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  • Pressemitteilungen

    20. Jan. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Mit aller größter Verwunderung reagiert der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz auf die gestrige kurzfristige Ankündigung des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums, die 340 Krankenhäuser in NRW ab sofort und bis Anfang Februar nicht mehr mit Corona-Impfstoff zu beliefern. So wird das Vertrauen in die Impfungsstrategie des Landes beim Gesundheitspersonal in den Kliniken schwer erschüttert. Die Verantwortung für den kurzfristigen Impfstopp liegt beim Bund, der den Bundesländern offenbar keine verlässlichen Zusagen zu Liefermengen machen konnte.
    14. Jan. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt die am Ende dieser Woche startenden Schutz-Impfungen gegen das Corona-Virus in den gut 340 Krankenhäusern in NRW. „Seit über zwei Wochen warten die Klinikmitarbeiter händeringend auf diese Impfungen“, berichtet der Vorsitzende des Marburger Bundes NRW/RLP, Dr. med. Hans-Albert Gehle. Während in Rheinland-Pfalz die Klinikmitarbeiter bereits seit dem 29. Dezember 2020 geimpft werden, wurden in NRW bisher zunächst die Bewohner und Mitarbeiter von Altenheimen und Pflegeeinrichtungen bevorzugt gegen Corona-Viren geimpft. Ab dem 15. Januar soll nun die Impfkampagne auch in NRW-Krankenhäusern starten.
    04. Jan. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund NRW/RLP fordert eine ebenso ausgewogene und wie gerechte Verteilung der verfügbaren Corona-Impfstoffe innerhalb der Impfstufe 1. „Es ist gut, wenn mit den ersten Impfdosen die Hochrisiko-Patienten in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie das Personal dort endlich gegen Corona geimpft werden kann, jedoch darf der nächste verfügbare Impfstoff nicht allein nur an diese einzelne Gruppe in der Stufe 1 des Impfverfahrens verabreicht werden“, mahnt Dr. med. Sven Dreyer, Vorsitzender des MB-Bezirks Düsseldorf und Mitglied des Bundesvorstandes des Marburger Bundes. „Auch, wenn bisher nur relativ wenige Impfdosen verfügbar sind, müssen diese unter allen in der höchsten Risiko-Gruppe eingestuften Bürger verabreicht werden. Dazu zählt mit guten Gründen auch das besonders gefährdete Personal in medizinischen Einrichtungen. Wer soll denn künftig Covid-19-Patienten behandeln? Wir erleben im Klinikalltag eine steigende Zahl an Corona-Infektionen unter Ärzten und Pflegekräften, oftmals mit schweren Krankheitsverläufen. Infizierte Kollegen müssen in Quarantäne und fehlen uns in der Versorgung der Kranken“, bilanziert Dr. med. Sven Dreyer.
    14. Dez. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz kritisiert die Einigung der Arbeitsrechtlichen Kommission (AK) des Deutschen Caritasverbandes bezüglich der Corona-Sonderprämie. „Es ist richtig und gut, dass u.a. Pflegekräfte eine Corona-Prämie bekommen, wenngleich die Auszahlung im Juni 2021 viel zu spät erfolgt. Traurig ist jedoch, dass die Dienstgeber in der Caritas auf ihrer Homepage damit werben, dass die „Corona-Sonderprämie für 600.000 Mitarbeiter kommt“, aber beflissentlich verschweigen, dass zehntausende Ärztinnen und Ärzte in den 250 Krankenhäusern in NRW und RLP in katholischer Trägerschaft bei dem Thema Corona-Sonderprämie leer ausgehen“, bemängelt Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. „So ergeht es leider auch den Klinikärztinnen und -ärzten im Öffentlichen Dienst. Eine besondere finanzielle Wertschätzung für das hohe Engagement und die seit Monaten enorm hohe Belastung erhalten die Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen im Krankenhaus nicht“, erläutert Dr. med. Hans-Albert Gehle.
    10. Dez. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Das pflegerische und ärztliche Personal in den Krankenhäusern arbeitet inmitten der 2. Welle seit Wochen am Limit, zum Teil bereits am Rande der Erschöpfung. Angesichts der steigenden Zahl an schwer erkrankten Covid-19-Patienten appelliert der Vor-stand des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz in seiner jüngsten Sitzung für eine deutliche Reduzierung der medizinischen Versorgung in der Vorweihnachtszeit in den gut 450 Krankenhäusern in NRW und RLP. Nicht nur die Intensivstationen, sondern auch die Normalstationen sind durch die hohe Zahl an Covid-19-Patienten und die sonstigen Patienten regelrecht überlastet. Ab dem 19. Dezember sollten sich die Kliniken daher weitestgehend auf die Covid-19-Fälle konzentrieren und abseits der medizinischen Notfälle bis Anfang Januar keine weiteren Operationen oder Diagnosen durchführen und die Versorgung auf das Niveau eines Feiertages absenken.
