Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

06. Okt 2021
Von Dr. med. Günther Matheis
Mainz/Trier. In diesen Tagen erhalten über 22.600 Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz die Briefwahlunterlagen für die Wahlen in unseren Ärztekammern. Sie können mit Ihren beiden Stimmen die neuen Delegierten für die Vertreterversammlungen der Landesärztekammer RLP und Ihrer jeweiligen Bezirksärztekammer wählen. Damit bestimmen Sie den berufspolitischen Kurs ihrer ärztlichen Selbstverwaltung der nächsten fünf Jahre. Als amtierender Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz und Spitzenkandidat des Marburger Bundes, aber auch ganz persönlich, bitte ich Sie: nehmen Sie an dieser für unsere gesamte Ärzteschaft wichtigen Wahl teil. Gerade die Corona-Zeit hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, der Politik und den Kassen mit einer starken und geschlossenen Vertretung gegenüberzutreten. Nehmen Sie sich deshalb bitte drei Minuten Zeit: Geben Sie Ihre beiden Stimmen ihren jeweiligen regionalen Kandidaten-Listen des Marburger Bundes.
28. Sep 2021
Von Dr. med. Karlheinz Kurfeß
In der ambulanten Medizin vollzieht sich ein beispielloser Wandel. Die Zahl selbstständig Niedergelassener in der ambulanten Versorgung sinkt kontinuierlich, gleichzeitig steigt die Zahl in Praxen und MVZ angestellter Ärztinnen und Ärzte rapide an, zum überwiegenden Teil arbeiten sie in Teilzeit. Die Attraktivität des Angestelltenstatus nimmt zu. Jahr für Jahr steigt die Zahl angestellter Ärztinnen und Ärzte in der Niederlassung derzeit um zehn Prozent. 2007 waren es bundesweit 5.600 Ärztinnen und Ärzte, im Jahr 2018 bereits 36.000 Kolleginnen und Kollegen, 2019 schon über 44.000. Das sind gut 38 Prozent der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. In mehreren Fachgebieten ist es schon mehr als die Hälfte. Tendenz steigend. Keine Frage, die Anstellung in MVZ und Praxen bietet erhebliche Vorteile. Die Arbeitsbedingungen und Gehälter sind jedoch oft weit von unserem TV-Ärzte entfernt.
23. Sep 2021
Von Dr. med. Charis Eibl, Dr. med. Claus Beermann, Dr. med. Wolfgang Stein, Dr. med. Nico Abegunewardene und Dr. med. Norbert Kaul
Die Bundesländer haben den Ärztekammern die einzigartige Aufgabe übertragen, die gesundheitliche Versorgung der Bürger durch qualifizierte ärztliche Weiterbildung sicherzustellen. Damit haben wir als Ärzteschaft eine hohe Verantwortung übernommen. Wir haben es gewissermaßen selber in der Hand, was eine gute Ärztin und einen guten Arzt ausmacht. Die Weiterbildung ist das Kerngeschäft unserer Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Es ist eine unverzichtbare Investition in die medizinische Zukunft zur Sicherstellung der ausgezeichneten Patientenversorgung. Als Marburger Bund ist es unser vornehmliches Ziel, die Qualität der Weiterbildung in Krankenhäusern, MVZ und Praxen zu sichern. Wir wollen Weiterzubildende nicht alleine lassen, denn die Weiterbildung unseres ärztlichen Nachwuchses ist eine wichtige Investition in unsere Zukunft.
21. Sep 2021
Von Dr. med. Lisa Maiurano
Wir brauchen eine gesunde Balance zwischen unserem Berufs- und Privatleben, denn immer mehr angestellte Ärztinnen und Ärzte wünschen sich eine bessere Vereinbarkeit ihres Berufs- und Familienlebens. Das haben die Umfragen des Marburger Bundes bestätigt. Die Nachfrage nach familienfreundlichen Arbeitszeiten und Teilzeitstellen ist bei beiden Geschlechtern sehr hoch. Es ist sehr erfreulich, dass junge, hoch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte sich nicht mehr für oder gegen Kinder und Karriere entscheiden wollen, sondern nach geeigneten Wegen suchen, um beide Lebenswelten gut miteinander zu verbinden. Viele Themen wie Elternzeit und die Anbindung an das Krankenhaus durch ermöglichte Fortbildungen und die Möglichkeit des gestaffelten Wiedereinstiegs sind essenziell für die Wertschätzung der ärztlichen Arbeitskraft. Wir wollen strukturelle Veränderungen, fordern bessere Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit und flexiblere Arbeitszeitmodelle.
