• Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

    4,3 Millionen Euro Fördergeld für Forschung und Entwicklung innovative Behandlungsmethoden
    21. Nov.
    Mainz. Das Landeskrankenhaus (AöR) hat in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz das bundesweit erste „Zentrum für psychische Gesundheit im Alter“ (ZpGA) gegründet. Das Konzept fusst auf den Säulen wissenschaftlicher Forschung, innovativer Behandlung und multiprofessioneller Vernetzung, um Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren pflegenden Angehörigen bestmögliche Unterstützung und Lebensqualität zu gewährleisten. Eine außerordentliche Wertschätzung erfährt das ZpGA durch die Förderzusage des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 4,3 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren.
    Arztzahlstatistik Rheinland-Pfalz
    08. Aug
    Bei der Entwicklung der landesweiten Arztzahl-Statistik geht die Schere zwischen Alt und Jung weiter auseinander: Wie im Vorjahr zeigt sich, dass immer mehr Ärztinnen und Ärzte immer näher an die Phase ihres Ruhestandes kommen, aber immer weniger junge Ärztinnen und Ärzte nachrücken. Statistisch gesehen ist jeder zweite berufstätige Arzt/Ärztin in Rheinland-Pfalz 50 Jahre und älter. Die ärztliche Versorgung in Rheinland-Pfalz ist langfristig gefährdet. Dies geht aus der Ärztestatistik hervor, die die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz jetzt ausgewertet hat.
    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
    21. März
    Seit vier Jahrzehnten erhalten Patienten, die in Rheinland-Pfalz behandelt worden sind und einen ärztlichen Behandlungsfehler vermuten, durch die Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz ärztlichen Sachverstand und objektive Gutachten, um ihrem Verdacht auf den Grund gehen zu können. Insgesamt 418 Patienten haben sich im vergangenen Jahr an den Schlichtungsausschuss gewandt. Das sind etwa 15 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
    08. März
    Mit Unverständnis und Kritik reagiert der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz Dr. Günther Matheis auf die jüngsten Forderungen einer Expertengruppe, dass speziell ausgebildete Pflegekräfte ärztliche Aufgaben der Primärversorgung in ländlichen Regionen übernehmen sollen. Dies hat eine Expertengruppe auf Initiative der Robert-Bosch-Stiftung in dem jetzt veröffentlichtem Manifest „Mit Eliten pflegen“ festgeschrieben. Wie es in diesem Manifest heißt, soll die Pflege „perspektivisch substituierende Aufgaben wie Assessments, Verschreibungen, Triagierung und die Versorgung von Bagatellerkrankungen übernehmen, um die Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen sicherzustellen“. Einer solchen Substitution erteilt der Ärztekammer-Präsident eine klare Absage. „Wir sind für eine starke und selbstbewusste Pflege. Diese entsteht aber nicht dadurch oder wird besser, indem sie ärztliche Kompetenz beansprucht.“
    Rheinland-Pfalz
    15. Feb.
    mhe. Vor fast einem Jahrzehnt begründeten das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium, die Kassenärztliche Vereinigung RLP, die Landesärztekammer RLP, die Universitätsmedizin Mainz und der Hausärzteverband RLP den ersten „Masterplan zur Stärkung der ambulanten ärztlichen Versorgung“. Der Mangel an Hausärzten hat sich indes dennoch vergrößert. Nun haben die Akteure Bilanz gezogen und weitere Maßnahmen vorgestellt, die dazu beitragen sollen, die ambulante ärztliche Versorgung in Rheinland-Pfalz zukünftig auf einem hohen Niveau zu gewährleisten. Kritische Worte kamen aus der CDU.
    Hausärzte - Bekämpfung des Nachwuchsmangels
    29. Jan.
    mhe. In vielen fachärztlichen Disziplinen herrscht seit Jahren ein gravierender Nachwuchsmangel, der sich in den nächsten Jahren noch weiter verstärken wird. Die Allgemeinmedizin erhält nun in Rheinland-Pfalz weitere Unterstützung. Ein Jahr nach der Gründung der Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin, die flächendeckend sektorübergreifende Weiterbildungsverbünde schafft, wurde nun an der Universitätsmedizin Mainz das Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin gegründet. Das gemeinsam mit der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, der Krankenhausgesellschaft RLP und der Kassenärztlichen Vereinigung ins Leben gerufene Kompetenzzentrum soll die Qualität und Effizienz der allgemeinmedizinischen Weiterbildung fördern. „Langfristig wollen wir so die hausärztliche Versorgung in Rheinland-Pfalz sichern“, unterstrich der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis, bei der Vorstellung des Projektes durch die vier Kooperationspartner in der Universitätsmedizin Mainz.
