer Videobotschaft an die Ärzteschaft zu wenden. Den Beitrag können Sie auf www.aekno.de sehen und hier lesen:
    04. Feb. 2020
    Köln/Düsseldorf. Die gesamte Ärzteschaft im Rheinland steht hinter den Universitätsärzten, die am Dienstag (4. Februar) zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen sind und in Hannover eine zentrale Demonstration veranstalten. „Es muss Schluss sein mit überlangen Arbeitszeiten“, sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, in Düsseldorf. „Insbesondere zahlreiche Nacht- und Wochenenddienste gehen an die gesundheitliche Substanz der Kolleginnen und Kollegen und beeinträchtigen damit auch die Qualität der Patientenversorgung“, betonte der Kammerpräsident weiter.
    18. Nov. 2019
    Düsseldorf (mhe). Die neue Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein wird digital. Nach der Ärztekammer Westfalen-Lippe hat nun auch die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein am Samstag die neue Weiterbildungsordnung (WBO) für Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein beschlossen. Das rheinische Ärzteparlament verabschiedete im Wesentlichen die Novelle der Muster-Weiterbildungsordnung (MWBO). Allerdings verzichtet die Kammerversammlung bei der neuen WBO auf die Zusatzbezeichnung Homöopathie, die in den vergangenen fünf Jahren lediglich von 17 Ärztinnen und Ärzten in Nordrhein erworben wurde. Alle bisher erworbenen Zusatzbezeichnungen können weitergeführt werden. Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen soll sie zum 1. Juli 2020 in Kraft treten.
    17. Nov. 2019
    Düsseldorf (mhe). Angesichts eines Fortschreitens der Ökonomisierung im Gesundheitswesen will die Ärztekammer Nordrhein ein Rechtsgutachten in Auftrag geben, um die Freiheit in ärztlichen Entscheidungen noch einmal rechtssicher herauszuarbeiten. „Der ärztliche Beruf ist kein Gewerbe. Er ist seiner Natur nach ein freier Beruf. Wir erleben beinahe täglich, dass unsere Freiheitsgrade herausgefordert sind und dass in einem gewissen Umfang auch die Prioritäten ärztlichen Denkens begonnen haben, sich nach und nach fast unbemerkt zu verschieben“, begründete Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein bei der Eröffnung der 2. Kammerversammlung in Düsseldorf.
    29. Okt. 2019
    Düsseldorf. Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, begrüßt die Gesetzesinitiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Jugendliche vor Werbung für Schönheitsoperationen zu schützen. Das angestrebte Werbeverbot sollte gleichzeitig auch für Preisausschreiben, Rabattaktionen, Spiele, Verlosungen oder vergleichbaren Verfahren gelten, mit denen für operative plastisch-chirurgische Eingriffe geworben wird.
    07. Sep. 2019
    Mit 94 von 109 abgegebenen Stimmen wurde soeben Rudolf Henke, der Spitzenkandidat des Marburger Bundes NRW/RLP, in der ersten Kammerversammlung der neuen Wahlperiode (2019-2024) gewählt. Es trat kein Gegenkandidat an. Im Amt bestätigt wurde im Anschluss auch der Vizepräsident Bernd Zimmer (Voxmed). Im neuen Kammervorstand sind alle drei Fraktionen vertreten: Aus den Reihen der Marburger Bund-Fraktion wurden acht Ärztinnen und Ärzte in den nordrheinischen Kammervorstand gewählt: Dr. med. Lydia Berendes (Krefeld), Dr. med. Sven Dreyer (Düsseldorf), Dr. med. Christiane Groß MA (Wuppertal), Michael Krakau (Köln), Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger (Leverkusen), Steffen Veen (Essen) und Eleonore Zergiebel (Düren).
    13. Aug. 2019
    Düsseldorf. Eine ausführliche Erklärung des Berufsverbandes der Deutschen Radiologen (BDR) vom 8. August macht nach Auffassung der Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) deutlich: es ist unseriös, den Eindruck zu erwecken, dass sich Radiologen mittels Abrechnung von Kontrastmitteln ungerechtfertigt oder gar illegal bereichern. Die Erklärung des BDR ist im Wortlaut verfügbar unter http://www.radiologenverband.de. „Genau das aber suggeriert die Berichterstattung in Süddeutscher Zeitung („Radiologen machen dubiose Millionengeschäfte“), NDR („Strafrechtler … halten die enormen Zusatzgewinne der Ärzte mit Kontrastmitteln für `strafwürdig`“) und WDR („Der ehemalige BGH-Richter … hält das Pauschalen-Modell, bei dem Radiologen … enorme Gewinne machen können, für ´strafwürdig`“), kritisiert Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein.
    09. Aug. 2019
    Düsseldorf. Der Gesetzgeber hat der Bundesärztekammer in § 13 Abs. 3 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes den Auftrag erteilt, eine Liste derjenigen Ärztinnen und Ärzte zu veröffentlichen, die ihr mitgeteilt haben, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Nach der ersten Veröffentlichung dieser Liste ist nun erneut eine Debatte um den richtigen Umgang mit Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch entstanden. „Die anerkannten Beratungsstellen sind der beste Ort für Informationen über Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen“, erklärt der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke.
    15. Jul. 2019
    Anlässlich des heutigen Urteils des Landgerichtes Krefeld zum Heilpraktiker-Prozess in Brüggen-Bracht in Krefeld mahnt der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, "zukünftig auszuschließen, dass Heilpraktiker keine Tätigkeiten ausüben, mit denen unvertretbare Risiken verbunden sind. Invasive Therapien und Krebsbehandlungen gehören im Sinne der Patientensicherheit in jedem Fall nicht in die Hände von Heilpraktikern", betonte Rudolf Henke. "Nur so lassen sich Fälle wie diesen in Brüggen-Bracht, bei dem drei Menschen durch eine versuchte Krebsbehandlung mit einer Chemikalie gestorben sind, vermeiden." Der Heilpraktiker aus Moers wurde vom Krefelder Landgericht wegen fahrlässiger Tötung für schuldig gesprochen. Er erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe. Das Gericht attestierte dem 61-Jährigen "schwere Verletzungen der Sorgfaltspflicht".