• Pressemitteilungen

    Pressemitteilung
    Arbeitgeber verweigern Sicherung des Tarifvertrages und Senkung der Arbeitsbelastung
    10. Apr.
    Köln. Gut 1.000 Ärztinnen und Ärzte aus den über 90 kommunalen Krankenhäusern und zahlreichen Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beteiligen sich heute an dem eintägigen Warnstreik. Die streikenden Ärztinnen und Ärzte nehmen vorwiegend an der zentralen Kundgebung auf dem Frankfurter Römerberg teil. Die Veranstaltung beginnt dort um 13 Uhr. Vor dem Rhein-Maas Klinikum in Würselen bei Aachen und dem Gesundheitsamt Trier werden zudem Ärztinnen und Ärzte heute um 5 vor 12 Uhr gegen die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) demonstrieren. Der Marburger Bund NRW/RLP hat allen betroffenen Kliniken sog. Notdienstvereinbarungen angeboten, die sicherstellen, dass in den Kliniken alle Notfälle jederzeit behandelt werden. Nur planbare Operationen und Behandlungen werden heute einen Tag verschoben.
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    Uniklinik RWTH Aachen: Klinik und Poliklinik für Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit 9. Gütesiegel des Marburger Bundes ausgezeichnet
    29. Mär.
    Köln/Aachen. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz hat erstmals eine Universitätsklinik mit dem Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ prämiert. Die seit dem Jahr 2017 vergebene Auszeichnung für vorbildliche ärztliche Weiterbildung geht an die „Klinik und Poliklinik für Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie“ an der Uniklinik RWTH Aachen. „Für Universitätskliniken ist es angesichts der unzureichenden Rahmenbedingungen eine besondere Herausforderung, neben der Versorgung schwerster Krankheitsfälle und der Spitzenforschung auch noch die notwendige Zeit für die Lehre und Weiterbildung aufzubringen. Deshalb ist es erfreulich, dass in dieser Klinik an der Uniklinik RWTH Aachen die Bedingungen für die ärztliche Weiterbildung so vorbildlich sind“, würdigten Rudolf Henke (Ehrenvorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP) und Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP, anlässlich der Verleihung den 9. Preisträger des MB-Gütesiegels. „Diese Abteilung eignet sich in besonderer Weise für unser Gütesiegel“, bilanzierten Henke und Krakau.
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    Arbeitgeber weigern sich, die Tarifverträge für Ärzte rechtssicher abzusichern / Klinikliste
    29. Mär.
    Köln. Die über 31.000 Mitglieder zählende Ärztegewerkschaft Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz ruft die Ärztinnen und Ärzte an den über 90 kommunalen Klinikstandorten in beiden Bundesländern zum Warnstreik auf. Die Ärztinnen und Ärzte werden aufgefordert, sich an der zentralen Warnstreik-Veranstaltung am 10. April auf dem Frankfurter Römerberg zu beteiligen. (Eine Liste der betroffenen VKA-Klinikstandorte finden Sie am Ende des Textes) „Die Klinikärztinnen und Ärzten haben keinerlei Verständnis dafür, dass die Arbeitgeberseite die Tarifverträge für Ärzte nicht rechtssicher absichern will“, erklären Dr. med. Hans-Albert Gehle (Bochum), Michael Krakau (Köln) und Dr. med. Claus Beermann (Ludwigshafen) aus dem Vorstand des Marburger Bundes NRW/RLP. „Nur mit einer Tarifsicherungsklausel lassen sich die erzielten Erfolge absichern und die geforderten Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen erreichen.“
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    Innere Medizin des DRK-Krankenhauses Alzey erhält 8. MB-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“
    27. Mär.
    Köln/Alzey. Die Abteilung Innere Medizin des DRK-Krankenhauses Alzey hat das 8. MB-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ erhalten. Thorsten Hornung und Feras El-Hamid vom Arbeitskreis Junge Ärzte des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz übergaben die Urkunden. „Mit 95 Prozent der maximal zu vergebenden Punkten haben die elf Assistenzärzte eines der besten Ergebnisse aller Preisträger erzielt. Das Arbeitsklima wird als extrem gut bezeichnet. Es herrscht eine sehr flache Hierarchie. Der Chefarzt überträgt hier die Verantwortung und Organisation vorbildlich“, berichten Hornung und El-Hamid bei der Verleihung in dem Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz.
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    MB bestätigt Vorstand im Amt / Tarifpolitisches Geschehen erörtert
    23. Mär.
    Wuppertal. Die im Marburger Bund NRW/RLP organisierten angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte trafen sich zur Bezirksversammlung Bergisch Land in Wuppertal, um die personelle Ausrichtung für die kommenden zwei Jahre fest zu legen. Zunächst berichtete RA Andreas Höffken (Geschäftsführer des MB NRW/RLP) über die aktuelle Tarifeinigung mit der Helios Kliniken GmbH und den anstehenden Arbeitskampf im Bereich der kommunalen Kliniken.
