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  • Kommentare

    Kommentar des Vorsitzenden des Marburger Bundes NRW-RLP - Dr. med. Hans-Albert Gehle
    21. Aug.
    „Virtuelles Krankenhaus“: Digitales Facharzt-Netzwerk soll Leben retten, so titelte die Welt am 9. August 2019. Sicher, kürzere Wege können Behandlung verbessern – aber auch Leben retten? „Wir wollen Räume überwinden, Wissen teilen und so das Leben verbessern und verlängern“, kündigt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann das Projekt an, das er selbst „eines der wichtigsten meiner Gesundheitspolitik“ nennt. Gerade der ländliche Raum soll profitieren. Mit der Einrichtung soll auch Patienten in peripheren Krankenhäusern Zugang zur Universitätsmedizin ermöglicht werden, ohne dass sie dort hinfahren müssen. „Per Mausklick“ zu einem Experten-Zentrum über ein zentrales Verzeichnis. Quasi ein Konsil einer Universität in ausgewählten Fällen. Gute Idee! Aber was ist mit einer Anschubfinanzierung von zwei Millionen Euro im Jahr ab 2020 wirklich zu erreichen? Allein das Projekt „TELnet@NRW zur Verbesserung der intensivmedizinischen und infektiologischen Behandlungsqualität ist mit 19,6 Millionen Euro ausgestattet.
    Kommentar von Dr. med. Hans-Albert Gehle und Michael Krakau
    24. Jul.
    Sommerzeit, Sommerferien – eigentlich Zeit für Ferien. Zeit zur Entspannung. Wir wissen, für die Zeit in der wir Ärztinnen und Ärzte Dienst tun, gilt das nicht. Die Diensthäufigkeit nimmt zu. Unsere Zeit ist dann oft noch knapper. Der Druck noch größer. Die Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss, ist uns jeden Tag präsent. Deshalb müssen wir die Zukunft gemeinsam mitgestalten.
    Aktueller Kommentar des Landesvorsitzenden Dr. med. Hans-Albert Gehle
    08. Jul.
    In der jetzigen Hitzewelle erleben wir vielerorts den Ansturm auf unsere Notaufnahmen. Schon früher habe ich deren Überlastung pro­blematisiert. Wir wissen, nicht jeder, der zu uns kommt, ist auch ein medizinischer Notfall. Auch in den kassenärztlichen Notdienst strömen weiter immer mehr Patienten. Derzeit etwa 20 bis 25 Millionen Menschen pro Jahr. Immer mehr entscheiden sich dabei für unsere Notfallambulanzen. Zuletzt fast 50%. Mindestens jeder Dritte könnte genauso gut von einem niedergelassenen Arzt oder in der ambulanten Notfallversorgung behandelt werden. Deshalb sind wir als Marburger Bund auf die KBV zugegangen und haben ein gemeinsames Konzept entwickelt. Hierbei sind wir uns mit der KBV einig: Wichtig ist eine intelligente Steuerung der Patienten, damit für schwer kranke, zeitkritische Patienten genügend Zeit für Versorgung bleibt.
    Aktueller Kommentar des Landesvorsitzenden Dr. med. Hans-Albert Gehle
    26. Jun.
    Es ist derzeit ruhig, verdächtig ruhig um die künftige Krankenhausplanung in NRW. Das Gesundheitsministerium hat im vorigen Herbst eine Studie beauftragt, in der die zugrundeliegenden Strukturen unserer Krankenhauslandschaft analysiert werden sollen, um den Bedarf und die Nachfrage zukünftig flächendeckend und mit guter Qualität besser aufei­nan­der abzustimmen. Die Ergebnisse der Analyse sollen in diesem Sommer veröffentlicht werden. Dabei geht es aber nicht nur um eine systematische Erfassung des Ist-Zustandes, sondern auch um Handlungsempfehlungen für unsere Politiker. Wir sind mehr als gespannt. Wir haben gute Gründe wirklich besorgt zu sein.
