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    Dr. Hans-Albert Gehle: Wir brauchen mehr Studienplätze für Medizin
    04. Jun.
    Köln/Kassel. Honorarärzte in einem Krankenhaus sind regelmäßig keine Selbstständige. „Mit diesem heutigen Urteil des Bundessozialgerichtes wird der Einsatz von Honorarärzten in Krankenhäusern deutlich teurer. Die Notwendigkeit, überhaupt Honorarärzte einzusetzen, verweist auf ein verschlepptes Problem, auf das wir als Marburger Bund seit vielen Jahren die Politik hinweisen: Hierzulande werden einfach viel zu wenige Ärztinnen und Ärzte ausgebildet. Wir brauchen wesentlich mehr Studienplätze, um unseren Bedarf an Ärzten zu decken“, unterstreicht Dr. med. Hans-Albert Gehle, erster Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP.
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    Allgemeinchirurgie in der Helios St. Johannes Klinik Duisburg erhält 10. MB-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“
    24. Mai
    Köln/Duisburg. Erstmals erhält ein Krankenhaus in privater Trägerschaft ein MB-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“. Die 10. Auszeichnung wurde der Abteilung Allgemeinchirurgie in der Helios St. Johannes Klinik Duisburg verliehen.
    „Mit über 96 Prozent der maximal zu vergebenden Punkten haben die fünf Assistenzärzte eines der besten Ergebnisse aller Preisträger erzielt“, berichtete Alexis Theodorou vom Arbeitskreis Junge Ärzte des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz bei der Übergabe der Urkunden. „Ob Einarbeitung, Rotationen, Mentorenprogramm oder die Erstellung der Dienstpläne – alle Assistenzärzte sind in der Abteilung durchweg sehr zufrieden. Das Team erfährt eine gute Weiterbildung.“
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    Tarifkonflikt mit VKA / Standorte Recklinghausen und Marl betroffen
    29. Apr.
    Köln. Gut 80 Ärztinnen und Ärzte werden Morgenfrüh um 7:30 Uhr am Klinikum Vest, an dem Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen und der Paracelsus-Klinik Marl, im Rahmen der Tarifauseinandersetzung mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) für eineinhalb Stunden die Arbeit niederlegen und vor der Klinik demonstrieren.
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    Tarifkonflikt mit der VKA / 100 Ärztinnen und Ärzte aus Koblenz und Mayen marschieren zur Herz-Jesu-Kirche
    28. Apr.
    Köln. Immer mehr Patienten und immer mehr Überstunden, unzählige Nachtdienste, Rufbereitschaftsdienste und nur noch wenige freie Wochenenden – das ist die tägliche Realität für Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus. „Deshalb fordern wir in der aktuellen Tarifrunde mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) die deutliche Senkung der Gesamtarbeitslast“, betont Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. „Nach unserem Warnstreik in Frankfurt haben wir ein Ziel schon erreicht. Die VKA will endlich unseren Tarifvertrag für Ärzte rechtssicher absichern. Inhaltlich hat sich in dieser Tarifrunde darüber hinaus aber noch nichts getan. Um unsere Forderungen zu untermauern, rufen wir am morgigen Montag (29. April) gut 100 Ärztinnen und Ärzte in Koblenz zum eintägigen Warnstreik auf.“
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    Arbeitgeber verweigern Sicherung des Tarifvertrages und Senkung der Arbeitsbelastung
    10. Apr.
    Köln. Gut 1.000 Ärztinnen und Ärzte aus den über 90 kommunalen Krankenhäusern und zahlreichen Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beteiligen sich heute an dem eintägigen Warnstreik. Die streikenden Ärztinnen und Ärzte nehmen vorwiegend an der zentralen Kundgebung auf dem Frankfurter Römerberg teil. Die Veranstaltung beginnt dort um 13 Uhr. Vor dem Rhein-Maas Klinikum in Würselen bei Aachen und dem Gesundheitsamt Trier werden zudem Ärztinnen und Ärzte heute um 5 vor 12 Uhr gegen die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) demonstrieren. Der Marburger Bund NRW/RLP hat allen betroffenen Kliniken sog. Notdienstvereinbarungen angeboten, die sicherstellen, dass in den Kliniken alle Notfälle jederzeit behandelt werden. Nur planbare Operationen und Behandlungen werden heute einen Tag verschoben.
