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    24. Mai 2022
    Bremen. Vor dem Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ skandierten zwei Dutzend Querdenker ihre üblichen Sprechchöre. Die Präsenz von Dutzenden Polizisten schaffte den nötigen Abstand. Die wenigen Protestler konnten lediglich verhindern, dass Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vor einem kleinen Stand seiner Partei mit Bürgern reden konnte. Zu den gravierenden Auswirkungen zählten die für die Eröffnung eines Ärztetages ungewöhnlich intensiven Personenkontrollen. Ein Sprengstoffspürhund prüfte sogar die technische Ausrüstung aller Medienvertreter. In dem expressionistischen Konzerthaus auf der Domsheide in der Bremer Innenstadt direkt neben dem Dom verlief nach zweijähriger Präsenzpause alles gewohnt routiniert. Blitzlichtgewitter und Medienandrang vor der ersten Sitzreihe. Die berührende Ehrung der Toten. Die Verleihung der renommierten Paracelsus-Medaillen und eine lange, aber ausgesprochen sorgfältig ausgefeilte Rede des Präsidenten, die gut begründete und berechtigte Kritik an der Bundesregierung und dem Gesundheitsminister enthielt. Beifall unterbrach wiederholt die auf 25 Seiten verfasste Rede des BÄK-Präsidenten Dr. Klaus Reinhardt. Die wichtigsten Kritikpunkte an der Gesundheitspolitik traf er genau. Die Rede ist auf der BÄK-Homepage abrufbar.
    22. Mai 2022
    SCHÖNE WÜRDIGUNG: 37 Jahre ist Prof. Dr. med. Theo Windhorst Mitglied im Marburger Bund. Streitbar, kämpferisch, aber immer mit dem Herz am rechten Fleck. Theo Windhorst erhielt soeben aus den Händen von Dr. Susanne Johna in der 139. MB-Hauptversammlung in Bremen den Ehrenreflexhammer des Marburger Bundes. „Ob beim Qualitätsmanagement, in der Weiterbildung, in der Krankenhausplanung und auch Dein unendlicher Einsatz für Organspende - dass sind nur einige Schwerpunkte Deiner erfolgreichen Arbeit“, würdigte Susanne Johna.
    22. Mai 2022
    Wie sieht unsere Zukunft aus? Mit dieser Frage wollte sich unsere 139. Hauptversammlung in Bremen beschäftigen. Nun, der Blick in unsere ärztliche Zukunft reichte nicht allzu weit. Einmal mehr wurde von verschiedenen Referenten vornehmlich die aktuelle Misere aus verschiedenen Blickpunkten beklagt. Die Realität kennen wir selber alle nur zu gut. Um es vorwegzusagen, mit ihr müssen wir vorerst weiterleben. Wir dürfen und können sie uns keineswegs schönreden. Wir beklagen seit Jahren einen Ärztemangel – geschätzte 2.000 Arztstellen in den etwa 420 Kliniken in NRW und RLP sind nicht besetzbar. Uns fehlt dadurch die nötige Zeit für Patienten. Wir haben zu viele Dienste zu familienunfreundlichen Zeiten, wünschen uns mehr Zeit für unsere eigene Erholung und unser Privatleben. Wir fordern erträglichere Arbeitsbedingungen, mehr Entlastung durch Delegationen, eine zeitgemäße Digitalisierung. Warum müssen wir Dokumentationen selber ausfüllen, Daten für das Controlling eingeben, Arztbriefe schreiben? Bürokratie ist keine ärztliche Tätigkeit. Es gibt dafür Assistenzberufe. Es würde reichen, wenn wir die Arztbriefe unterzeichnen.
    21. Mai 2022
    Die Ärzteschaft wächst. Sie steht ohne Frage vor einem großen Wandel. Von den über 416.000 derzeit berufstätigen Ärztinnen und Ärzten arbeiten 163.000 im ambulanten Bereich, über 214.000 sind im stationären Sektor tätig. Besonders der Generationenwechsel ist absehbar: Sorge bereitet die Entwicklung des Altersdurchschnitts der deutschen Ärzteschaft. Fast neun Prozent sind bereits über 60 Jahre alt“, berichtete Dr. Claudia Brase, Geschäftsführerin der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft im Verlauf der 139. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Bremen.
