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  • Pressemitteilungen

    20. Mai 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund NRW/RLP verweist erneut darauf, dass das geänderte Krankenhausfinanzierungsgesetz allen anspruchsberechtigten Kliniken sehr wohl erlaubt, sämtlichen Mitarbeitern eine Corona-Prämie auszuzahlen. „Der Text des Gesetzes ist in dieser Frage völlig eindeutig“, betont Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender der über 30.000 Mitglieder zählenden Ärztegewerkschaft in NRW/RLP. Wörtlich: „Das Gesetz erlaubt den Krankenhausträgern im Einvernehmen mit der Arbeitnehmervertretung, die Auswahl der Prämienempfänger und die Höhe der Prämie entsprechend der Belastung durch die Versorgung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten selber vorzunehmen. Zudem sollen neben den Pflegekräften auch andere Beschäftigte für die Zahlung einer Prämie ausgewählt werden dürfen, die aufgrund der Versorgung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten besonders belastet waren. Also dürfen sehr wohl Corona-Prämien an Ärztinnen und Ärzte gezahlt werden“, erklärt Gehle. Alles andere wäre gegenüber der Ärzteschaft respektlos. Die Versorgung von Patienten ist in Krankenhäusern jederzeit eine Teamarbeit, nicht nur in der Corona-Pandemie“, mahnt Dr. Hans-Albert Gehle.
    19. Mai 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Es ist kaum zu glauben, wie derzeit der private Klinikträger Helios auf Kosten der ärztlichen Leistungsträger seine Erträge steigert. „Die börsennotierte Krankenhauskette streicht inmitten der Corona-Pandemie an vielen ihrer 86 Klinik-Standorte ärztliche Stellen, um Personalkosten zu reduzieren. Von zehn Prozent der Arztstellen wird im Konzern geredet“, rügt der gesamte Vorstand der Ärztegewerkschaft Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz in seiner jüngsten Sitzung.
    09. Feb. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, auch in diesem Jahr Klinikbeschäftigten eine Corona-Prämie in Höhe von 1.500 Euro auszuzahlen. „Uns ist aber völlig unverständlich, warum wieder ausgerechnet die Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern keinen Corona-Bonus erhalten sollen“, kritisiert Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender des über 31.000 Mitglieder zählenden Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz.
    09. Feb. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Ein ausgesprochen eindeutiges Ergebnis: Fast 96 Prozent der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wollen sich gegen Corona-Viren impfen lassen. Mit 95,7 Prozent Impfbereitschaft ist das Endergebnis der repräsentativen Umfrage des Marburger Bund NRW/RLP unter Ärztinnen und Ärzte in beiden Bundesländern sehr überzeugend. An der einwöchigen Online-Befragung zum Thema „Impfbereitschaft in der angestellten Ärzteschaft“ haben in der vorigen Woche insgesamt 5.013 Ärztinnen und Ärzte aus NRW und RLP teilgenommen. Es ist bundesweit die größte Erhebung unter Ärztinnen und Ärzten mit dieser Fragestellung bisher.
    20. Jan. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Mit aller größter Verwunderung reagiert der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz auf die gestrige kurzfristige Ankündigung des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums, die 340 Krankenhäuser in NRW ab sofort und bis Anfang Februar nicht mehr mit Corona-Impfstoff zu beliefern. So wird das Vertrauen in die Impfungsstrategie des Landes beim Gesundheitspersonal in den Kliniken schwer erschüttert. Die Verantwortung für den kurzfristigen Impfstopp liegt beim Bund, der den Bundesländern offenbar keine verlässlichen Zusagen zu Liefermengen machen konnte.
    14. Jan. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt die am Ende dieser Woche startenden Schutz-Impfungen gegen das Corona-Virus in den gut 340 Krankenhäusern in NRW. „Seit über zwei Wochen warten die Klinikmitarbeiter händeringend auf diese Impfungen“, berichtet der Vorsitzende des Marburger Bundes NRW/RLP, Dr. med. Hans-Albert Gehle. Während in Rheinland-Pfalz die Klinikmitarbeiter bereits seit dem 29. Dezember 2020 geimpft werden, wurden in NRW bisher zunächst die Bewohner und Mitarbeiter von Altenheimen und Pflegeeinrichtungen bevorzugt gegen Corona-Viren geimpft. Ab dem 15. Januar soll nun die Impfkampagne auch in NRW-Krankenhäusern starten.