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    Arbeitgeber weigern sich, die Tarifverträge für Ärzte rechtssicher abzusichern / Klinikliste
    29. Mär.
    Köln. Die über 31.000 Mitglieder zählende Ärztegewerkschaft Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz ruft die Ärztinnen und Ärzte an den über 90 kommunalen Klinikstandorten in beiden Bundesländern zum Warnstreik auf. Die Ärztinnen und Ärzte werden aufgefordert, sich an der zentralen Warnstreik-Veranstaltung am 10. April auf dem Frankfurter Römerberg zu beteiligen. (Eine Liste der betroffenen VKA-Klinikstandorte finden Sie am Ende des Textes) „Die Klinikärztinnen und Ärzten haben keinerlei Verständnis dafür, dass die Arbeitgeberseite die Tarifverträge für Ärzte nicht rechtssicher absichern will“, erklären Dr. med. Hans-Albert Gehle (Bochum), Michael Krakau (Köln) und Dr. med. Claus Beermann (Ludwigshafen) aus dem Vorstand des Marburger Bundes NRW/RLP. „Nur mit einer Tarifsicherungsklausel lassen sich die erzielten Erfolge absichern und die geforderten Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen erreichen.“
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    Uniklinik RWTH Aachen: Klinik und Poliklinik für Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit 9. Gütesiegel des Marburger Bundes ausgezeichnet
    29. Mär.
    Köln/Aachen. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz hat erstmals eine Universitätsklinik mit dem Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ prämiert. Die seit dem Jahr 2017 vergebene Auszeichnung für vorbildliche ärztliche Weiterbildung geht an die „Klinik und Poliklinik für Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie“ an der Uniklinik RWTH Aachen. „Für Universitätskliniken ist es angesichts der unzureichenden Rahmenbedingungen eine besondere Herausforderung, neben der Versorgung schwerster Krankheitsfälle und der Spitzenforschung auch noch die notwendige Zeit für die Lehre und Weiterbildung aufzubringen. Deshalb ist es erfreulich, dass in dieser Klinik an der Uniklinik RWTH Aachen die Bedingungen für die ärztliche Weiterbildung so vorbildlich sind“, würdigten Rudolf Henke (Ehrenvorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP) und Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP, anlässlich der Verleihung den 9. Preisträger des MB-Gütesiegels. „Diese Abteilung eignet sich in besonderer Weise für unser Gütesiegel“, bilanzierten Henke und Krakau.
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    Innere Medizin des DRK-Krankenhauses Alzey erhält 8. MB-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“
    27. Mär.
    Köln/Alzey. Die Abteilung Innere Medizin des DRK-Krankenhauses Alzey hat das 8. MB-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ erhalten. Thorsten Hornung und Feras El-Hamid vom Arbeitskreis Junge Ärzte des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz übergaben die Urkunden. „Mit 95 Prozent der maximal zu vergebenden Punkten haben die elf Assistenzärzte eines der besten Ergebnisse aller Preisträger erzielt. Das Arbeitsklima wird als extrem gut bezeichnet. Es herrscht eine sehr flache Hierarchie. Der Chefarzt überträgt hier die Verantwortung und Organisation vorbildlich“, berichten Hornung und El-Hamid bei der Verleihung in dem Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz.
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    MB bestätigt Vorstand im Amt / Tarifpolitisches Geschehen erörtert
    23. Mär.
    Wuppertal. Die im Marburger Bund NRW/RLP organisierten angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte trafen sich zur Bezirksversammlung Bergisch Land in Wuppertal, um die personelle Ausrichtung für die kommenden zwei Jahre fest zu legen. Zunächst berichtete RA Andreas Höffken (Geschäftsführer des MB NRW/RLP) über die aktuelle Tarifeinigung mit der Helios Kliniken GmbH und den anstehenden Arbeitskampf im Bereich der kommunalen Kliniken.
    Nachdem dort die Verhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) gescheitert sind, werden bundesweit nun die Vorbereitungen für erste Warnstreiks begonnen.
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    Tarifverhandlungen für angestellte Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ werden aufgenommen
    20. Mär.
    Köln/Mainz. In der ambulanten Medizin vollzieht sich ein beispielloser Wandel: Immer mehr angestellte Ärztinnen und Ärzte wechseln auf dem Krankenhaus in eine Praxis oder ein MVZ, nicht als Selbständige, sondern als Angestellte. Bundesweit sind es bereits über 36.000 Ärztinnen und Ärzte, alleine in Rheinland-Pfalz aktuell gut 1.850 - die Zahlen steigen jährlich um zehn Prozent. Eine Anstellung im Bereich der Niederlassung hat für die Betroffenen jedoch oftmals zur Folge, dass die aus dem Tarifvertrag für Ärzte (TV-Ärzte) des Marburger Bundes gewohnten tariflichen Standards in den Krankenhäusern plötzlich in dem nicht tarifierten ambulanten Bereich nicht mehr gelten. Jeder Einzelne muss dort selber über seine Arbeitsbedingungen verhandeln. Nun beschlossen der Marburger Bund NRW/RLP und der Hausärzteverband RLP, Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ aufzunehmen.