    Kommentar von Dr. med. Ulrich Strecker zur Universitätsmedizin Mainz
    17. Jun.
    Zum Jahreswechsel stand die Universitätsmedizin Mainz erneut in den Schlagzeilen. Für das Vorjahr wurde ein Defizit in einer noch nie dagewesenen Höhe von 40 Millionen Euro erwartet. Schon 2017 lag das Defizit der größten Klinik in Rheinland-Pfalz bereits bei 33 Millionen Euro. Wir müssen klar festhalten, die bisherigen Bemühungen, endlich aus den roten Zahlen zu kommen, fruchten nicht. Mehr Sparen bei mehr medizinischer Leistung – dieses unhaltbare Credo stand in den vergangenen Jahren über dem Sanierungsfahrplan. Vor sieben Jahren hatte man sogar noch die Hoffnung gestreut, eine „schwarze Null“ schreiben zu können. Daraus wurde nichts.
    Gemeinsamer Kommentar von Dr. med. Hans-Albert Gehle und Dr. med. Claus Beermann
    27. Mai
    Die Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern ­stehen vor einer Zeitenwende: Nach fünf intensiven Verhandlungsrunden mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) haben wir den monatelang schwelenden Tarifkonflikt in einer langen, letzten Verhandlungsrunde mit einem guten Ergebnis beenden können. Wie immer bei Verhandlungen haben wir einen Kompromiss erzielt. Aber bei der angestrebten Senkung unserer oftmals unerträglichen Gesamtarbeitslast in den Krankenhäusern haben wir wesentliche Fortschritte durchsetzen können. Ich danke allen, die daran beteiligt waren: Ohne die Tausenden streikenden Ärztinnen und Ärzte wäre es gar nichts geworden. Ich danke unserer Tarifkommission für die monatelange Vorbereitung und natürlich unserer Verhandlungskommission.
    Kommentar von Hans-Albert Gehle, Michael Krakau und Mariza des Oliveira Galvao
    16. Apr.
    Respekt. Gleich zum Auftakt ein klares Zeichen an die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber: Mit über 5000 Streikenden aus dem gesamten Bundesgebiet haben wir eindrucksvolle Bilder erzeugt, die medial eine außergewöhnlich gute Resonanz erzeugt haben. Unzählige Agentur- sowie Zeitungsberichte waren zu lesen, viele Radio und TV-Interviews zu hören und sehen, auch Tausende Fotos und Filme haben unsere Botschaft auf allen medialen Kanälen gut verbreitet: Wir kämpfen um unseren Tarifvertrag für Ärzte und für die Absenkung unserer enorm gestiegenen Arbeitsbelastung.
    Kommentar von Dr. med. Hans-Albert Gehle zu 100 Jahren Tarifautonomie
    07. Feb.
    Manchmal lohnt der Blick zurück, um Gegenwärtiges zu verstehen. Blicken wir auf ein Ereignis, das uns bis heute beschäftigt. Vor einhundert Jahren akzeptierten 21 Arbeitgeberverbände erstmals sieben Gewerkschaften als Vertreter der Arbeiterschaft an. Erst zwei Jahre zuvor hatte der Staat Gewerkschaften als legitime Vertreter der Arbeiter anerkannt. Dieses Recht mussten sich die Bürgerinnen und Bürger hart erkämpfen. Geschenke darf man sich auch heute nicht erhoffen.
    Michael Krakau kommentiert die Reform der Notfallversorgung am Beispiel der Millionenmetropole Köln
    23. Jan.
    Die Neuorganisation der Notfallversorgung ist seit langem ein umstrittenes Thema. Vor einigen Jahren scheiterte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) mit ihren unabgestimmten Plänen am Widerstand der Politik und unserer Ärztekammer. Zu viel etablierte Notfall-Strukturen wären seinerzeit weggefallen. Im Herbst 2017 führten wir auf unserer Landeshauptversammlung mit der KBV-Spitze eine sachliche und lösungsorientierte Diskussion. Wir haben Eckpunkte für eine Strukturreform der medizinischen Notfallversorgung erarbeitet – hin zu einer Integrativen Notfallversorgung.
    Hans Gehle und Michael Krakau rufen zu verstärktem Engagement auf
    18. Dez.
    Köln. Das in wenigen Tagen nahende Jahresende lädt uns wieder ein, Momente der Besinnung zu finden, Bilanzen zu ziehen und Ausblicke zu wagen. In Dortmund, Köln, Kaiserslautern und Bielefeld haben wir mehrere Tarifforen genutzt, um ein aktuelles Stimmungsbild zu erhalten. Klare Quintessenz: Unserer Überzeugung nach muss die hohe Arbeitsbelastung deutlich gesenkt werden, um den Arztberuf mit einem sozialen Leben wieder kompatibel zu machen.