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    15. Apr. 2021
    Ludwigshafen/Mainz (mhe). Die Vorbereitungen des Marburger Bundes NRW/RLP für die im Herbst stattfindende Kammerwahl in Rheinland-Pfalz sind auf einem guten Weg. Immer mehr angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte erklären ihre Kandidatur auf einer der Listen des Marburger Bundes. „Ich freue mich über jede einzelne Kandidatur für unsere Listen. Mit jeder Kandidatur erhält der Marburger Bund ein Gesicht“, erklärte der Vorsitzende des MB-Bezirks Pfalz, Dr. med. Claus Beermann. „Das hilft uns bei der Mobilisation! Diese ist dringend erforderlich“, erinnerte Dr. Claus Beermann, „denn wir wollen auch in der nächsten Amtsperiode die angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in allen rheinland-pfälzischen Ärztekammern bestmöglich vertreten. Um eine möglichst flächendeckende Repräsentanz zu haben, möchten wir für die Wahlen Ärztinnen und Ärzte aus allen Krankenhäusern, Praxen, MVZ oder Behörden in Rheinland-Pfalz als Kandidaten des Marburger Bundes finden“, wirbt Beermann weiter.
    15. Apr. 2021
    Ende der Priorisierung, Abbau des Impfbürokratismus, Einbeziehung aller Ärztinnen und Ärzte sowie der Krankenhäuser – das sind die Kernpunkte eines einstimmigen Beschlusses des Kammervorstandes der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), um das Tempo der Impfkampagne drastisch zu erhöhen. Nach Ansicht des ÄKWL-Vorstandes sollen dafür die Pläne für die Corona-Impfungen angepasst und bei den Impfungen neue Schwerpunkte bei jungen Menschen gesetzt werden. „Bis Ende Juni kommt deutlich mehr Impfstoff. Dann könnte ein Großteil der Bürger die erste Impfdosis erhalten. Doch damit die für das laufende Quartal angekündigten 70 Millionen Impfdosen auch wirklich rasch in die Arme der Menschen kommen, brauchen wir eine gute Planung und bessere Voraussetzungen als bisher“, unterstreicht Dr. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Planungssicherheit sei unerlässlich für eine rasche Impfung vieler Menschen.
    14. Apr. 2021
    Mainz. Ärztinnen und Ärzte setzen mit Offenheit beim Fehlermanagement Signale: ehrlich mit Fehlern umgehen und aus Fehlern lernen. Dies bietet eine große Präventionschance, Fehler künftig zu vermeiden und Patientensicherheit weiter auf sehr hohem Niveau zu gewährleisten, betont Dr. med. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Daher ist auch die Arbeit des Schlichtungsausschusses bei der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz so wichtig. An den Schlichtungsausschuss können sich Patientinnen und Patienten wenden, die in Rheinland-Pfalz behandelt worden sind und einen ärztlichen Behandlungsfehler vermuten. Dort erhalten sie objektive Gutachten auf der Grundlage ärztlichen Sachverstandes, um ihrem Verdacht auf den Grund zu gehen. Seit über vier Jahrzehnten ist der Schlichtungsausschuss der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz eine verlässliche Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten. Insgesamt 375 Patientinnen und Patienten haben sich im vergangenen Jahr an den Schlichtungsausschuss gewandt.
    13. Apr. 2021
    Meine Frau konnte doch noch laufen, als sie vor 14 Tagen ins Krankenhaus gekommen ist. Jetzt liegt sie in unserem Wohnzimmer und ist ein Pflegefall. Immer, wenn ich angerufen habe, haben die Schwestern gesagt, es sei alles gut, und es gehe ihr schon viel besser. Da stimmt doch etwas nicht. Die Ärzte habe ich nie erreicht.“ „Ich musste meinen Mann in der Notaufnahme abgeben, dann habe ich erst einmal nichts mehr von ihm gehört.“ Äußerungen wie diese höre ich in den letzten Wochen immer häufiger von Angehörigen meiner Patientinnen und Patienten, aber auch im Freundeskreis. Alle sind fest davon überzeugt, dass „die da im Krankenhaus“ einen „verdammt guten Job“ machen. Niemand möchte mit den Ärztinnen und Ärzten, den Pflegekräften und allen anderen im Krankenhaus Tätigen tauschen. Alle sind fest davon überzeugt, dass die Mitarbeiter an ihrer Belastungsgrenze stehen, sie oft sogar überschreiten. Doch es bleibt da dieses „aber“, still zwischen den Zeilen oder laut ausgesprochen.
