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    Pressemitteilung
    Tarifverhandlungen für angestellte Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ werden aufgenommen
    20. März
    Köln/Mainz. In der ambulanten Medizin vollzieht sich ein beispielloser Wandel: Immer mehr angestellte Ärztinnen und Ärzte wechseln auf dem Krankenhaus in eine Praxis oder ein MVZ, nicht als Selbständige, sondern als Angestellte. Bundesweit sind es bereits über 36.000 Ärztinnen und Ärzte, alleine in Rheinland-Pfalz aktuell gut 1.850 - die Zahlen steigen jährlich um zehn Prozent. Eine Anstellung im Bereich der Niederlassung hat für die Betroffenen jedoch oftmals zur Folge, dass die aus dem Tarifvertrag für Ärzte (TV-Ärzte) des Marburger Bundes gewohnten tariflichen Standards in den Krankenhäusern plötzlich in dem nicht tarifierten ambulanten Bereich nicht mehr gelten. Jeder Einzelne muss dort selber über seine Arbeitsbedingungen verhandeln. Nun beschlossen der Marburger Bund NRW/RLP und der Hausärzteverband RLP, Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ aufzunehmen.
    Rudolf Henke: Seit 1995 verlor der ÖGD 35 Prozent seiner Ärzte / Ursache: Gravierende Gehaltsunterschiede
    19. März
    Düsseldorf. Wenn es brennt, dann kommt die Feuerwehr, bei einem Wohnungseinbruch die Kriminalpolizei. Aber was passiert bei einem Masernausbruch? Spätestens dann sind Politiker und Bürger heilfroh, wenn es im örtlichen Gesundheitsamt genügend kundige Ärztinnen und Ärzte gibt, die wissen, wie ein solcher Ausbruch mit einer sogenannten Riegelungs-Impfung zeitnah und kompetent eingedämmt werden kann. Mit der Ausrufung eines Tages des Gesundheitsamtes am heutigen Dienstag, dem 19. März, rückt das Robert Koch-Institut als zentrale Einrichtung der Bundesregierung zur Krankheitsüberwachung und -prävention die so wichtige Tätigkeit der bundesweit 2.500 Ärztinnen und Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in den Fokus.
    Pressemitteilung
    Krankenhaus Düren: Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin erhält 7. Gütesiegel „Gute Weiterbildung“
    19. März
    Köln/Düren. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz verleiht sein 7. Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ an das Krankenhaus Düren. Ausgezeichnet wird dort die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin. In der Abteilung arbeiten sieben Assistenzärzte und fünf Oberärzte. Sie verfügt über insgesamt 60 Betten. Chefarzt ist dort seit 2012 Dr. med. Serhat Aymaz. „Diese Abteilung hat unser Gütesiegel wirklich verdient“, lobte Michael Krakau anlässlich der heutigen offiziellen Verleihung des Gütesiegels den neuen Träger der begehrten MB-Auszeichnung. „Es ist ein Glückfall für die jungen Assistenzärzte, dass hier ein Chefarzt tätig ist, dem die „strukturierte Weiterbildung“ ein ganz persönliches Anliegen ist. Dies war schon das Thema seiner Masterarbeit.“
    Wahlkonvent Marburger Bund - Westfalen-Lippe
    16. März
    Dortmund (mhe). Dr. med. Hans-Albert Gehle ist der Spitzenkandidat des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz bei den Kammerwahlen in der Ärztekammer Westfalen-Lippe im September/Oktober. Der 58-jährige Facharzt für Anästhesiologie und Innere Medizin aus Bochum wurde im Wahlkonvent des Marburger Bundes in Dortmund einstimmig zum Spitzenkandidaten gewählt. Er ist erster Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. Der amtierende Kammerpräsident Dr. med. Theodor Windhorst (M.) gratulierte Dr. med. Hans-Albert Gehle nach seiner Wahl. Windhorst wird nach drei Amtsperioden an der Spitze der Ärztekammer Westfalen-Lippe in diesem Herbst nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Sein Amtsvorgänger Prof. Dr. med. Ingo Flenker würdigte ausführlich die Amtsleistungen von Theo Windhorst und gratulierte Hans-Albert Gehle herzlich.
    KGRP kritisiert Krankenhausinvestitionsprogramm 2019 / Doppeltes Gesamtvolumen wird tatsächlich benötigt
    14. März
    Mainz (mhe). Der Investitionsstau in den Kliniken in Rheinland-Pfalz bleibt nahezu unverändert. Während die nordrhein-westfälische Landesregierung ihre Investitionen in die Krankenhäuser immerhin um dreistellige Millionenbeiträge erhöht hat, stagnieren die Investitionen der Landesregierung in Rheinland-Pfalz auch in diesem Jahr in der Höhe der Vorjahressumme. Zuletzt hatte die Mainzer Regierung die Fördergelder im Jahr 2017 um drei Millionen Euro erhöht. Schon vor zwei Jahren bezifferte die Krankenhausgesellschaft RLP den Investitionstau hingegen auf gut 180 Millionen Euro jährlich. "Leider komme das Land den Erwartungen der Krankenhäuser nach einer maßgeblichen Aufstockung des jährlichen Fördervolumens auch in diesem Jahr nicht nach", beklagte der KGRP-Vorstandsvorsitzende Bernd Decker in einer ersten Reaktion.
