• Aktuelle Meldungen

    Kammerpräsident Rudolf Henke forderte stärkere Profilierung ärztlicher Positionen nach außen
    05. Dez
    Düsseldorf (mhe). Mit klaren Worten warnte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, in der 10. Kammerversammlung Ende November davor, dass die fortschreitende Merkantilisierung und Kommerzialisierung im Gesundheitswesen Ärzte und Pflegekräfte immer mehr unter Druck bringen. „Auch wenn sich Ökonomisierung und Ethik keineswegs ausschließen müssen, ist doch offensichtlich, dass ein ständiger Vorrang der Ökonomie die ethische Basierung der Patientenversorgung und das Miteinander im Krankenhaus gefährdet“, betonte Rudolf Henke. „Wir müssen klar erkennen, dass sich die Wirklichkeit in Praxis und Krankenhaus massiv von unserem geschätzten Ideal der Freiberuflichkeit entfernt hat. Wer heute in die Kollegenschaft hinein hört, der weiß, es knirscht auf allen Ebenen.“ Manche Regelungen aktueller Gesetze aus diesem Jahr verstärkten das Knirschen.
    Kommentar von Michael Krakau zur neuen Ärztegeneration
    05. Dez
    Im Vorfeld des 121. Deutschen Ärztetages diskutierten bei einer Veranstaltung der Bundesärztekammer junge Ärztinnen und Ärzte über die großen Unterschiede im ärztlichen Selbstverständnis zwischen ihnen und der früheren Ärztegeneration. Dieser Dialog ist nicht abgebrochen. Es ist vor allem jungen Ärztinnen und Ärzten aus unserem Landesverband zu verdanken, dass ihre Meinung unter dem Titel „Es ist Zeit für ein neues Arztbild“ jüngst im angesehenen Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde. Mit gutem Recht betonen die jungen Ärztinnen und Ärzte dabei, dass sie eben nicht der oft geschmähten „Generation Spaß“ angehören, sondern wie ältere Kollegen auch ihren ärztlichen Beruf als eine Berufung verstehen. Sie sind hoch motiviert und zudem hochqualifiziert ausgebildet, um ihren Patienten bestmöglich ärztlich zu versorgen.
    MB-Symposium für junge Ärztinnen und Ärzte am 8. Dezember in Köln
    02. Dez
    Köln (mhe). Vom Traumjob zum Jobtrauma? Nein! Die jüngere Generation Ärztinnen und Ärzte hat hohe Erwartungen an den Arztberuf und sie will das Arbeits- und Privatleben/Familie besser in Übereinstimmung bringen. Diese Entwicklung erklärt sich zum einen aus dem gestiegenen Anteil von Ärztinnen innerhalb der Kollegenschaft, aber auch durch die Einsicht der jüngeren Ärztegeneration, dass ein dauerhaft überlasteter Arzt seine Patienten nicht verantwortungsbewusst behandeln kann. Auf nach Köln zum MB-Symposium „Junge Ärztinnen und Ärzte“ - am 8. Dezember 2018.
    Keine Verpflichtung zur Weitergabe der privaten Handynummer an Arbeitgeber
    27. Nov.
    Von Andreas Höffken
    Köln. Immer und überall erreichbar - so stellt sich manch ein Arbeitgeber den idealen Arbeitnehmer vor. Das Landesarbeitsgericht Thüringen (LAG Thüringen, Az.: 6 Sa 442/17 und 6 Sa 444/17) hatte jetzt einen Fall zu entscheiden, in dem eine Mitarbeiterin eines Gesundheitsamtes eine Abmahnung dafür erhalten hatte, weil sie sich weigerte, dem Arbeitgeber ihre Handynummer zu überlassen. Die Festnetznummer hatte die Mitarbeiterin zwar hinterlegt, ihre private Mobilnummer wollte sie aber nicht auch noch preisgeben. Das Landesarbeitsgericht gab der Arbeitnehmerin Recht; die Abmahnung musste aus der Personalakte entfernt werden.
    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz plant Umzug
    27. Nov.
    Mainz. Der Eltzer Hof wird wieder zum Leben erweckt: Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, die Bezirksärztekammer Rheinhessen sowie die Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz werden gemeinsam als langfristige Mieter in den traditionsreichen Eltzer Hof in der Mainzer Bauhofstraße einziehen. Der Eltzer Hof wird somit neue Heimat für die Ärzteschaft in Rheinland-Pfalz. Der Investor wird den denkmalgeschützten Eltzer Hof hierfür sanieren und zeitgemäß umbauen. Die komplette Sanierung wird voraussichtlich rund zwei Jahre dauern.
