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    03. Apr. 2020
    Köln. Die Transfusionsmedizin der Uniklinik Köln hat als erste Einrichtung in Nordrhein-Westfalen die behördliche Erlaubnis erhalten, Plasma von COVID-19-genesenen Spendern für schwerkranke Patienten herzustellen und anzuwenden. Hochkonzentrierte Antikörper in der gespendeten Blutflüssigkeit sollen die Abwehrkräfte von erkrankten Patienten stärken und können wie eine passive Impfung lebensrettend wirken. Aus diesem Grund bittet die Uniklinik Köln genesene Bürger um eine Plasmaspende.
    03. Apr. 2020
    Viele Gesundheitsämter arbeiten in diesen Tagen auf Hochtouren und brauchen dringend personelle Unterstützung. Daher hat sich der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) entschlossen, eine Freiwilligenbörse für Medizinstudierende, die die Gesundheitsämter unterstützen wollen, ins Leben zu rufen. Der Einsatz der Studierenden wird vom Bundesgesundheitsministerium finanziell unterstützt. Die Idee ist es „unkompliziert – schnell – unbürokratisch“ vor Ort Hilfe zu leisten und die Kollegen in den Gesundheitsämtern zu unterstützen. Die Resonanz ist enorm, nach den ersten Aufrufen haben sich bereits über 2000 Studierende gemeldet.
    02. Apr. 2020
    Düsseldorf. "Es ist gut, dass sich der Deutsche Ethikrat und mehrere medizinische Fachgesellschaften mit ethischen Fragen befasst haben, die sich aus der aktuellen Coronavirus-Pandemie ergeben. Denn diese Pandemie bringt weltweit bereits jetzt Ärztinnen und Ärzte wie auch die Angehörigen der anderen Gesundheitsberufe in schwierigste ethische Grenzsituationen. Dazu gehört in einer wachsenden Zahl von Ländern das Problem, dass die intensivmedizinischen Kapazitäten nicht mehr für alle ausreichen, die eine solche Behandlung eigentlich nötig hätten. In Deutschland sind wir dank eines im internationalen Vergleich starken Gesundheitssystems und aufgrund etlicher in den letzten Wochen ergriffenen Maßnahmen bisher nicht in dieser Situation", erklärt Rudolf Henke.
    02. Apr. 2020
    Düsseldorf (mhe). Die Landesregierung plant in ihrem Gesetz zur Corana-Pandemie die Amtszeit derjenigen Personalvertretungen in NRW um ein Jahr zu verlängern, deren Amtszeit sonst am 30. Juni 2020 enden würden (Gesetz zur konsequenten und solidarischen Bewältigung der COVID-19-Pandemie in Nordrhein-Westfalen und zur Anpassung des Landesrechts im Hinblick auf die Auswirkungen einer Pandemie, Landtags-Drucks. 17/8920 v. 28. März 2020, Art. 15 des Gesetzentwurfes, S. 51f.). Hierzu wird das Landespersonalrätegesetz NRW entsprechend modifiziert. Bis zur Neuwahl der Personalvertretungen sind Beschlüsse der Personalräte auch im Umlaufverfahren und elektronisch möglich.
    31. Mär. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund NRW-RLP warnt vor unverhältnismäßigen und untauglichen gesetzlichen Eingriffen in das Gesundheitswesen im Zuge der Corona-Pandemie. In dem für Morgen geplanten epidemiologischen Gesetz des Landes NRW sollen bei „einer epidemischen Lage von landesweiter Tragweite“ Krankenhäuser zur Schaffung von Behandlungskapazitäten gezwungen und im „Falle des Personalmangels“ Ärzte und Pflegekräfte verpflichtet werden, gegen die Epidemie zu kämpfen. „Das Gesetz könnte schon ab Morgen sofort in Kraft treten. Eine Befristung oder Überprüfung der Notwendigkeit des Gesetzes - etwa in sechs Monaten - ist noch nicht mal vorgesehen. Angesichts solcher politischen Absichten stellt sich uns Ärztinnen und Ärzten wirklich die Sinnfrage“, kritisiert Michael Krakau, 1. stellvertretender Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. "Eine Zwangsverpflichtung ist nicht nötig, da Ärztinnen und Ärzte eine überwältigende Bereitschaft zeigen, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen."
    30. Mär. 2020
    Köln (mhe). Immer mehr Medizinstudenten unterstützen die Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte in Universitätskliniken, regional benachbarten Krankenhäusern oder helfen bei Hotlines. So folgten dem Aufruf der Fachschaft Medizin an der Universität Duisburg-Essen binnen weniger Tage über 560 Studierende, die die Universitätsklinik Essen unterstützen wollen, informiert der Initiator des Essener Aufrufes, Kevin Pattberg aus der Fachschaft Medizin an der Universität Duisburg-Essen. Nur ein Beispiel.
    29. Mär. 2020
    Düsseldorf (mhe). Ein hilfreicher Schritt bei der intensivmedizinischen Versorgung von Covid-19-Patienten liegt in der digitalen Vernetzung von Fachärzten. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat zum Wochenbeginn (29. März) in Abstimmung mit den Universitätskliniken Aachen und Münster eine Vorstufe des geplanten Virtuellen Krankenhauses für die Bereiche Intensivmedizin und Infektiologie gestartet. Ziel ist, die Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten zu optimieren. Ursprünglich sollte das Virtuelle Krankenhaus im Frühjahr 2020 zunächst in eine Pilotierungsphase gehen. Mit der Leitung und Steuerung der Startphase ist der Klinikdirektor für Operative Intensivmedizin der Uniklinik Aachen, Professor Gernot Marx, beauftragt.
    29. Mär. 2020
    Münster (mhe). Wer die Ergebnisse der Verwaltungsbezirkswahl in der Ärztekammer Westfalen-Lippe gespannt erwartet, der muss sich leider noch geraume Zeit gedulden. Aufgrund der Sars-Covid-2 Pandemie wurde die Auszählung auf die Zeit nach der Pandemie vertagt. Alle eingegangenen Wahlbriefe sind bei der Ärztekammer Westfalen-Münster verwahrt worden und werden zu gegebener Zeit von den dazu befugten Personen öffentlich ausgezählt. Wir werden berichten.
    28. Mär. 2020
    Köln/Düsseldorf. Menschen, die in Kliniken arbeiten, müssen weiter mobil bleiben und zur Arbeit kommen. Deswegen stellt das Land Nordrhein-Westfalen für alle Beschäftigten in Akutkrankenhäusern, in denen Corona-Patienten behandelt werden, kostenfrei Mietfahrzeuge zur Verfügung. Im Rahmen eines Sonderprogramms stehen dafür eine Million Euro zur Verfügung.
    27. Mär. 2020
    Witten/Herdecke. Studierende der Universität Witten/Herdecke (UW/H) sind an verschiedenen Kliniken sowie für das Gesundheitsamt des EN-Kreises und den Arbeiter-Samariter-Bund im Einsatz, um bei der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen. Wittener Studierende haben angesichts der gestiegenen Belastungen auf das Gesundheitswesen zusammen mit UW/H-Ärztinnen und Ärzten Mitte März die Initiative CoronAid gegründet. Rund 300 Studierende haben sich in kurzer Zeit als Freiwillige gemeldet und die Gruppe hat Unterstützungsangebote für unterschiedliche Einrichtungen des Gesundheitswesens erarbeitet. Nachdem Mitglieder seit dieser Woche diverse Telefonhotlines verstärken, machen sich rund 70 Studierende für den Einsatz an insgesamt zehn Kliniken bereit.