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  • Kassenärztliche Vereinigungen

    12. Jul. 2021
    Dortmund. In Westfalen-Lippe haben mindestens 73 Prozent der Bürger ab 18 Jahren bereits die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das geht aus einer Auswertung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hervor. Spitzenreiter sind die Stadt Münster und der Kreis Olpe: Hier liegt die Quote der Erstimpfungen bei ca. 85 Prozent. „Diese Ergebnisse sind Zeugnis der guten und engagierten Arbeit unserer Ärztinnen und Ärzte und des medizinischen Fachpersonals in den Praxen und Impfzentren“, erklärt der Vorstand der KVWL, Dr. Dirk Spelmeyer, Dr. Volker Schrage und Thomas Müller. In den Auswertungen sind u. a. die Impfungen durch Betriebs- und Privatärzte nicht enthalten, weil diese ihre Daten direkt an das Robert Koch-Institut melden. Die regionalen Erstimpfungsquoten dürften also insgesamt sogar noch etwas höher liegen.
    29. Mai 2021
    Düsseldorf. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein kann nicht nachvollziehen, warum Apotheken beim Thema Grippeschutzimpfung künftig eine Rolle spielen sollen. Konkret geht es um ein Modellprojekt, das die AOK Rheinland/Hamburg und der Apothekerverband Nordrhein gemeinsam umgesetzt haben. Daran haben sich laut AOK 250 Apotheker beteiligt – mit dem Ergebnis, dass von September 2020 bis Januar 2021 insgesamt 400 Grippeschutzimpfungen erfolgt sind. Laut dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, hat man mit dem Angebot viele Menschen erreicht, die sich sonst nicht hätten impfen lassen. Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, kann solche Aussagen überhaupt nicht nachvollziehen und zweifelt an der Sinnhaftigkeit dieses Modellprojektes.
    20. Apr. 2021
    Düsseldorf. Die Zahl der Erstimpfungen gegen das Coronavirus im Rheinland hat die Zwei-Millionen-Marke erreicht. Seit dem Beginn der Schutzimpfungen in den stationären Alten- und Pflegeheimen Ende Dezember 2020 wurden in den hiesigen Impfzentren, in Arztpraxen und durch mobile Impfteams bis gestern, 19. April, insgesamt über 2,5 Millionen Impfungen durchgeführt, darunter über 1,9 Millionen Erst- und bereits rund 616.000 Zweitimpfungen.
    17. Feb. 2020
    Mainz (mhe). Steigender Behandlungsbedarf, weniger Ärzte und eine unzureichende Finanzierung – die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz verordnet im Ärztlichen Bereitschaftsdienst der Bevölkerung im Jahr 2020 ein Sparrezept. Die KV RLP will den Ärztlichen Bereitschaftsdienst in drei Schritten umfangreich reformieren. So sollen nach der Einführung des Patientenservice 116 117 vier Bereitschaftsdienstregionen zum 1 Juli an benachbarte Regionen angegliedert und die vier Ärztliche Bereitschaftsdienstpraxen (ÄBP) in Ingelheim, Kirn, Rockenhausen und Wissen in benachbarte ÄBP integriert werden. Diese Ankündigung erntete einen Tag später eine ungewohnt deutliche Kritik des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums – selten fand das Ministeriums für einen Akteur im Gesundheitswesen so unmissverständliche Worte.
    23. Apr. 2017
    mhe. Ein guter Schritt vorwärts: Mit einer neuen Anlaufstelle zur Beantwortung aller Fragen rund um die fünfjährige Weiterbildung zum Hausarzt soll Ärztinnen und Ärzten in Rheinland-Pfalz der Weg in die spätere Niederlassung erleichtern werden. Die Kassenärztliche Vereinigung, die Krankenhausgesellschaft und Landesärztekammer Rheinland-Pfalz haben gemeinsam vereinbart, mit der neuen Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin die hausärztliche Versorgung in Rheinland-Pfalz langfristig und flächendeckend zu sichern.
    09. Feb. 2017
    mhe. Es ist wahrlich keine neue Idee: Kassenärzte wollen mal wieder bei Notfällen in Kliniken kassieren. Der Gesetzgeber solle handeln, um mit einer Strafgebühr die Notaufnahmen zu entlasten, meint der Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP), Rainer Sauerwein. Mit dem Vorschlag, den Zugang zur Notfallambulanz in Krankenhäusern durch die Einführung einer Gebühr für Bagatellfälle zu erschweren, erntet die KV RLP harsche Kritik. „Der Vorschlag der KV RLP ist vollkommen inakzeptabel, weil er nicht auf die Ursachen eingeht, sondern lediglich darauf abzielt Patienten abzuschrecken“, empört sich die Trierer Bundestagsabgeordnete Katrin Werner von der Partei die Linke. „Was sowohl den Kliniken, als auch den Patienten wirklich helfen würde, sind keine zusätzlichen Gebühren, sondern genügend Fachpersonal, wohnortnahe medizinische Einrichtungen und ein Anreiz für Ärzte sich auch auf dem Land niederzulassen.“
    23. Jan. 2017
    mhe. In der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) gibt es einen vollkommenen personellen Neuanfang. Bei der konstituierenden Sitzung der 40-köpfigen Vertreterversammlung büßte die bisherige Facharztliste „FAiR LP“ ihre Mehrheit ein. Dafür verfügt in den kommenden sechs Jahren nun die „Hausarztliste“ mit ihrer breiten Koalition u.a. mit dem Marburger Bund und weiteren kleineren Listen über eine starke Mehrheit. Mit 27 zu 13 Stimmen wurden die Amtsinhaber schon bei der ersten Wahl des Vorsitzenden der Vertreterversammlung regelrecht abgestraft. Selbst in nichtärztlichen Medien war zuvor über das offene Zerwürfnis der alten Vorstands-Spitze in der KV RLP umfänglich berichtet worden. Die Zeit der persönlichen Animositäten ist nun aber vorbei, ein neuer Stil soll die Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz wieder stärken: „Grabenkämpfe sind nicht akzeptabel. Ich möchte in Gespräche gehen, um sachgerechte Lösungen zu finden, und nicht, um die eigene Meinung durchzusetzen“, unterstrich beispielhaft Dr. med. Karlheinz Kurfeß aus den Reihen des Marburger Bundes in seiner Bewerbungsrede um das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der KV-Vertreterversammlung.