    Nachdem dort die Verhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) gescheitert sind, werden bundesweit nun die Vorbereitungen für erste Warnstreiks begonnen.
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    Tarifverhandlungen für angestellte Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ werden aufgenommen
    20. Mär.
    Köln/Mainz. In der ambulanten Medizin vollzieht sich ein beispielloser Wandel: Immer mehr angestellte Ärztinnen und Ärzte wechseln auf dem Krankenhaus in eine Praxis oder ein MVZ, nicht als Selbständige, sondern als Angestellte. Bundesweit sind es bereits über 36.000 Ärztinnen und Ärzte, alleine in Rheinland-Pfalz aktuell gut 1.850 - die Zahlen steigen jährlich um zehn Prozent. Eine Anstellung im Bereich der Niederlassung hat für die Betroffenen jedoch oftmals zur Folge, dass die aus dem Tarifvertrag für Ärzte (TV-Ärzte) des Marburger Bundes gewohnten tariflichen Standards in den Krankenhäusern plötzlich in dem nicht tarifierten ambulanten Bereich nicht mehr gelten. Jeder Einzelne muss dort selber über seine Arbeitsbedingungen verhandeln. Nun beschlossen der Marburger Bund NRW/RLP und der Hausärzteverband RLP, Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ aufzunehmen.
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    Krankenhaus Düren: Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin erhält 7. Gütesiegel „Gute Weiterbildung“
    19. Mär.
    Köln/Düren. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz verleiht sein 7. Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ an das Krankenhaus Düren. Ausgezeichnet wird dort die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin. In der Abteilung arbeiten sieben Assistenzärzte und fünf Oberärzte. Sie verfügt über insgesamt 60 Betten. Chefarzt ist dort seit 2012 Dr. med. Serhat Aymaz. „Diese Abteilung hat unser Gütesiegel wirklich verdient“, lobte Michael Krakau anlässlich der heutigen offiziellen Verleihung des Gütesiegels den neuen Träger der begehrten MB-Auszeichnung. „Es ist ein Glückfall für die jungen Assistenzärzte, dass hier ein Chefarzt tätig ist, dem die „strukturierte Weiterbildung“ ein ganz persönliches Anliegen ist. Dies war schon das Thema seiner Masterarbeit.“
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    Michael Krakau: Alarmierende Erkenntnisse durch Umfrage von MB und DIVI
    08. Mär.
    Köln. Die Intensivmedizin steht vor einem personellen Desaster, denn der heute schon vielerorts vorhandene Mangel an Pflegefachkräften wird sich deutlich verschärfen. „In den nächsten fünf Jahren wollen 37 Prozent der Pflegekräfte auf den Intensivstationen ihren Beruf aufgeben, weil sich die Arbeitsbedingungen in der Intensivpflege massiv verschlechtert haben. 34 Prozent wollen in den nächsten beiden Jahren ihre Arbeitszeit reduzieren“, verweist Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz, auf das heute veröffentlichte Ergebnis einer Online-Umfrage unter insgesamt 2.498 Intensivpflegekräften. Die Folgen sind fatal: Immer mehr Intensivbetten müssen aus der Versorgung genommen werden.
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    Dr. Hans-Albert Gehle begrüßt heutiges Grundsatzurteil des BAG / Urteil mit hoher Symbolkraft
    20. Feb.
    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt das heutige Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) zur Kündigung eines Düsseldorfer Chefarztes einer katholischen Klinik, der standesamtlich in 2. Ehe wiederverheiratet ist. Dies sieht die katholische Kirche als schwerwiegenden Loyalitätsverstoß, der eine Kündigung rechtfertigt. Dieser Ansicht widersprachen heute die höchsten deutschen Arbeitsrichter.
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    Oberbürgermeisterin Reker erläutert ihre Pläne zur Gründung eines Kölner Klinikverbundes
    31. Jan.
    Köln. Der Marburger Bund begrüßt die Ankündigung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, im Zuge der geplanten Gründung eines Kölner Klinikverbundes aus der Uniklinik Köln und den Klinken der Stadt Köln keine Arbeitsplätze abzubauen und auch keine Privatisierung zuzulassen. Diese Äußerungen machte Henriette Reker am gestrigen Abend bei einer Veranstaltung des Marburger Bundes in Köln zum Thema „Kommt die Kölner Charité?“. Henriette Reker versicherte, dass die bestehenden tariflichen Verträge der Beschäftigten nicht berührt würden. Zudem erteilte Reker den offenbar seit Jahren an einer Übernahme interessierten privaten Klinikkonzernen eine klare Absage.