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    10. Jun. 2021
    Für die Politik scheint die Corona-Pandemie bereits Geschichte zu seien. Zumindest für Krankenhäuser und Rehakliniken sollen zum 15. Juni die Ausgleichszahlungen auslaufen. Der Beirat im BMG akzeptierte die Berechnungen von Prof. Augurzky und Prof. Busse: Die ausschließlich stationären „Erlöse“ allgemeiner Krankenhäuser seien im Schnitt um 3,7 Prozent gestiegen, bei Reha-Kliniken um 10,6 Prozent, maßgeblich durch Ausgleichszahlungen des Bundes. Trotz des Rückgangs an Fällen seien die Zahlungen der Kassen für alle in Kliniken erbrachten Leistungen um 1,7 Prozent gestiegen. Also alles gut?
    09. Jun. 2021
    Mainz/Trier (mhe). Es ist ein Projekt, dass dem amtierenden Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz besonders am Herzen liegt: „Mitte Mai verbrachten 55 Studierende der Humanmedizin ihre erste Wahlpflichtwoche am Medizincampus Trier (MCT) der Universitätsmedizin Mainz“, informiert Dr. med. Günther Matheis, der bei der im Oktober anstehenden rheinland-pfälzischen Kammerwahl erneut der Spitzenkandidat des Marburger Bund NRW/RLP ist. Dr. med. Günther Matheis setzt sich seit Jahren für den Aufbau des Medizin Campus Trier engagiert ein. „Ohne unsere guten Kontakte in die Landespolitik, die sonstigen beteiligten Kliniken und Institutionen hätten wir dieses Projekt nicht so schnell vorantreiben können. Unser gemeinsames Ziel ist die Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen Ausbildung und einer guten ärztlichen Versorgung abseits der großen Ballungszentren. Wir hoffen, dass die hier ausgebildeten Ärztinnen und Ärzte später in den Kliniken und Praxen der Region arbeiten werden. Das ist für die zukünftige gesundheitliche Versorgung der Region Trier essenziell.“
    07. Jun. 2021
    Mainz. Ärztinnen und Ärzte setzen mit Offenheit beim Fehlermanagement Signale: ehrlich mit Fehlern umgehen und aus Fehlern lernen. Dies bietet eine große Präventionschance, Fehler künftig zu vermeiden und Patientensicherheit weiter auf sehr hohem Niveau zu gewährleisten, betont Dr. med. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz (LÄK RLP). Daher ist auch die Arbeit des Schlichtungsausschusses in der LÄK RLP so wichtig. An den Schlichtungsausschuss können sich Patienten wenden, die in Rheinland-Pfalz behandelt wurden und einen ärztlichen Behandlungsfehler vermuten. Dort erhalten sie objektive Gutachten auf der Grundlage ärztlichen Sachverstandes, um ihrem Verdacht auf den Grund zu gehen. Seit über vier Jahrzehnten ist der Schlichtungsausschuss der LÄK RLP eine verlässliche Anlaufstelle für Patienten.
    01. Jun. 2021
    Mainz. Organspende ist ein Thema, vor dem sich leider noch immer viele Menschen drücken. Die Auseinandersetzung damit wird allzu häufig beiseitegeschoben, weil sie womöglich unbequem ist. Doch egal, ob Ja oder Nein: Jede und jeder sollte diese persönliche Entscheidung treffen. Und im Idealfall auch in einem Organspendeausweis dokumentieren. Für diese selbstbestimmte Entscheidung wirbt deshalb auch der diesjährige Tag der Organspende mit der Social-Media-Challenge #EntscheideDich. „Eine selbstbestimmte Entscheidung schafft Klarheit“, betont Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis. Und zwar nicht nur für einen selber, sondern „auch für unsere Angehörigen und für die vielen schwerkranken Menschen, die auf eine Transplantation warten, weil ihre eigenen Organe versagen“.
    29. Mai 2021
    Düsseldorf. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein kann nicht nachvollziehen, warum Apotheken beim Thema Grippeschutzimpfung künftig eine Rolle spielen sollen. Konkret geht es um ein Modellprojekt, das die AOK Rheinland/Hamburg und der Apothekerverband Nordrhein gemeinsam umgesetzt haben. Daran haben sich laut AOK 250 Apotheker beteiligt – mit dem Ergebnis, dass von September 2020 bis Januar 2021 insgesamt 400 Grippeschutzimpfungen erfolgt sind. Laut dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, hat man mit dem Angebot viele Menschen erreicht, die sich sonst nicht hätten impfen lassen. Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, kann solche Aussagen überhaupt nicht nachvollziehen und zweifelt an der Sinnhaftigkeit dieses Modellprojektes.
