Hauptversammlungen

29. Aug 2026
Was kommt auf die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz zu? Einen Einblick in die Auswirkungen stellte die Leiterin des Medizin-Controllings der Marienhaus-Unternehmensgruppe, Christina de Francesco Casper, vor. Sie beschäftigt sich mit der Krankenhausplanung, Krankenhausfinanzierung, den G-BA-Prüfungen und den strukturellen Voraussetzungen, die die Kliniken erfüllen müssen: "Die Krankenhausreform hat vieles verändert. Der Bundes-Klinik-Atlas und die frühere Level-Einteilung sollten Transparenz schaffen und Patienten Orientierung geben. Die heutigen sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen beziehungsweise Regiokliniken knüpfen in gewisser Weise daran an. Entscheidend ist für uns aber nicht nur die Bezeichnung, sondern die Frage, wie Versorgung regional sinnvoll organisiert werden kann?"
29. Aug 2026
Wie passen die anstehenden Veränderungen der Krankenhausstruktur in Rheinland-Pfalz in die weiteren Reformen des Bundes und in die Spargesetze? Hier sprach Ulrich Langenberg, Geschäftsführender Arzt der Bundesärztekammer, als zweiter Redner in unserer Hauptversammlung in Mainz: "Die Krankenhausreform strahlt in viele Bereiche aus. Ihr Kern ist die stärkere Aufgabenteilung, Zentralisierung und Spezialisierung. Gleichzeitig stehen weitere Reformen und Themen an – von der Notfallreform und Primärversorgung über Digitalisierung und KI bis zu Prävention, Resilienz und Klimaanpassung. All das muss zusammen gedacht werden."
29. Aug 2026
Wie verändert sich die Krankenhausstruktur in Rheinland-Pfalz? Dr. Julia Nierhoff, Leiterin der Referates Krankenhaustrukturreform im Gesundheitsministerium Mainz, eröffnete mit ihrer Rede unsere Hauptversammlung in Mainz: "Wir machen in Rheinland-Pfalz tatsächlich eine neue Krankenhausplanung. Es ist die größte Reform seit der Einführung des DRG-Systems 2004. Die Ziele der Krankenhausreform sind klar: Behandlungsqualität sichern und steigern, eine flächendeckende Versorgung gewährleisten und Bürokratie abbauen.
29. Aug 2026
Die Bezirkskonferenz hat eine lange Tradition: Am Vortag der Hauptversammlung treffen sich die Vorsitzenden und deren Stellvertreter aus den 26 Bezirken. Schwerpunktthema war in Mainz die Frage der Resilienz unseres Gesundheitswesens. Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP, eröffnete die Bezirksversammlung mit einem Grundsatzreferat.
09. Mai 2026
Die aktuelle Gesundheitspolitik macht vielen Menschen große Sorgen. Wohin steuert unser Gesundheitssystem? „Die Vielzahl an Gesetzen und Verordnungen, die über Jahre hinweggingen, wächst im Moment zu einer Sturzflut an. Wir haben es nicht mehr nur mit einzelnen Reformen zu tun, wie wir es aus den vergangenen Jahren kennen. Was wir gerade erleben, ist eine Verdichtung von Eingriffen, die alle gleichzeitig an zentralen Stellschrauben unseres Systems ansetzen“, äußerte sich die MB-Vorsitzende Dr. med. Susanne Johna in ihrer Eröffnungsrede der 147. Hauptversammlung in Hannover. "Kürzungen bei den Leistungserbringern sind kein abstraktes Problem – sie haben ganz konkrete Folgen für die Versorgung von Patientinnen und Patienten", warnte Johna.
09. Nov 2025
In der der 146. MB-Hauptversammlung in Berlin haben die Delegierten des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz zahlreiche Anträge gestellt, die von den 230 Delegierten aller Landesverbände im Plenum angenommen wurden. Die Anträge brachte sowohl der Landesverband, aber auch einzelne Delegierte aus NRW/RLP ein. Einzelne Delegierte aus NRW/RLP beteiligten sich zudem an Anträgen anderer Landesverbände. Nachfolgend eine Übersicht. Das komplette Beschlusspaket wird Anfang der Woche veröffentlicht.
08. Nov 2025
„Wir wollen die Arbeitsbedingungen für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte im ambulanten und stationären Bereich verbessern“, betonte die Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. med. Susanne Johna in ihrem Bericht zur Lage in der 146. MB-Hauptversammlung. Offensichtlich hätten Arbeitgeber aber wenig Interesse daran: „Es ist erschreckend, dass gemeinsam vereinbarte Regeln in unseren Tarifverträgen von manchen - sogar öffentlichen - Arbeitgebern ignoriert werden.“
07. Nov 2025
„Unser Gesundheitssystem ist an seine Grenzen gestoßen. Es mangelt leider an einer öffentlichen Diskussion darüber“, beklagte MB-Vorsitzende Dr. med. Susanne Johna, bei der Einführung in die während der 146. Hauptversammlung zu diskutierende Problematik „Ärztliches Engagement versus systemische Erschöpfung“.
16. Sep 2025
Ist die hausärztlich zentrierte Versorgung (HZV) ein Lösungsweg? „Gut 16.000 Hausärztinnen und -ärzte beteiligen sich an der HZV, immerhin zehn Millionen Patienten nutzen sie bereits“, bilanzierte Elke Cremer (1. Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Nordrhein). Was ist HZV? Patientinnen und Patienten wählen für mindestens zwölf Monate einen Hausarzt, der Schlüssel in das System. „Hausärzte als erste Anlaufstelle sind internationaler Standard und Schlüsselfaktor für eine gerechte und hochwertige Gesundheitsversorgung“, betonte Elke Cremer.
16. Sep 2025
Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz fordert die Einführung eines hybriden Steuerungssystems, das über das Primärarztsystem hinausgeht und die folgenden Kernkomponenten umfasst: Patienten müssen vor dem Besuch einer Notaufnahme verbindlich durch eine zentrale Stelle triagiert werden. Dies kann digital oder telefonisch erfolgen und leitet die Patienten in die verantwortliche Versorgungsstruktur verbindlich weiter (z.B. kassenärztliche Bereitschaftspraxis, Facharzt oder Notaufnahme). Das Steuerungssystem muss wissenschaftlich validiert und seine Wirksamkeit kontinuierlich evaluiert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass es die Patienten sicher und effizient leitet und nicht zu Engpässen führt, forderten die Delegierten der Hauptversammlung des Marburger Bundes NRW/RLP in Köln. Nachfolgend können Sie alle Beschlüsse der Hauptversammlung lesen.