    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
    13. Dez
    mhe. Jahr für Jahr nimmt die Zahl der Patienten in den Notaufnahmen zu. „Jährlich steigen die Fälle in den Notfallambulanzen um vier bis neun Prozent“, bilanzierte Dr. Susanne Johna, Mitglied des Bundesvorstandes des Marburger Bundes, als Gastrednerin in der letzten Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz in Mainz im ablaufenden Jahr. Für Klinikärzte ein immenses Arbeitspensum. Ebenso steigen die Rettungsdiensteinsätze. Dabei könnten über 40 Prozent der Notfälle auch ambulant versorgt werden. Ambulant oder stationär? Der Handlungsbedarf ist evident. „Wir müssen uns gemeinsam um dieses drängende Problem in der Patientenversorgung kümmern“, unterstrich auch der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis.
    Fachtagung Krankenhaus in Mainz
    21. Nov.
    Für ein Flächenland wie Rheinland-Pfalz ist die Krankenhausplanung immer eine besondere Herausforderung: Denn die Versorgung in Ballungszentren muss genauso gewährleistet sein wie in ländlichen Regionen. Im nächsten Jahr wird das Land wieder den Krankenhausplan neu auflegen, die Vorbereitungen hierzu laufen bereits. Aber dies ist nur ein drängendes Thema: Auch die rheinland-pfälzischen Notfallambulanzen sind total überlastet, obwohl es in Rheinland-Pfalz einen von der Kassenärztlichen Vereinigung sehr gut organisierten flächendeckenden ärztlichen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr gibt. Über die Auswirkungen beider Entwicklungen diskutierten Ärzte, Pflegekräfte und Klinikdirektoren auf der gemeinsamen Fachtagung „Krankenhaus: Regionaler Notfall oder regional gut versorgt?“ in Mainz.
    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
    14. Aug
    Gesundheitswissen und ein gesunder Lebensstil sollen in den Bildungs- und Lehrplänen von Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen verankert werden. Dafür wirbt die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Sie unterstützt die Forderung der Spitzenverbände des Gesundheitswesens und des Bundesgesundheitsministeriums, die sich kürzlich zu einer „Allianz für Gesundheitskompetenz“ zusammengeschlossen haben. „Ein gesunder Lebensstil – eingeübt schon im Kindes- und Jugendalter – kann zu einer besseren Gesundheit im späteren Leben führen und auch die schulischen Leistungen positiv beeinflussen“, betont Dr. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. „Je früher wir Kindern eine gesunde Lebensweise vermitteln und sie dafür begeistern, desto besser. Kinder sollen die Zusammenhänge zwischen Lebensführung und Gesundheit besser verstehen und somit auch zu einer gesundheitsförderlichen Lebensführung motiviert werden.“
    Ärztestatistik Rheinland-Pfalz 2016
    15. Mai
    Die rheinland-pfälzische Ärzteschaft wird immer älter. Mittlerweile ist jeder zweite berufstätige Arzt und jede zweite berufstätige Ärztin in Rheinland-Pfalz 50 Jahre alt und älter, erklärt Dr. med. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, bei der Vorlage der aktuellen Ärztestatistik. Im Jahr 2016 hat der Anteil der älteren Ärztinnen und Ärzte weiter zugenommen. Zugleich reicht der Anteil der jungen Ärztinnen und Ärzte bei weitem nicht aus, um die Lücke zu schließen, die sich in einigen Jahren auftun wird, wenn die Älteren in Ruhestand gehen. „Auch wenn wir im Land aktuell noch keine offiziell gemeldeten unterversorgten Gebiete haben, gibt es bereits Regionen in Rheinland-Pfalz, in denen freiwerdende Praxissitze nur noch schwer wiederbesetzt werden können“, berichtet der Landesärztekammer-Präsident weiter. Zugleich ist der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten in den vergangenen Jahren weiter gewachsen und wird auch noch weiter ansteigen. Das gilt sowohl für das Krankenhaus als für den ambulanten Bereich. Die Gründe hierfür: der medizinische Fortschritt, der demografische Wandel, der erhöhte Anteil von Teilzeitstellen und der Trend zur Arbeitszeitverkürzung.