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  • Ärztekammer Nordrhein

    16. Nov. 2022
    Düsseldorf (mhe). Die rheinische Ärzteschaft forderte von Bund und Land angesichts der drastisch gestiegenen Energiekosten in der 8. Kammerversammlung eine Energiekostenzulage für Krankenhäuser und Arztpraxen. Zudem forderte das nordrheinische Ärzteparlament in einem weiteren Beschluss eine auskömmliche Vergütung für Krankenhäuser. Die Ärztinnen und Ärzte bekräftigten ihre Forderung, die Vergütung nach Fallpauschalen (Diagnosis Related Groups, DRG) in den Krankenhäusern in ihrer jetzigen Form abzuschaffen. „Das System schaffe für die Kliniken Anreize, vermehrt insbesondere gut bezahlte Leistungen zu erbringen und bilde deren Vorhaltekosten für die medizinische Personal- und Infrastruktur nur unzureichend ab“, heißt es in dem Beschluss der Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein.
    12. Nov. 2022
    Düsseldorf (mhe). Mit einer erschreckenden Bilanz der Zerstörungen des ukrainischen Gesundheitswesens durch die russischen Truppen eröffnete der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, die 8. Kammerversammlung in Düsseldorf: „Der Schrecken des Krieges setzt sich unvermindert fort. Schon im Mai meldete das Gesundheitsministerium der Ukraine 600 zerstörte medizinische Einrichtungen. Heute gelten 144 Krankenhäuser als vollständig zerstört.“ Die WHO werte diese Angriffe als Verstoß gegen internationale Menschenrechte und stufe sie als Kriegsverbrechen ein. "Uns erschüttert die Form der Kriegsführung, die sich auch gegen weitere Elemente der kritischen Infrastruktur richtet. Wir erleben einen brutalen Krieg der russischen Armee gegen die Zivilbevölkerung.“
    06. Sep. 2022
    Ein deutliches Zeichen der Ärztinnen und Ärzte gegen die Sparpläne des Bundesgesundheitsministeriums ist notwendig. Denn die geplante Streichung der Neupatientenregelung wird sich negativ auf die Gesundheitsversorgung aller Patientinnen und Patienten auswirken. „Die Sparpläne des Bundesgesundheitsministeriums werden dazu führen, dass sich die Wartezeiten für Neupatientinnen und Neupatienten demnächst wieder deutlich erhöhen und weniger Sprechzeiten zur Verfügung stehen. Es ist für die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen schwer nachvollziehbar, warum eine für ihre Patienten bewährte Regelung gerade in Zeiten der Pandemie und angesichts der Herausforderungen der anstehenden Booster- und Grippeimpfungen wieder abgeschafft werden soll“, sagte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, anlässlich des am Mittwoch geplanten Aktionstages der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein gegen die Sparpläne des Bundesgesundheitsministeriums. „Ärztliche Praxen brauchen gerade wegen der Pandemie, des Fachkräftemangels und der steigenden Energie-, Personal- und Materialkosten dringend Entlastungen und keine zusätzlichen finanziellen Belastungen“, betonte der Kammerpräsident.
    17. Jun. 2022
    Düsseldorf. Die Ärztekammer Nordrhein sieht die neuen pharmazeutischen Dienstleistungen in Apotheken und deren möglichen Auswirkungen auf die Patientenversorgung kritisch. Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, warnt davor, teure Beratungsstrukturen einzuführen, die letztlich nicht am Nutzen für Patientinnen und Patienten orientiert seien. "Mir erschließen sich die neuen Dienstleistungen und deren Vergütungsstruktur im Gesamtgefüge der Patientenversorgung nicht. Was ist der Zusatznutzen für den Patienten, wenn ein Apotheker jetzt im Rahmen seiner pharmazeutischen Beratung gegebenenfalls in einen komplexen Behandlungsplan eingreift, ohne diesen in Gänze zu kennen und beurteilen zu können? Wir werden erleben, dass das zu mehr Unsicherheit bei den Patienten führt, zu mehr Beratungsaufwand in den Praxen und im schlechtesten Fall zu Therapieabbrüchen“, kritisiert Rudolf Henke.
    17. Mai 2022
    Düsseldorf. Die Ärztekammer Nordrhein fordert den Deutschen Bundestag auf, ein Suizidpräventionsgesetz auf den Weg zu bringen, das die Suizidprävention, die Angehörigenbegleitung, die Suizidforschung sowie das Nationale Suizidpräventionsprogramm in Deutschland nachhaltig stärkt. In Deutschland nehmen sich jedes Jahr mehr als 9.000 Menschen das Leben. Die Zahl der Suizidversuche liegt geschätzt zehnmal so hoch. Der überwiegende Teil der Suizide findet im Kontext psychischer Erkrankungen statt.
