• Aktuelle Meldungen

    Pressemitteilung
    Neuorganisation der Notfallpraxen
    10. Jul
    Der Marburger Bund NRW/RLP lehnt die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) ab, die Zahl der ambulanten Notfallpraxen in Köln deutlich zu reduzieren. „Nicht dem einseitigen Abbau von ambulanten Notfallstrukturen gehört die Zukunft, sondern den gemeinsamen Notfallleitstellen und den integrierten Notfallzentren in Krankenhäusern. Die zukünftige ambulante und stationäre Versorgung soll an einem Tresen organisiert werden. Das ist der richtige Weg“, betont Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    09. Jul
    „Die Begleitung sterbenskranker Menschen ist eine urärztliche Aufgabe. Es kann und darf nicht sein, dass staatliche Behörden schwerstkranken und unheilbaren Patienten einen Schierlingsbecher verschreiben oder das Rezept zur Selbsttötung ausstellen. Sterben ist kein Verwaltungsakt.“ Mit diesen klaren Worten unterstützt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, die Vergabe von Betäubungsmitteln in tödlicher Dosis durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zu untersagen.
    Kommentar des ersten Landesvorsitzenden Dr. med. Hans-Albert Gehle
    09. Jul
    Auftakt für eine neue Vergütungsrunde bei der Deutschen Caritas: Die Dienstgeber und Dienstnehmer der Arbeitsrechtlichen Kommission (AK) in der Caritas haben sich in der Bundeskommission in Fulda geeinigt. Die Gehaltseinigung im Caritas-Bereich hat keine Auswirkung auf die ärztlichen Gehälter in kirchlichen Kliniken.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    05. Jul
    „Ärztinnen und Ärzte müssen auch an sich selber denken. Solch ein Selbstschutz sei im ärztlichen Berufsstand jedoch so wenig selbstverständlich, dass er immer wieder vergessen werde“, erklärt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst. „Es ist höchste Zeit, diesen Selbstschutz dauerhaft im Bewusstsein aller Kollegen zu verankern. Dieser Selbstschutz ist auch Patientenschutz und die Patientensicherheit ist oberstes Gebot.“
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    03. Jul
    mhe. Für Tausende Menschen auf der Warteliste ein vermeidbares Todesurteil: Die Zahl der Organspenden ist in Deutschland auf dem bisher niedrigsten registrierten Niveau angekommen. „Dabei könnte jeder Einzelne Verantwortung übernehmen! Es ist allerhöchste Zeit in Deutschland die Widerspruchslösung einzuführen. Jeder einzelne Mensch kann sich dann frei entscheiden, ob er seine Organe nach seinem Tod spenden möchte oder nicht“, plädierte der westfälisch-lippische Kammerpräsident Dr. med. Theodor Windhorst vor der 13. Kammerversammlung für einen Systemwechsel. Mit erstem direkten Erfolg. Angesichts des Versagens des derzeitigen Organspende-System in Deutschland hat sich die 121-köpfige Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit überwältigender Mehrheit für die Einführung der Widerspruchslösung mit einem Veto-Recht der Angehörigen ausgesprochen.
    Borkum - Berufspolitischer Abend des Marburger Bundes NRW/RLP
    02. Jul
    mhe. Engagiert und beherzt startet Andreas Westerfellhaus vom ersten Tag an in seinem neuen Amt. „Ich bin nicht angetreten, um aus dem Fenster zu schauen und mir in Berlin ein schönes Leben zu machen.“ Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege betont von Anfang an, was er verändern will und vor allem mit wem: „Ich arbeite mit allen Parteien, die können, und mit allen Berufsgruppen, die wollen. Ich bin kein Parteiideologe. Ich weiß natürlich, an mein Amt sind hohe Erwartungen geknüpft.“ Andreas Westerfellhaus nimmt auch seine eigene Klientel in die Pflicht: „Pflegende müssen stärker dafür eintreten, was sie wollen“, appelliert er als Gastredner beim Berufspolitischen Abend des Marburger Bundes auf Borkum.
    Bezirksversammlung Paderborn
    02. Jul
    mhe. In den Kreisen Höxter, Lippe und Paderborn gibt es ab heute einen neu organisierten übergreifenden Notdienst. Im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojektes wird der ärztliche Notfalldienst in die Leitstellen für den Feuerschutz, die Hilfeleistung, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst der Kreise Höxter, Lippe und Paderborn integriert. Den Startschuss gab der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
    13. Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe
    02. Jul
    Münster (mhe). Trotz eines fortgesetzten historischen Tiefststandes bei den Anlagezinsen blickt die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) auf ein höchst erfolgreiches Jahr 2017 zurück. „Die fast 43.000 Mitglieder des ärztlichen Versorgungswerkes können sich über die angesichts des Umfeldes außergewöhnliche gute Nettokapitalrendite von 4,3 Prozent freuen. Wir sehen uns in der Lage, die Anwartschaften und die laufenden Renten ab Anfang 2019 zusätzlich um 1,6 Prozent zu erhöhen“, berichtete Prof. Dr. med. Ingo Flenker, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der ÄVWL im Rahmen der Vorlage des ÄVWL-Jahresabschlusses 2017 in der 13. Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Die Kammerversammlung stimmte dem Vorschlag zu.
    Bezirksversammlungen
    28. Jun
    Der Marburger Bund NRW-RLP lädt in der kommenden Woche in Düsseldorf und Minden zu Bezirksversammlungen ein. Am Dienstag (3. Juli 2018, Haus der Ärzteschaft, Tersteegenstraße 9, 40474 Düsseldorf, 19 Uhr) referieren Dr. med. Wilhelm Rehorn - Vorsitzender des MB-Bezirks Düsseldorf - über die MB-Hauptversammlung und den 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt. Danach präsentiert RA Andreas Höffken - Geschäftsführer des Marburger Bundes NRW/RLP - die Entwicklungen der Arbeitsbedingungen in Klinik und Praxis und beleuchtet die Tätigkeit im MVZ. Im Mittelpunkt der Bezirksversammlung Minden am Donnerstag (5. Juli 2018, Geschäftsstelle des Verwaltungsbezirks Minden der ÄKWL, Simeonscarré 2, 32423 Minden, 18:00 Uhr) wird der Vortrag „Heute jung – morgen arm? Ärzteversorgung Westfalen-Lippe – „Ist unsere Rente sicher?“ von Prof. Dr. med. Ingo Flenker - Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der ÄVWL stehen. Interssierte Ärztinnen und Ärzte sind herzlich eingeladen.
    Pressemitteilung
    Pressemitteilung zu Angriffen auf Ärzte
    27. Jun
    Angesichts der jüngsten Morddrohungen und den neuerlichen lebensgefährlichen Angriff auf Ärztinnen und Ärzte in der Uniklinik Köln am Wochenende und gestern im Dortmunder St.-Josefs-Hospital ist der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz erschrocken. „Es ist leider immer öfter festzustellen, dass die Aggressivität gegenüber Ärzten und anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen deutlich zunimmt. Der Respekt vor Ärzten und Rettungssanitätern nimmt einfach ab“, bilanzieren Dr. med. Ulrike Beiteke und Michael Krakau, die beiden Vorsitzenden der MB-Bezirke Dortmund und Köln.