    Marburger Bund garantiert nachhaltige Generationengerechtigkeit
    14. März
    Von Dr. med. Lydia Berendes und PD Dr. med. Heinrich Schüller
    Monat für Monat zahlen wir einen nicht unerheblichen Anteil unseres Gehaltes in die Nordrheinische Ärzteversorgung, die für unsere spätere Rente zuständig ist. Für uns Ärztinnen und Ärzte hat das berufsständische Versorgungswerk den großen Vorteil, einen höheren Rentenanspruch zu haben, als etwa in der DRV. Unser Rentenanspruch ist zudem stärker abgesichert und im Bedarfsfall können wir ein sofortiges Anrecht auf eine Berufsunfähigkeitsrente nutzen. Das von der Nordrheinischen Ärzteversorgung als Finanzierungssystem gewählte „Offene Deckungsplanverfahren“ verbindet die Vorteile von kapitalgedeckten und umlagefinanzierten Systemen. Die Leistungen des Versorgungswerkes werden ohne Zuschüsse des Staates ausschließlich auf Basis der Beiträge der Mitglieder nach kapitalbildenden Finanzierungsverfahren erbracht. Wir profitieren im Alter von unserer starken Solidarität.
    Neubewertung der Gesundheitsrisiken durch Luftschadstoffe ergibt unerwartet hohes Sterblichkeitsrisiko speziell durch Herzkreislauferkrankungen
    12. März
    Mainz. Die Luftverschmutzung wird als Gesundheitsgefahr deutlich unterschätzt, auch wenn es derzeit eine hitzige Diskussion über Stickoxide, Feinstaub und Dieselfahrverbote gibt. Ein Wissenschaftlerteam um Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie und Thomas Münzel, Professor an der Universitätsmedizin Mainz hat nun ermittelt, dass Luftverschmutzung die durchschnittliche Lebenserwartung der Europäer um rund zwei Jahre verringert. Weltweit sterben laut der Studie jährlich etwa 120 Menschen pro 100.000 Einwohner vorzeitig an den Folgen von verschmutzter Luft, in Europa sogar 133 und damit mehr als im globalen Durchschnitt. In mindestens der Hälfte der Fälle sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache.
    ÄKWL fordert Schutzmaßnahmen vor Gewalt gegen Ärzte und Helfer
    11. März
    Münster. Vor dem Hintergrund wachsender Gewaltbereitschaft gegenüber Angehörigen helfender Berufe wie Ärzten, Pflege- und Praxispersonal, Rettungsdienstmitarbeitern oder Feuerwehrleuten und Polizisten spricht sich die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) für umfassende Schutzmaßnahmen vor solchen Gewalttaten aus. Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst: „Diese Übergriffe sind keine Kavaliersdelikte, sondern erhebliche Vergehen gegen das Wohl von Helfern und Heilern. Es sind ganz klare Rechtsbrüche und kriminelle Taten.“
    Pressemitteilung
    Michael Krakau: Alarmierende Erkenntnisse durch Umfrage von MB und DIVI
    08. März
    Köln. Die Intensivmedizin steht vor einem personellen Desaster, denn der heute schon vielerorts vorhandene Mangel an Pflegefachkräften wird sich deutlich verschärfen. „In den nächsten fünf Jahren wollen 37 Prozent der Pflegekräfte auf den Intensivstationen ihren Beruf aufgeben, weil sich die Arbeitsbedingungen in der Intensivpflege massiv verschlechtert haben. 34 Prozent wollen in den nächsten beiden Jahren ihre Arbeitszeit reduzieren“, verweist Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz, auf das heute veröffentlichte Ergebnis einer Online-Umfrage unter insgesamt 2.498 Intensivpflegekräften. Die Folgen sind fatal: Immer mehr Intensivbetten müssen aus der Versorgung genommen werden.
    Wissenschaft und Lehre dürfen nicht ­abgekoppelt werden
    07. März
    Von Prof. Dr. med. Michael Koldehoff,
    Dr. med. Dagmar Hertel und
    Dr. med. Thorsten Hornung
    Patienten mit komplexen Erkrankungen erhalten an unseren Unikliniken die denkbar intensivste und fortschrittlichste medizinische Behandlung. Medizinische Forschung, Wissenschaft und Lehre hat in NRW ein sehr gutes Renommee. Kein Bundesland hat so viele Unikliniken wie wir. Alleine an den Universitätskliniken Aachen, Bonn, Essen, Düsseldorf und Köln arbeiten über 5.000 Ärztinnen und Ärzte. Damit ist gut jeder fünfte angestellte oder beamtete Arzt im Bereich unserer Ärztekammer in der Hochleistungsmedizin beschäftigt. Die Politik verkennt die Bedeutung der Unikliniken