    01. Dez. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Der Arbeitskreis Junger Ärztinnen und Ärzte im Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz fordert die Politik auf, die Krankenhäuser anzuweisen, angesichts der zunehmenden Zahl an Covid-19-Patienten die planbaren Eingriffe und Untersuchungen zu reduzieren. Die Kliniken benötigen nachhaltige Hilfen und eine Budgetgarantie. „In vielen Krankenhäusern werden bisher solche elektiven Eingriffe gar nicht reduziert und die sehr intensive Behandlung von Corona-Patienten wird schlicht auf das Tagespensum aufgesattelt. Hier droht eine folgenreiche Überforderung der Klinikärztinnen und -ärzte“, bilanzieren Dr. med. Thorsten Hornung und Dr. med. univ. Feras El-Hamid, beides Mitglieder im MB-Arbeitskreis Junger Ärztinnen und Ärzte und im Vor-stand des Marburger Bund NRW-RLP.
    27. Nov. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Angesichts einer besorgniserregenden Zunahme an Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz warnt die Ärztegewerkschaft Marburger Bund NRW/RLP vor einer drohenden Überlastung der Kliniken. „Seit dem Frühjahr arbeitet das Klinikpersonal am Limit. Nach der ersten Corona-Welle mussten im Sommer die verschobenen Operationen nachgeholt werden. Viele Mitarbeiter konnten seit März keinen Urlaub nehmen“, berichtet der Vorsitzende des Marburger Bundes NRW/RLP, Dr. med. Hans-Albert Gehle. „Seit Wochen rollt nun die zweite Covid-19-Welle in die Krankenhäuser. Immer mehr Mitarbeiter im Gesundheitswesen infizieren sich mit SARS-CoV-2 - mehr als 180 am Tag ist dem aktuellen Deutschen Ärzteblatt zu entnehmen. Personalengpässe zwingen immer häufiger zur Reduktion der medizinischen Versorgungskapazitäten in Kliniken.“
    05. Nov. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. „Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Mitarbeiter in den Krankenhäusern zu Recht als Helden unserer Zeit bezeichnet. Aber, lobende Worte allein genügen nicht. Die pflegerischen Mitarbeiter in unseren Kliniken brauchen jetzt eine spürbare Wertschätzung, nicht erst im nächsten Jahr“, betont Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz. Angesichts der rapide steigenden Zahl an Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern sollten nach Ansicht des Marburger Bundes NRW/RLP die zwischen den kommunalen Arbeitgebern (VkA) und ver.di im jüngsten Tarifabschluss vereinbarte höhere Pflegezulage, die höhere Wechselschichtzulage und die höhere Intensivzulage ab jetzt sofort ausgezahlt werden. „Ziehen Sie diese überfällige finanzielle Wertschätzung für hochengagierte Mitarbeiter in Kliniken vor“, appelliert Dr. med. Hans-Albert Gehle. „Wenn die Zulagen erst nach dem 1. März 2021 ausgezahlt werden, kommen sie zu spät.“
    03. Nov. 2020
    Pressemitteilung
    Mainz/Köln. Die gut 1.200 Ärztinnen und Ärzte der Universitätsmedizin Mainz erhalten rückwirkend in zwei Schritten mehr Gehalt. Dies sieht die Einigung zwischen der Universitätsmedizin Mainz und der Ärztegewerkschaft Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz vor. „Im ersten Schritt erhöhen sich die ärztlichen Gehälter rückwirkend zum 1. März 2019 um 2,1 Prozent. Ebenfalls rückwirkend erhalten die Ärztinnen und Ärzte ab dem 1. März 2020 nochmals 2,2 Prozent mehr Gehalt. Die beiden Erhöhungen betreffen auch die tarifdynamischen Zulagen und den Notarztwagen-Zuschlag (NAW)“, erläutern der MB-Verhandlungsführer und Landesverbands-Geschäftsführer RA Rolf Lübke und Dr. med. Hans-Ulrich Strecker (Vorsitzender des MB-Bezirks Rheinhessen und Mitglied der Verhandlungskommission). Seit 2011 gibt es für Ärztinnen und Ärzte an der Universitätsmedizin Mainz einen Haustarifvertrag.
    26. Okt. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. „Dieser Tarifabschluss wird nichts an der besorgniserregenden Lage der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) ändern. Der Tarifabschluss vom Wochenende enthält keine wesentliche Verbesserung für ÖGD-Ärzte. Es ist völlig unverständlich, warum die öffentlichen Arbeitgeber - zumal inmitten neuer Höhepunkte in der Corona-Pandemie - den überlasteten ÖGD-Ärzten weiterhin eine faire Bezahlung und geschützte Arbeitsbedingungen durch unsere arztspezifischen Tarifverträge verweigern. Wir werden nunmehr das direkte Gespräch mit Bürgermeistern suchen und arztspezifische Tarifverträge anbieten.“