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    Landesregierung fördert Aufbau mit fünf Millionen Euro / Gut 200.000 Mitglieder
    09. Jan.
    Düsseldorf (mhe). Die nordrhein-westfälische Landesregierung wird noch vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf für die Errichtung einer Pflegekammer in NRW auf den Weg bringen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kündigte bei der heutigen Vorstellung der Ergebnisse einer Umfrage unter 1.503 Pflegekräften an, den Aufbau der Pflegekammer NRW mit fünf Millionen Euro zu fördern. Das Umfrage-Ergebnis: 79 Prozent der Pflegefachkräfte wollen eine Pflegekammer. Sie wird mit gut 200.000 Mitgliedern mit Abstand die mitgliederstärkste Berufskammer in NRW werden. Die beiden Ärztekammern in NRW haben knapp 110.000 Mitglieder. Sowohl die Opposition als auch die Krankenhausgesellschaft NRW begrüßten die Entscheidung.
    Hans Gehle und Michael Krakau rufen zu verstärktem Engagement auf
    18. Dez.
    Köln. Das in wenigen Tagen nahende Jahresende lädt uns wieder ein, Momente der Besinnung zu finden, Bilanzen zu ziehen und Ausblicke zu wagen. In Dortmund, Köln, Kaiserslautern und Bielefeld haben wir mehrere Tarifforen genutzt, um ein aktuelles Stimmungsbild zu erhalten. Klare Quintessenz: Unserer Überzeugung nach muss die hohe Arbeitsbelastung deutlich gesenkt werden, um den Arztberuf mit einem sozialen Leben wieder kompatibel zu machen.
    ÄKWL-Vorstand kritisiert geplante Reform der Studienplatzvergabe
    18. Dez.
    Münster. Harsche Kritik an der geplanten Neuregelung zur Vergabe von Medizinstudienplätzen übt der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL). Insbesondere die Tatsache, dass mit dem Entwurf der Kultusministerkonferenz (KMK) für einen neuen Staatsvertrag die Abiturnote bei der Zulassung zum Studium der Medizin eine noch größere Gewichtung erhält, stößt auf Unverständnis und Ablehnung. Die Abiturbestenquote soll bei der Vergabe der Studienplätze laut KMK von 20 auf 30 Prozent erhöht werden. Aber der Kammervorstand sieht noch weitere Kritikpunkte.
    Rudolf Henke und Michael Krakau: Nutzen Sie bitte die Beilage in der Marburger Bund Zeitung
    18. Dez.
    Köln/Düsseldorf. Die ärztliche Selbstverwaltung ist ein wertvolles Privileg eines freien Berufes. „Unsere Ärztekammer Nordrhein lebt jedoch ganz wesentlich von dem Engagement jedes einzelnen Kammermitglieds. Daher wollen wir bei den im Frühjahr 2019 anstehenden Kammerwahlen wieder mit möglichst vielen angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzten auf unseren Kandidatenlisten in die Wahl gehen“, erklären Rudolf Henke (Präsident der Ärztekammer Nordrhein) und Michael Krakau (2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP).
    Pressemitteilung
    Mainzer Studenten protestieren gegen Zwangsexmatrikulation / Landesregierung muss Teilstudienplätze umwandeln
    14. Dez.
    Köln/Mainz. Gut 400 Studentinnen und Studenten der Humanmedizin protestieren am heutigen Freitag auf dem Mainzer Schillerplatz ab 13 Uhr gegen die Zwangsexmatrikulation von Kommilitonen, die nur einen sog. Teilstudienplatz für Humanmedizin für den vorklinischen Studienabschnitt haben. „Es ist völlig unverständlich, dass in Mainz gerade 45 junge Menschen, die hochengagiert sind, die einfach nur Arzt werden wollen, nach dem Physikum exmatrikuliert werden“, erklären Dr. med. Hans-Albert Gehle (1. Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz) und Dr. med. Ulrich Strecker (Vorsitzender des MB-Bezirks Rheinhessen).
    Bewerbungsverfahren wird im März 2019 starten
    13. Dez.
    Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Landtag hat heute das „Gesetz zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Bereichen besonderen öffentlichen Bedarfs des Landes Nordrhein-Westfalen“ (Landarztgesetz Nordrhein-Westfalen - LAG NRW) verabschiedet. Mit der Verabschiedung des Gesetzes kann die Landarztquote in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2019/2020 gestartet werden. Die Quote wird rund 170 jungen Menschen, die später in unterversorgten Regionen arbeiten wollen, ab dem kommenden Jahr ein Medizinstudium ermöglichen. Weitere Studierende werden Semester für Semester folgen.
    Landesregierung beschließt Entwurf für Landarztgesetz
    12. Dez.
    Mainz (mhe). Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat gestern als zweites Bundesland nach NRW einen Gesetzentwurf für eine sog. Landarztquote vorgelegt. Das Landesgesetzes zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz, kurz Landarztgesetz, wurde dem Ministerrat zur Grundsatzbilligung vorgelegt und im Kabinett beschlossen. Es stößt bei der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz auf Ablehnung.
    Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst: „Information und Aufklärung ja, Werbung für Abtreibung nein!“
    11. Dez.
    Münster. In der Debatte um die Änderung des Paragraphen 219a spricht sich die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) für den Erhalt des § 219a StGB aus. „Es müssen aber neutrale Informations- und Beratungsangebote ermöglicht werden“, fordert Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst. „Unser Ziel ist es, Transparenz und Information für die Betroffenen mit niedrigschwelligen Angeboten unter Erhalt des 219a zu gewährleisten.“ Diese Zielrichtung entspreche auch einer Entscheidung des diesjährigen Deutschen Ärztetages in Erfurt. Die Position der westfälisch-lippischen Ärzteschaft sei eindeutig: „Information ja, Werbung nein.“
    Michael Krakau in den nordrheinischen Kammervorstand gewählt
    11. Dez.
    Köln/Düsseldorf (mhe). Bei der Nachwahl zum Vorstand der Ärztekammer Nordrhein erhielt in der 10. Kammerversammlung unser 2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP, Michael Krakau, ein großartiges Ergebnis. 71 der 93 Stimmen entfielen auf den Kölner Arzt. Michael Krakau folgt der aus beruflichen Gründen aus der Ärztekammer Nordrhein ausgeschiedenen PD Dr. Maria Vehreschild, ebenfalls aus den Reihen des Marburger Bundes.
    App-Symptomcheck der TK ohne Arztgespräch stößt auf klare Ablehnung
    10. Dez.
    Mainz. Sehr kritisch sieht die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz den Vorstoß der Techniker Krankenkasse (TK), ihren Versicherten einen Symptomcheck per App zur Verfügung zu stellen, den sie vor einem Arztkontakt nutzen sollen. Mit der App „Ada“ des Unternehmens Ada Health sollen TK-Versicherte schon bevor sie mit ihrem Arzt gesprochen haben ihre Beschwerden eingeben, eine persönliche Analyse erhalten und dann auch über digitale Versorgungsangebote der TK informiert werden. „Wir sind beim Thema Digitalisierung sehr aufgeschlossen. Und wir haben hier im Land auch "Ja" gesagt zur ausschließlichen Fernbehandlung“, erklärt Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis, „doch diesen Vorstoß lehnen wir rigoros ab!“