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  • Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

    26. Nov. 2019
    Mainz. Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz (LÄK RLP) sieht mit großer Sorge mögliche Absichten der Europäischen Union, die ärztliche Aus- und Weiterbildung und somit auch die gegenseitige europaweite Facharztanerkennung anzugleichen. "Der hohe Anspruch an die Qualität ärztlicher Aus- und Weiterbildung in der Bundesrepublik muss aufrecht erhalten bleiben. Sie darf nicht möglichen Novellierungsabsichten der Europäischen Union geopfert werden", fordert Dr. med. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz in der jüngsten Sitzung der 80-köpfigen Vertreterversammlung der LÄK RLP. Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer ist das höchste Gremium der gesamten Ärzteschaft in Rheinland-Pfalz.
    27. Okt. 2019
    Mainz. Lieferengpässe bei Arzneimitteln kommen immer häufiger vor. Das bereitet der Landesärztekammer und der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz Sorge. Um Lieferengpässe zu vermeiden fordern beide Kammern, dass die Produktion von versorgungsrelevanten Medikamenten wieder nach Europa zurückverlegt wird.
    08. Okt. 2019
    Mainz (mhe). Der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis, hat sich ausdrücklich gegen die Schaffung einer einheitlichen europäischen Aus- und Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte ausgesprochen. „Eine einheitliche Aus- und Weiterbildungsordnung würde den unterschiedlichen Erfordernissen der Patientenversorgung in den Mitgliedsstaaten nicht gerecht“, betonte Matheis in der Vertreterversammlung. Stattdessen sollten die geltenden nationalen Anforderungen in einem transparenten Verfahren regelmäßig durch Experten der für die Anerkennung zuständigen nationalen Stellen verglichen werden. Die Definition der Inhalte durch eine europäische Ebene sei zudem nicht durch die Kompetenzregelung der EU-Verträge gedeckt, mahnte Matheis.
    11. Jul. 2019
    Mainz. Insgesamt 548 Ärztinnen und Ärzte haben im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz ihre Weiterbildung zur Fachärztin beziehungsweise zum Facharzt erfolgreich abgeschlossen. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen (297) sind Ärztinnen. Die meisten Facharztanerkennungen gab es im Jahr 2018 (genau wie im Vorjahr) im Gebiet Innere Medizin (89). Am zweithäufigsten war die Anerkennung in der Allgemeinmedizin (78), gefolgt von der Anästhesiologie (55) sowie der Orthopädie und Unfallchirurgie (34). Die Zahl der Facharztanerkennungen in der Allgemeinmedizin ist im vergangenen Jahren weiter deutlich gestiegen.
    28. Mai 2019
    Mainz/Trier (mhe). Studenten der Humanmedizin werden in Rheinland-Pfalz zukünftig einen Teil ihres Studiums auch in Trier absolvieren können. Zum Wintersemester 2020/2021 sollen zunächst 30 Medizinstudierende für das zehnte Semester freiwillig nach Trier wechseln und ihr Praktisches Jahr in einem der beiden kooperierenden Trierer Krankenhäuser absolvieren.
    26. Apr. 2019
    Mainz. Die allgemeine demografische Entwicklung macht auch vor den Ärztinnen und Ärzten in Rheinland-Pfalz nicht Halt. Immer mehr Ärztinnen und Ärzte rücken immer näher an die Phase ihres Ruhestandes heran, aber immer weniger junge Ärztinnen und Ärzte rücken nach. Statistisch gesehen ist jeder zweite berufstätige Arzt/Ärztin in Rheinland-Pfalz 50 Jahre und älter. Hinzu kommt, dass fast jeder vierte berufstätige Arzt 60 Jahre und älter ist. Das geht aus der Ärztestatistik (Stichtag 31.12.2018) hervor, welche die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz ausgewertet hat.
    11. Apr. 2019
    Mainz. Mit großer Sorge sieht die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz die zunehmende Kommerzialisierung im Gesundheitswesen und insbesondere die verstärkten Übernahmen von Gesundheitseinrichtungen durch Private-Equity-Gesellschaften.
    10. Apr. 2019
    Mainz. Für die Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken, die heute bei öffentlichen Kundgebungen die Sicherung des Tarifvertrages für Ärzte (TV-Ärzte) fordern, hat die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz viel Verständnis, erklärt deren Präsident Dr. Günther Matheis. Während des eintägigen Warnstreiks ist die Notfallversorgung an den betroffenen Kliniken geregelt.
    27. Mär. 2019
    Mainz. Seit über vier Jahrzehnten ist die Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz für Patienten eine verlässliche Anlaufstelle. Patienten, die in Rheinland-Pfalz behandelt worden sind und einen ärztlichen Behandlungsfehler vermuten, können sich an die Schlichtungsstelle wenden. Dort erhalten sie objektive Gutachten auf der Grundlage ärztlichen Sachverstandes, um ihrem Verdacht auf den Grund zu gehen. Insgesamt 434 Patienten haben sich im vergangenen Jahr an die Schlichtungsstelle gewandt. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor (418 Anträge).
    29. Jan. 2019
    Der Entwurf, mit dem der Paragraf 219a ergänzt werden soll, sieht vor, dass Ärzte und Klinken öffentlich und sachlich - zum Beispiel auf der eigenen Internetseite - darüber informieren dürfen, dass sie straffreie Schwangerschaftsabbrüche nach § 218a Strafgesetzbuch vornehmen. Auch auf weitere Informationen von neutralen Stellen dürfen sie hinweisen, beispielsweise mit Links auf ihrem Internetauftritt. „Es muss möglich sein dürfen, betroffenen Frauen in schwierigen persönlichen Situationen sachgerechte Informationen zu geben“, betonte der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis. Dies fordert die Landesärztekammer bereits seit längerem gemeinsam mit dem Landesverband der Frauenärzte. "Der nun gefundene Kompromiss kann für mehr Rechtssicherheit sorgen. „Ärzte, die sachlich informieren, dürfen nicht unter Strafe gestellt werden und betroffene Frauen in einer persönlichen Notsituation müssen an die Informationen gelangen, die sie benötigen“, erklärt Matheis.