• Aktuelle Meldungen

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    Dr. med. Hans-Albert Gehle und Thorsten Hornung: Ausbeutung der PJ´ler als billige Arbeitskräfte in Kliniken muss beendet werden
    16. Jan.
    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt anlässlich des heutigen Aktionstages zum sog. Praktischen Jahr (PJ) an den Medizinischen Fakultäten, dass sich die Studenten im PJ gegen ihre Ausbeutung als billige Arbeitskraft in den Universitäten und Akademischen Lehrkrankenhäusern wehren.
    MB-Informationsabend am 30. Januar mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker
    15. Jan.
    Köln. Die Kliniken der Stadt Köln füllen seit über einem Jahr wegen einer möglichen Übernahme durch die Universitätsklinik Köln, aber auch wegen ihrer wirtschaftlichen Situation die regionalen Medien. Der Marburger Bund NRW-RLP will versuchen, etwas Licht in das Dunkel der Gerüchte zu bringen. Wir laden am 30. Januar zu einem hochrangig besetzten Informations- und Diskussionsabend ein. Zu den namhaften Referenten zählt auch die Initiatorin der angestrebten Fusion, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Sie wird die Optionen für die Kliniken Köln darstellen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 30. Januar 2019, im Hotel „Park Inn by Radisson“ Köln City West, Innere Kanalstraße 15, 50823 Köln, ab 18:30 Uhr statt.
    Michael Krakau ruft mit der Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin zur Teilnahme auf / Link
    14. Jan.
    Köln. Die Arbeitsbedingungen in der Intensivpflege erfordern dringender Verbesserungen. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz ruft deshalb die Pflegefachkräfte gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) zur Teilnahme an der Online-Umfrage zur Verbesserung der Situation in der Intensivpflege auf.
    Rheinland-Pfälzischer Kammerpräsident Dr. Günther Matheis fordert Paradigmenwechsel
    11. Jan.
    Mainz. Erneut sind die Organspenderzahlen nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) in Rheinland-Pfalz gesunken. Zugleich sind die Zahlen insgesamt im Bundesgebiet gestiegen. Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz bedauert den regionalen Rückgang. „So sehr wir uns Alle auch um Aufklärung bemühen und so sehr wir viele Verbesserungen initiieren: Die Zahl der Organspenden geht seit Jahren zurück. Und das stimmt sehr bedenklich“, erklärt Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis. „All unsere gemeinsamen Bemühungen bringen bislang nicht den Erfolg, den wir uns aus medizinischer Sicht wirklich wünschen. Die Stellung, Qualifikation und Wertschätzung der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern muss erhöht werden.“ Es kann nicht sein, dass Transplantationsbeauftragte ihre Aufgaben zusätzlich zu ihrer normalen Kliniktätigkeit leisten müssen.
    Landesregierung fördert Aufbau mit fünf Millionen Euro / Gut 200.000 Mitglieder
    09. Jan.
    Düsseldorf (mhe). Die nordrhein-westfälische Landesregierung wird noch vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf für die Errichtung einer Pflegekammer in NRW auf den Weg bringen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kündigte bei der heutigen Vorstellung der Ergebnisse einer Umfrage unter 1.503 Pflegekräften an, den Aufbau der Pflegekammer NRW mit fünf Millionen Euro zu fördern. Das Umfrage-Ergebnis: 79 Prozent der Pflegefachkräfte wollen eine Pflegekammer. Sie wird mit gut 200.000 Mitgliedern mit Abstand die mitgliederstärkste Berufskammer in NRW werden. Die beiden Ärztekammern in NRW haben knapp 110.000 Mitglieder. Sowohl die Opposition als auch die Krankenhausgesellschaft NRW begrüßten die Entscheidung.
    Rudolf Henke und Michael Krakau: Nutzen Sie bitte die Beilage in der Marburger Bund Zeitung
    18. Dez
    Köln/Düsseldorf. Die ärztliche Selbstverwaltung ist ein wertvolles Privileg eines freien Berufes. „Unsere Ärztekammer Nordrhein lebt jedoch ganz wesentlich von dem Engagement jedes einzelnen Kammermitglieds. Daher wollen wir bei den im Frühjahr 2019 anstehenden Kammerwahlen wieder mit möglichst vielen angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzten auf unseren Kandidatenlisten in die Wahl gehen“, erklären Rudolf Henke (Präsident der Ärztekammer Nordrhein) und Michael Krakau (2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP).
    Hans Gehle und Michael Krakau rufen zu verstärktem Engagement auf
    18. Dez
    Köln. Das in wenigen Tagen nahende Jahresende lädt uns wieder ein, Momente der Besinnung zu finden, Bilanzen zu ziehen und Ausblicke zu wagen. In Dortmund, Köln, Kaiserslautern und Bielefeld haben wir mehrere Tarifforen genutzt, um ein aktuelles Stimmungsbild zu erhalten. Klare Quintessenz: Unserer Überzeugung nach muss die hohe Arbeitsbelastung deutlich gesenkt werden, um den Arztberuf mit einem sozialen Leben wieder kompatibel zu machen.
    ÄKWL-Vorstand kritisiert geplante Reform der Studienplatzvergabe
    18. Dez
    Münster. Harsche Kritik an der geplanten Neuregelung zur Vergabe von Medizinstudienplätzen übt der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL). Insbesondere die Tatsache, dass mit dem Entwurf der Kultusministerkonferenz (KMK) für einen neuen Staatsvertrag die Abiturnote bei der Zulassung zum Studium der Medizin eine noch größere Gewichtung erhält, stößt auf Unverständnis und Ablehnung. Die Abiturbestenquote soll bei der Vergabe der Studienplätze laut KMK von 20 auf 30 Prozent erhöht werden. Aber der Kammervorstand sieht noch weitere Kritikpunkte.
    Pressemitteilung
    Mainzer Studenten protestieren gegen Zwangsexmatrikulation / Landesregierung muss Teilstudienplätze umwandeln
    14. Dez
    Köln/Mainz. Gut 400 Studentinnen und Studenten der Humanmedizin protestieren am heutigen Freitag auf dem Mainzer Schillerplatz ab 13 Uhr gegen die Zwangsexmatrikulation von Kommilitonen, die nur einen sog. Teilstudienplatz für Humanmedizin für den vorklinischen Studienabschnitt haben. „Es ist völlig unverständlich, dass in Mainz gerade 45 junge Menschen, die hochengagiert sind, die einfach nur Arzt werden wollen, nach dem Physikum exmatrikuliert werden“, erklären Dr. med. Hans-Albert Gehle (1. Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz) und Dr. med. Ulrich Strecker (Vorsitzender des MB-Bezirks Rheinhessen).
    Bewerbungsverfahren wird im März 2019 starten
    13. Dez
    Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Landtag hat heute das „Gesetz zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Bereichen besonderen öffentlichen Bedarfs des Landes Nordrhein-Westfalen“ (Landarztgesetz Nordrhein-Westfalen - LAG NRW) verabschiedet. Mit der Verabschiedung des Gesetzes kann die Landarztquote in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2019/2020 gestartet werden. Die Quote wird rund 170 jungen Menschen, die später in unterversorgten Regionen arbeiten wollen, ab dem kommenden Jahr ein Medizinstudium ermöglichen. Weitere Studierende werden Semester für Semester folgen.