    21. Mai 2022
    Bremen. Die MB-Vorsitzende Dr. med. Susanne Johna eröffnete die 139. Hauptversammlung des Marburger Bundes im Hansesaal des Congress Centrums Bremen. Rund 250 Delegierte aus den 14. Landesverbänden erörtern heute und Morgen zunächst die Perspektiven der angestellten Ärztinnen und Ärzte in der ambulanten Versorgung. Folgende drei Aspekte werden dabei beleuchtet: Wie sieht der Versorgungsbedarf angesichts der ausscheidenden Babyboomer aus? Ist die Strukturbereinigung die Lösung? Wie sehen die Vorstellungen der jüngeren Generation aus. Gut 60 Ärztinnen und Ärzte aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind beteiligt.
    19. Mai 2022
    Mainz. Die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz erhalten in diesem Jahr 71 Millionen Euro für bauliche Investitionen. Hinzu kommen weitere 65 Millionen Euro als Pauschalförderung. Insgesamt fördert das Land in diesem Jahr die Krankenhäuser mit 136 Millionen Euro, bilanzierte Gesundheitsminister Clemens Hoch bei der Vorstellung des Krankenhausinvestitionsprogramms 2022. „Das Land bleibt verlässlicher Partner der Krankenhäuser. Wir investieren in den Ausbau und die Modernisierung der stationären Versorgung im Land um das hohe Versorgungsniveau in Rheinland-Pfalz zu halten und auszubauen“, meinte Gesundheitsminister Clemens Hoch.
    17. Mai 2022
    Düsseldorf. Die Ärztekammer Nordrhein fordert den Deutschen Bundestag auf, ein Suizidpräventionsgesetz auf den Weg zu bringen, das die Suizidprävention, die Angehörigenbegleitung, die Suizidforschung sowie das Nationale Suizidpräventionsprogramm in Deutschland nachhaltig stärkt. In Deutschland nehmen sich jedes Jahr mehr als 9.000 Menschen das Leben. Die Zahl der Suizidversuche liegt geschätzt zehnmal so hoch. Der überwiegende Teil der Suizide findet im Kontext psychischer Erkrankungen statt.
    16. Mai 2022
    Düsseldorf. Das Gesundheitsministerium fördert mit 2,4 Millionen Euro Forschungsprojekte zum Infektionsgeschehen in der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen. Das Ziel ist, Erkenntnisse zu sammeln, um im Falle einer weiteren Corona-Welle im nächsten Winter effektiver und effizienter handeln zu können. „Am Anfang der Pandemie konnten wir natürlich noch nicht genau wissen, wie man das Virus bekämpft beziehungsweise seine Verbreitung eindämmt. Im Laufe der letzten zwei Jahre haben wir aber jeden Tag dazugelernt“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wir dürfen uns allerdings nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wir müssen uns jetzt auf die kalte Jahreszeit vorbereiten und die Zeit nutzen, um wichtige Fragen zur Immunität der Bevölkerung oder zu den Mechanismen der Infektionsketten beantworten zu können. Deshalb ist es so wichtig, dass unsere Universitätskliniken diesen Forschungsfragen nachgehen.“
    11. Mai 2022
    Köln. Was nützt die beste Medizin, wenn es an der notwendigen Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten hapert? Gute Kommunikation ist die Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Arzt und Patient. Zugleich ist sie essentiell für eine erfolgreiche Patientenversorgung und die eigene Zufriedenheit im Arztberuf. Empathie und professionelle Klarheit sind die wesentlichen Faktoren, die ein zeitoptimiertes Gespräch erfolgreich machen. Damit die Botschaft beim Patienten ankommt, muss sie typgerecht kommuniziert werden. In herausfordernden Situationen kochen manchmal Emotionen hoch. Dann gilt es, Ruhe zu bewahren und empathisch wieder zurück zur Sachebene zu führen, um hier den Punkt zu klären. Hier setzt unsere neue Seminarreihe an: Impulse aus Theorie und Erfahrung werden direkt in praxisnahen Anwendungssituationen erprobt. Dieser multimodale Weg führt zu kommunikativer Handlungskompetenz für die Gesprächsführung im Klinikalltag. Wir starten die Seminarreihe am 28. Mai 2022 mit einem Präsenztag in Dortmund. Hieran schließen sich drei Digitalmodule jeweils an Freitagnachmittagen (3. Juni, 10. Juni und 24. Juni) an.
    10. Mai 2022
    Düsseldorf (mhe). Paukenschlag aus der Landeshauptstadt. Die Tariflandschaft in Nordrhein-Westfalen steht vor ihrem größten Umbruch seit langer Zeit: Die sechs Universitätskliniken Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster mit ihren über 52.700 Mitarbeitern wollen aus der Tarifgemeinschaft der Länder (Tdl) austreten. Den avisierten Austritt der Unikliniken aus diesem für 15 Bundesländer geltenden Flächentarifvertrag kündigten Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und die Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen in einer digitalen Pressekonferenz an.