15. Sep 2021
Mainz (mhe). In gut vier Wochen erhalten die 22.600 Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz per Post ihre Wahlunterlagen zugesendet. „Nehmen Sie sich dann bitte kurz Zeit und nutzen Sie Ihr Wahlrecht. Mit Ihren beiden Stimmen wählen Sie die neuen Delegierten der Vertreterversammlungen unserer Landesärztekammer und Ihrer jeweiligen Bezirksärztekammer. Geben Sie Ihre beiden Stimme den Listen Marburger Bund“, wirbt Dr. med. Günther Matheis, Spitzenkandidat des Marburger Bundes. „Nicht zu wählen ist immer die falsche Entscheidung, denn dann entscheiden letztlich andere über Ihre Interessen.“
02. Sep 2021
Mainz. In gut sechs Wochen startet die Kammerwahl in Rheinland-Pfalz. Die über 22.600 Ärztinnen und Ärzte sind aufgerufen, jetzt Ihre bei den jeweiligen Bezirksärztekammern hinterlegten persönlichen Angaben zu überprüfen. Stimmt der Name, fehlen Ergänzungen, haben Sie Ihre akademische Grade Ihrer Kammer mitgeteilt? Sind die Angaben zu Ihrem Arbeitgeber aktuell? Von Ihren Angaben hängt der Versand der Wahlbriefe ab. Mitunter kann bei einem Ortswechsel der Wahlbrief Sie nicht erreichen. Die Wählerverzeichnisse sind vom 29. August 2021 bis 6. September 2021 (während der Dienstzeit) in den Geschäftsräumen der jeweiligen Bezirksärztekammern zur Einsicht ausgelegt.
01. Sep 2021
Es gibt wohl kaum ein Thema, das nahezu alle Ärztinnen und Ärzte hierzulande täglich gleichermaßen beschäftigt: Die überbordende Bürokratie. Sie raubt uns Ärztinnen und Ärzten unsere höchst wertvolle Arbeitszeit. Zeit, die wir vielmehr händeringend für unsere Patienten benötigen. Stattdessen geht sie mit dem Ausfüllen von oft sinnlosen Dokumenten und den Eintragungen in Computersystemen verloren. Nicht immer ist uns ein Nutzwert dieser enormen Datenschürfung erkennbar. Unsere ärztliche Arbeitszeit ist gerade jetzt inmitten einer Pandemie zu kostbar, um sie mit unnötigen Verwaltungsballast zu überfrachten. Deshalb haben wir schon im vorigen Frühjahr gefordert, dass die Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung bis auf weiteres ausgesetzt werden müssen.
26. Aug 2021
Köln/Trier. (mhe). Die Vorbereitungen des Marburger Bundes NRW/RLP für die Anfang Oktober beginnenden Kammerwahlen in Rheinland-Pfalz sind auf einem guten Weg. Über 260 Ärztinnen und Ärzte haben bereits ihre Kandidatur auf einer der acht Listen des Marburger Bundes erklärt. „Ich freue mich über jede einzelne Kandidatin und Kandidaten auf unsere Listen. Mit jeder einzelnen Kandidatur erhält der Marburger Bund ein Gesicht vor Ort“, erklärte der MB-Spitzenkandidat, Dr. med. Günther Matheis. „Das hilft uns allen bei der weiteren Mobilisation für diese wichtige Wahl! Diese Mobilisation der Wähler ist dringend erforderlich“, erinnerte Dr. med. Matheis, „denn wir angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte haben zwar in allen rheinland-pfälzischen Ärztekammern zahlenmäßig die überwiegende Mehrheit der Mitglieder. Der Anteil der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte an allen berufstätigen Kammermitgliedern liegt bei über 72 Prozent. Diese Stärke spiegelt sich leider bisher noch nicht in der ausreichenden Zahl an Mandaten in unseren Vertreterversammlungen wider.“
26. Jul 2021
Mainz. Im vergangenen Jahr haben in Rheinland-Pfalz 565 Ärztinnen und Ärzte ihre Weiterbildung zur Fachärztin beziehungsweise zum Facharzt erfolgreich abgeschlossen. Etwa die Hälfte von ihnen (286) sind Ärztinnen. Die meisten Facharztanerkennungen gibt es im Jahr 2020 im Bereich der Inneren Medizin (90). Am zweithäufigsten ist die Anerkennung im Gebiet Allgemeinmedizin (84). Es folgen die Anästhesiologie (53) sowie die Orthopädie und Unfallchirurgie (40). „Die Zahl der Facharztanerkennungen in der Allgemeinmedizin ist den vergangenen Jahren weiter deutlich gestiegen“, freut sich Dr. med. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.
21. Jul 2021
Mainz. Die verheerende Flutkatastrophe hat große Teile von Rheinland-Pfalz heimgesucht „und auch Kolleginnen und Kollegen schwer getroffen“, erklärt Dr. med. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. „Wir wollen kurzfristig helfen und haben ein Spendenkonto eingerichtet“, sagt Matheis. Die Spendengelder „werden wir unbürokratisch und eins zu eins an die betroffenen Kolleginnen und Kollegen weitergeben.“ In diesem Zusammenhang bittet der Landesärztekammer-Präsident auch darum, dass sich betroffene Ärztinnen und Ärzte „bei uns melden, damit wir wissen, wem wir direkt und solidarisch helfen können“.