    27. Mai 2021
    Wer nach seinem Studium in einem Krankenhaus den Arztberuf aufnimmt, erlebt eine ernüchternde Realität: Oft liegt die tatsächliche Arbeitszeit oberhalb der in unseren Tarifverträgen festgeschriebenen Grenzen. Dabei schreibt das Arbeitszeitgesetz wöchentliche Höchstgrenzen von 48 Stunden vor, die nur in Verbindung mit Bereitschaftsdienst überschritten werden dürfen, wenn jeder Einzelne das „Opt-Out“ unterschrieben hat. Das Arbeitspensum ist hoch. Aus unseren MB-Umfragen wissen wir, dass die tatsächliche Wochenarbeitszeit inklusive Dienste und Überstunden bei mehr als zwei Drittel der Befragten deutlich über 48 Stunden liegt. Mehr als die Hälfte aller Ärztinnen und Ärzte leistet monatlich viele Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaften, auch an Wochenenden, mit denen der 24-Stunden-Betrieb der Kliniken sichergestellt wird. Vielfach gibt es keine Zeiterfassung, oft werden ärztliche Überstunden weder bezahlt noch mit Freizeit ausgeglichen.
    26. Mai 2021
    Köln (rhl). Die Corona Pandemie hat unter anderem auch zu einer nie da gewesenen Gesetzes- und Verordnungsflut der unterschiedlichen Normgeber auf Bundes-, Landes-und kommunaler Ebene geführt. Zum Teil werden Regelungen erst veröffentlicht, nachdem sie bereits in Kraft getreten sein sollen. Mit schöner Regelmäßigkeit scheitern Vorhaben der Gesetz- und Verordnungsgeber dann vor den Gerichten bereits aus formalen Gründen. Nicht selten weichen die in den Gesetzesbegründungen enthaltenen Motive von den schlussendlich durch die zuständigen Parlamente verabschiedeten Gesetzestexten ab, auch sind diese niedergelegten Motive häufig als politische Kompromisslinien schon in sich widersprüchlich. Ein aktuelles Beispiel sind die unlängst geänderten Vor­schriften zur Krankenhausfinanzierung in Bezug auf die Förderung der so genannten ­Corona-Prämie.
    25. Mai 2021
    Bielefeld (mhe). Die Erwartungen an die im Aufbau befindliche Medizinische Fakultät OWL sind groß, mindestens so groß wie die Herausforderungen an die Gründungsdekanin. „Ein früher Einblick der Studierenden in den Versorgungsalltag der Praxen und Kliniken in OWL ist uns wichtig. Wir hoffen, dass sich die Studierenden durch diese Art der Einbindung in unserer Region wohlfühlen und perspektivisch auch hier bleiben wollen, um die Versorgungssituation zu verbessern.“, äußert sich die Gründungsdekanin Univ-Prof. Dr. med. Claudia Hornberg in der Video-Konferenz des MB-Bezirks Bielefeld.
    21. Mai 2021
    Mainz/Trier. Seit Wochenbeginn verbringen 55 Studierende der Humanmedizin ihre Wahlpflichtwoche am Medizincampus Trier (MCT) der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Kooperation mit dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH und dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier erhalten die Mainzer Studierenden erstmalig die Gelegenheit, ein Wahlpflichtpraktikum in einem der beiden Lehrkrankenhäuser zu absolvieren und den Medizincampus Trier kennenzulernen.
    20. Mai 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund NRW/RLP verweist erneut darauf, dass das geänderte Krankenhausfinanzierungsgesetz allen anspruchsberechtigten Kliniken sehr wohl erlaubt, sämtlichen Mitarbeitern eine Corona-Prämie auszuzahlen. „Der Text des Gesetzes ist in dieser Frage völlig eindeutig“, betont Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender der über 30.000 Mitglieder zählenden Ärztegewerkschaft in NRW/RLP. Wörtlich: „Das Gesetz erlaubt den Krankenhausträgern im Einvernehmen mit der Arbeitnehmervertretung, die Auswahl der Prämienempfänger und die Höhe der Prämie entsprechend der Belastung durch die Versorgung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten selber vorzunehmen. Zudem sollen neben den Pflegekräften auch andere Beschäftigte für die Zahlung einer Prämie ausgewählt werden dürfen, die aufgrund der Versorgung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten besonders belastet waren. Also dürfen sehr wohl Corona-Prämien an Ärztinnen und Ärzte gezahlt werden“, erklärt Gehle. Alles andere wäre gegenüber der Ärzteschaft respektlos. Die Versorgung von Patienten ist in Krankenhäusern jederzeit eine Teamarbeit, nicht nur in der Corona-Pandemie“, mahnt Dr. Hans-Albert Gehle.