    Pressemitteilung
    Demo in Dortmund - Ärzte im ÖGD fordern branchenübliche Bezahlung nach TV-Ärzte
    23. Nov.
    Dortmund/Köln. Ärztinnen und Ärzte aus den nordrhein-westfälischen Gesundheitsämtern demonstrieren am heutigen Freitag ab 13 Uhr vor dem Dortmunder Gesundheitsamt gegen die jahrelange Weigerung der Arbeitgeberseite, ihnen ein branchenübliches Gehalt nach dem TV-Ärzte des Marburger Bundes zu zahlen. Die Dortmunder Demonstration wird vom Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), dem Bundesverband der Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BZÖG) und dem Marburger Bund NRW/RLP gemeinsam organisiert.
    Kundgebung in Dortmund am 23. November 2018 um 13 Uhr vor Gesundheitsamt Dortmund
    21. Nov.
    Köln (mhe). Der Marburger Bund NRW/RLP unterstützt die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst bei der ÖGD-Kundgebung in Dortmund am Freitag, den 23. November 2018 auf. Bei der Protestaktion vor dem neuen Gesundheitsamt Dortmund, Hoher Wall 9-11, werden ab 13 Uhr Ärztinnen und Ärzte gegen ihre schlechte Bezahlung protestieren. „Wir wollen die Öffentlichkeit über die immer dramatischere Situation in unseren Gesundheitsämtern informieren“, kündigt Dr. med. Anne Bunte, Vorsitzende des Landesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und Mitglied im Vorstand der Marburger Bundes NRW/RLP an.
    4,3 Millionen Euro Fördergeld für Forschung und Entwicklung innovative Behandlungsmethoden
    21. Nov.
    Mainz. Das Landeskrankenhaus (AöR) hat in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz das bundesweit erste „Zentrum für psychische Gesundheit im Alter“ (ZpGA) gegründet. Das Konzept fusst auf den Säulen wissenschaftlicher Forschung, innovativer Behandlung und multiprofessioneller Vernetzung, um Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren pflegenden Angehörigen bestmögliche Unterstützung und Lebensqualität zu gewährleisten. Eine außerordentliche Wertschätzung erfährt das ZpGA durch die Förderzusage des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 4,3 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren.
    Kinderschutzambulanzen werden ab 2019 mit 30.000 Euro gefördert/Bewerbungsfrist
    20. Nov.
    Die Landesregierung stärkt den Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat dazu zwei neue Förderaufrufe veröffentlicht: Zum einen können Kinderschutzambulanzen einen Antrag auf Förderung der Personalkosten des medizinischen Personals stellen, soweit diese Kosten nicht anderweitig finanziert sind. Pro Kinderschutzambulanz kann hier für das Jahr 2019 ein Betrag von bis zu 30.000 Euro beantragt werden. Kinderschutzambulanzen bilden einen wichtigen Baustein im Hilfesystem der Versorgung von Kindern, die Opfer von Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch geworden sind.
    Ärztekammer Nordrhein – Kammerwahlen 2019
    20. Nov.
    Von Michael Helmkamp
    Köln/Düsseldorf. Das Privileg einer Selbstverwaltung genießen hierzulande nur relativ wenige Berufsgruppen. Die über 60.000 Ärztinnen und Ärzte, die Mitglied der Ärztekammer Nordrhein sind, zählen dazu! Mit der Übertragung von Aufgaben und Pflichten vom Staat an die ärztliche Selbstverwaltung wird zugleich engagierten Ärztinnen und Ärzten eine gute Chance geboten, in der Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein – dem Parlament der nordrheinischen Ärzteschaft – aktiv mitzugestalten. Nutzen Sie Ihre Privilegien: Jedes Kammermitglied hat alle fünf Jahre die Möglichkeit, sich für die Kammerversammlung und die 27 Vorstände der regionalen Kreisstellen in der Ärztekammer Nordrhein zur Wahl zu stellen. In der Ärztekammer Nordrhein finden die nächsten Kammerwahlen per Briefwahl im kommenden Frühjahr statt. Die Wahlzeit beträgt rund vier Wochen. Ultimative Wahlfrist ist am 28. Juni 2019. Kandidieren Sie bitte schon jetzt.