    08. Apr. 2021
    Düsseldorf (mhe). Neben der Debatte um die Folgen der Corona-Pandemie war das Thema Suizidprävention ein weiterer intensiver Schwerpunkt der jüngsten Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein (AEKNO). Nachdem das Bundesverfassungsgericht im Februar 2020 das Verbot einer geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung aufgehoben hat, wollen die Delegierten der Kammerversammlung als erste Konsequenz aus dem Urteil die Suizidprävention in Deutschland fördern. Schätzungsweise 10.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich durch Selbsttötung. Ein schweres und verantwortungsvolles, aber ausgesprochen wichtiges berufspolitisches Thema.
    07. Apr. 2021
    Siegen (mhe). Nach rund 50.000 Impfungen im Siegener Impfzentrum plädiert Dr. med. Thomas Gehrke, der Vorsitzende des Verwaltungsbezirkes Siegen der ÄKWL, für einen Anpassung der Impfstrategie. „Wir brauchen zum einen sicherlich mehr Flexibilität als die strikte Impfpriorisierung uns bisher erlaubt, aber zudem muss die Politik jetzt mehr Wert auf Prävention der Jüngeren legen“, forderte Gehrke am Abend in der Video-Konferenz des MB-Bezirks Siegen.
    07. Apr. 2021
    Trotz der seit einigen Tagen stagnierenden oder sinkenden 7-Tages-Inzidenz in vielen Kommunen in Nordrhein-Westfalen wird es vorläufig noch in keiner Kommune eine Aufhebung der Notbremse geben. Das gilt auch für die Kreise Olpe, Wesel und den Rhein-Sieg-Kreis, in denen die Inzidenzwerte seit drei Tagen wieder unter der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liegen. Bisher war dies die Voraussetzung, um die Notbremse durch die Landesregierung wieder aufzuheben.
    07. Apr. 2021
    Mainz (mhe). Anders als in den meisten anderen Bundesländern dürfen in Rheinland-Pfalz die Pj´ler bereits an den Kammerwahlen teilnehmen. Sie haben ein Wahlrecht und können auch kandidieren. Die ärztliche Selbstverwaltung ist für Studenten jedoch eine völlig neue Körperschaft. Wir wollen den PJ´ler daher die Aufgaben und Tätigkeiten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz und der vier Bezirksärztekammern Koblenz, Rheinhessen, Pfalz und Trier in einer Video-Konferenz näherbringen.
    05. Apr. 2021
    „Die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen hat an diesem Oster-wochenende deutlich Fahrt aufgenommen. Und die Akzeptanz und das Vertrauen in den Impfstoff AstraZeneca sind klar gestärkt worden.” Das sind für Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die wichtigen Signale, die zum Ende der Vergabe von zusätzlichen Impfdosen für Menschen über 60 Jahre mit dem Impfstoff AstraZeneca vom heutigen Tage ausgehen. Am frühen Nachmittag des Ostersonntags hatte die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mitgeteilt, dass alle Impftermine vergeben seien. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein meldete am Abend, dass nur noch wenige Termine bis einschließlich Dienstagmorgen (6. April) um 7.00 Uhr in vereinzelten Impfzentren gebucht werden könnten. Damit sind aus dem zusätzlichen Impfangebot für Menschen ab 60 Jahren wegen des großen Interesses bereits einen Tag früher als geplant weitestgehend die Termine vergeben. Insgesamt wurden ab Samstag 369.658 Termine im Buchungssystem eingestellt.
    04. Apr. 2021
    Düsseldorf. Zur Beschleunigung der Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales kurzfristig 450.000 zusätzliche Impfdosen mit AstraZeneca für Personen ab 60 Jahren zur Verfügung gestellt. Zum Start der Terminvergabe am heutigen Samstag (3. April 2021) konnten allein bis 17 Uhr bereits 213.180 Termine für Erstimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca vergeben werden (100.063 im Landesteil Nordrhein und 113.117 im Landesteil Westfalen-Lippe).