    13. Mär. 2022
    Düsseldorf. Die Ärztinnen und Ärzte im Rheinland sind bestürzt, dass die russische Armee in der Ukraine laut Weltgesundheitsorganisation Krankenhäuser, Sanitätseinrichtungen und Praxen angreift. „Krankenhäuser stehen laut Genfer Konvention unter besonderem Schutz“, sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, in Düsseldorf. Die massiven Verstöße gegen die Genfer Konvention für bewaffnete Konflikte sind auf das Schärfste zu verurteilen, stellte die Kammerversammlung, das Parlament der rheinischen Ärzte, bei ihrer 7. Sitzung fest. „Die Ärztinnen und Ärzte im Rheinland verurteilen den Angriffskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine, der viele Menschenleben kostet und schweres körperliches und seelisches Leid verursacht“, hieß es in Beschluss des Parlaments.
    12. Mär. 2022
    Düsseldorf. Der Krieg in Europa hat die Corona-Pandemie in den Hintergrund unserer täglichen Nachrichten und Gedanken gedrängt. „Am 24. Februar kommentierte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock den militärischen Angriff Russlands auf die Ukraine mit den Worten „Wir sind heute in einer anderen Welt aufgewacht.“ Der Bundeskanzler hat drei Tage später im Deutschen Bundestag von einer Zeitenwende gesprochen. Und in der Tat, wer von uns hätte noch damit gerechnet, dass mitten in Europa Kriegshandlungen wie die von Russland gegen die Ukraine Wirklichkeit würden. Zutiefst erschüttert verfolgen wir seitdem die tägliche Nachrichtenlage und unsere Gedanken sind bei den Ukrainerinnen und Ukrainern, die die Leidtragenden dieses Angriffskriegs sind“, erklärte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein soeben bei der Eröffnung des 7. Kammerversammlung.
    12. Jan. 2022
    Düsseldorf. Geschlossene Schwimmbäder, abgesagte Sportkurse oder wochenlanger Distanzunterricht: Die Corona-Pandemie hat den Bewegungsmangel bei vielen Kindern und Jugendlichen verstärkt. Im Rahmen ihres Präventionsprogramms „Gesund macht Schule“ haben AOK Rheinland/Hamburg und Ärztekammer Nordrhein nun eine „Bewegungsbox“ konzipiert, die mehr als 130 praxistaugliche Bewegungstipps für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen und Mitarbeitende im Offenen Ganztag bereithält. „Ob Bewegungsmangel, Übergewicht oder ein zu hoher Medienkonsum - die Coronapandemie hat auf bereits bestehende Probleme bei Kindern wie ein Katalysator gewirkt und diese vielfach noch einmal verschärft“, sagt Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg.
    20. Dez. 2021
    Düsseldorf (mhe). Mit deutlichen Worten zur Corona-Pandemie eröffnete Kammerpräsident Rudolf Henke die 6. Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein, die unter besonders strengen Corona-Vorsichtsmaßnahmen stattfand. „Der Herbst ist gekommen, wer hätte das noch vor drei Monaten gedacht? Ebenso wenig vorhersehbar wie der Wechsel der Jahreszeiten war im scheinbar ruhigen Spätsommer die nunmehr erneut sehr dynamische Lage in der Coronapandemie. Jetzt ist die Situation da, und sie ist einmal mehr sehr kritisch. Wieder einmal sind wir nicht gut genug vorbereitet, weil man sich die Wirklichkeit schöngehofft hat. Jetzt trifft uns die vierte Welle, die eine Delta-Welle ist, trotz der bestehenden Impf- und Testmöglichkeiten heftig, wie übrigens auch andere europäische Länder, in denen die Impfkampagne hinter den erhofften Zielen zurückgeblieben sind.“
    23. Nov. 2021
    Münster. Für den Abbau der Impfbürokratie und ein vereinfachtes Aufklärungsverfahren bei den Booster-Impfungen hat sich die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) ausgesprochen. „Um bei der Steigerung der Impfquoten und bei den Booster-Impfungen das notwendige Tempo zu erreichen, müssen alle bürokratischen Hemmnisse beiseitegeschoben werden“, fordert Kammerpräsident Dr. med. Hans-Albert Gehle. Nur so könne man die Pandemie in den Griff bekommen. Bei den Booster-Impfungen genüge es etwa, eine mündliche Aufklärung oder den Verzicht der zu impfenden Person auf Aufklärung zu vermerken. Zudem sei es „wenig hilfreich, wenn seitens der politisch Verantwortlichen Kontingente bei den Impfstoffen gedeckelt werden, um vom eigenen Versagen bei der Impfplanung und Impfstoffbestellung abzulenken“. Dadurch habe die Komplexität des Impfens in den Praxen notgedrungen zugenommen. „Das macht den organisatorischen Aufwand in den Praxen nur noch höher“, kritisiert Gehle.