    04. Jan. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund NRW/RLP fordert eine ebenso ausgewogene und wie gerechte Verteilung der verfügbaren Corona-Impfstoffe innerhalb der Impfstufe 1. „Es ist gut, wenn mit den ersten Impfdosen die Hochrisiko-Patienten in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie das Personal dort endlich gegen Corona geimpft werden kann, jedoch darf der nächste verfügbare Impfstoff nicht allein nur an diese einzelne Gruppe in der Stufe 1 des Impfverfahrens verabreicht werden“, mahnt Dr. med. Sven Dreyer, Vorsitzender des MB-Bezirks Düsseldorf und Mitglied des Bundesvorstandes des Marburger Bundes. „Auch, wenn bisher nur relativ wenige Impfdosen verfügbar sind, müssen diese unter allen in der höchsten Risiko-Gruppe eingestuften Bürger verabreicht werden. Dazu zählt mit guten Gründen auch das besonders gefährdete Personal in medizinischen Einrichtungen. Wer soll denn künftig Covid-19-Patienten behandeln? Wir erleben im Klinikalltag eine steigende Zahl an Corona-Infektionen unter Ärzten und Pflegekräften, oftmals mit schweren Krankheitsverläufen. Infizierte Kollegen müssen in Quarantäne und fehlen uns in der Versorgung der Kranken“, bilanziert Dr. med. Sven Dreyer.
    14. Dez. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz kritisiert die Einigung der Arbeitsrechtlichen Kommission (AK) des Deutschen Caritasverbandes bezüglich der Corona-Sonderprämie. „Es ist richtig und gut, dass u.a. Pflegekräfte eine Corona-Prämie bekommen, wenngleich die Auszahlung im Juni 2021 viel zu spät erfolgt. Traurig ist jedoch, dass die Dienstgeber in der Caritas auf ihrer Homepage damit werben, dass die „Corona-Sonderprämie für 600.000 Mitarbeiter kommt“, aber beflissentlich verschweigen, dass zehntausende Ärztinnen und Ärzte in den 250 Krankenhäusern in NRW und RLP in katholischer Trägerschaft bei dem Thema Corona-Sonderprämie leer ausgehen“, bemängelt Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. „So ergeht es leider auch den Klinikärztinnen und -ärzten im Öffentlichen Dienst. Eine besondere finanzielle Wertschätzung für das hohe Engagement und die seit Monaten enorm hohe Belastung erhalten die Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen im Krankenhaus nicht“, erläutert Dr. med. Hans-Albert Gehle.
    10. Dez. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Das pflegerische und ärztliche Personal in den Krankenhäusern arbeitet inmitten der 2. Welle seit Wochen am Limit, zum Teil bereits am Rande der Erschöpfung. Angesichts der steigenden Zahl an schwer erkrankten Covid-19-Patienten appelliert der Vor-stand des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz in seiner jüngsten Sitzung für eine deutliche Reduzierung der medizinischen Versorgung in der Vorweihnachtszeit in den gut 450 Krankenhäusern in NRW und RLP. Nicht nur die Intensivstationen, sondern auch die Normalstationen sind durch die hohe Zahl an Covid-19-Patienten und die sonstigen Patienten regelrecht überlastet. Ab dem 19. Dezember sollten sich die Kliniken daher weitestgehend auf die Covid-19-Fälle konzentrieren und abseits der medizinischen Notfälle bis Anfang Januar keine weiteren Operationen oder Diagnosen durchführen und die Versorgung auf das Niveau eines Feiertages absenken.
    01. Dez. 2020
    Pressemitteilung
    Köln. Der Arbeitskreis Junger Ärztinnen und Ärzte im Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz fordert die Politik auf, die Krankenhäuser anzuweisen, angesichts der zunehmenden Zahl an Covid-19-Patienten die planbaren Eingriffe und Untersuchungen zu reduzieren. Die Kliniken benötigen nachhaltige Hilfen und eine Budgetgarantie. „In vielen Krankenhäusern werden bisher solche elektiven Eingriffe gar nicht reduziert und die sehr intensive Behandlung von Corona-Patienten wird schlicht auf das Tagespensum aufgesattelt. Hier droht eine folgenreiche Überforderung der Klinikärztinnen und -ärzte“, bilanzieren Dr. med. Thorsten Hornung und Dr. med. univ. Feras El-Hamid, beides Mitglieder im MB-Arbeitskreis Junger Ärztinnen und Ärzte und im Vor-stand des Marburger Bund NRW-RLP.