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  • Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz bilanziert Facharztanerkennungen
    11. Jul.
    Mainz. Insgesamt 548 Ärztinnen und Ärzte haben im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz ihre Weiterbildung zur Fachärztin beziehungsweise zum Facharzt erfolgreich abgeschlossen. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen (297) sind Ärztinnen. Die meisten Facharztanerkennungen gab es im Jahr 2018 (genau wie im Vorjahr) im Gebiet Innere Medizin (89). Am zweithäufigsten war die Anerkennung in der Allgemeinmedizin (78), gefolgt von der Anästhesiologie (55) sowie der Orthopädie und Unfallchirurgie (34). Die Zahl der Facharztanerkennungen in der Allgemeinmedizin ist im vergangenen Jahren weiter deutlich gestiegen.
    Kammerpräsident Dr. med. Günther Matheis begrüßt Aufbau neuer Kapazitäten
    28. Mai
    Mainz/Trier (mhe). Studenten der Humanmedizin werden in Rheinland-Pfalz zukünftig einen Teil ihres Studiums auch in Trier absolvieren können. Zum Wintersemester 2020/2021 sollen zunächst 30 Medizinstudierende für das zehnte Semester freiwillig nach Trier wechseln und ihr Praktisches Jahr in einem der beiden kooperierenden Trierer Krankenhäuser absolvieren.
    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz legt neue Arztstatistik vor
    26. Apr.
    Mainz. Die allgemeine demografische Entwicklung macht auch vor den Ärztinnen und Ärzten in Rheinland-Pfalz nicht Halt. Immer mehr Ärztinnen und Ärzte rücken immer näher an die Phase ihres Ruhestandes heran, aber immer weniger junge Ärztinnen und Ärzte rücken nach. Statistisch gesehen ist jeder zweite berufstätige Arzt/Ärztin in Rheinland-Pfalz 50 Jahre und älter. Hinzu kommt, dass fast jeder vierte berufstätige Arzt 60 Jahre und älter ist. Das geht aus der Ärztestatistik (Stichtag 31.12.2018) hervor, welche die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz ausgewertet hat.
    Kammerpräsident Dr. med. Günther Matheis: Qualitativ hochwertige Versorgung gerät in Gefahr
    11. Apr.
    Mainz. Mit großer Sorge sieht die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz die zunehmende Kommerzialisierung im Gesundheitswesen und insbesondere die verstärkten Übernahmen von Gesundheitseinrichtungen durch Private-Equity-Gesellschaften.
    Kammerpräsident Dr. med. Günther Matheis unterstützt Warnstreik
    10. Apr.
    Mainz. Für die Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken, die heute bei öffentlichen Kundgebungen die Sicherung des Tarifvertrages für Ärzte (TV-Ärzte) fordern, hat die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz viel Verständnis, erklärt deren Präsident Dr. Günther Matheis. Während des eintägigen Warnstreiks ist die Notfallversorgung an den betroffenen Kliniken geregelt.
    Bilanz der Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
    27. Mär.
    Mainz. Seit über vier Jahrzehnten ist die Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz für Patienten eine verlässliche Anlaufstelle. Patienten, die in Rheinland-Pfalz behandelt worden sind und einen ärztlichen Behandlungsfehler vermuten, können sich an die Schlichtungsstelle wenden. Dort erhalten sie objektive Gutachten auf der Grundlage ärztlichen Sachverstandes, um ihrem Verdacht auf den Grund zu gehen. Insgesamt 434 Patienten haben sich im vergangenen Jahr an die Schlichtungsstelle gewandt. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor (418 Anträge).
    Bundesregierung hat sich beim Paragrafen 219a verständigt / Mehr Rechtsicherheit
    29. Jan.
    Der Entwurf, mit dem der Paragraf 219a ergänzt werden soll, sieht vor, dass Ärzte und Klinken öffentlich und sachlich - zum Beispiel auf der eigenen Internetseite - darüber informieren dürfen, dass sie straffreie Schwangerschaftsabbrüche nach § 218a Strafgesetzbuch vornehmen. Auch auf weitere Informationen von neutralen Stellen dürfen sie hinweisen, beispielsweise mit Links auf ihrem Internetauftritt. „Es muss möglich sein dürfen, betroffenen Frauen in schwierigen persönlichen Situationen sachgerechte Informationen zu geben“, betonte der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis. Dies fordert die Landesärztekammer bereits seit längerem gemeinsam mit dem Landesverband der Frauenärzte. "Der nun gefundene Kompromiss kann für mehr Rechtssicherheit sorgen. „Ärzte, die sachlich informieren, dürfen nicht unter Strafe gestellt werden und betroffene Frauen in einer persönlichen Notsituation müssen an die Informationen gelangen, die sie benötigen“, erklärt Matheis.
    Rheinland-Pfälzischer Kammerpräsident Dr. Günther Matheis fordert Paradigmenwechsel
    11. Jan.
    Mainz. Erneut sind die Organspenderzahlen nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) in Rheinland-Pfalz gesunken. Zugleich sind die Zahlen insgesamt im Bundesgebiet gestiegen. Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz bedauert den regionalen Rückgang. „So sehr wir uns Alle auch um Aufklärung bemühen und so sehr wir viele Verbesserungen initiieren: Die Zahl der Organspenden geht seit Jahren zurück. Und das stimmt sehr bedenklich“, erklärt Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis. „All unsere gemeinsamen Bemühungen bringen bislang nicht den Erfolg, den wir uns aus medizinischer Sicht wirklich wünschen. Die Stellung, Qualifikation und Wertschätzung der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern muss erhöht werden.“ Es kann nicht sein, dass Transplantationsbeauftragte ihre Aufgaben zusätzlich zu ihrer normalen Kliniktätigkeit leisten müssen.
    Landesregierung beschließt Entwurf für Landarztgesetz
    12. Dez.
    Mainz (mhe). Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat gestern als zweites Bundesland nach NRW einen Gesetzentwurf für eine sog. Landarztquote vorgelegt. Das Landesgesetzes zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz, kurz Landarztgesetz, wurde dem Ministerrat zur Grundsatzbilligung vorgelegt und im Kabinett beschlossen. Es stößt bei der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz auf Ablehnung.
    App-Symptomcheck der TK ohne Arztgespräch stößt auf klare Ablehnung
    10. Dez.
    Mainz. Sehr kritisch sieht die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz den Vorstoß der Techniker Krankenkasse (TK), ihren Versicherten einen Symptomcheck per App zur Verfügung zu stellen, den sie vor einem Arztkontakt nutzen sollen. Mit der App „Ada“ des Unternehmens Ada Health sollen TK-Versicherte schon bevor sie mit ihrem Arzt gesprochen haben ihre Beschwerden eingeben, eine persönliche Analyse erhalten und dann auch über digitale Versorgungsangebote der TK informiert werden. „Wir sind beim Thema Digitalisierung sehr aufgeschlossen. Und wir haben hier im Land auch "Ja" gesagt zur ausschließlichen Fernbehandlung“, erklärt Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis, „doch diesen Vorstoß lehnen wir rigoros ab!“