• Ärztekammer Westfalen-Lippe

    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    07. Sep
    Münster. Ärztinnen und Ärzte werden bei ihrer Arbeit immer häufiger mit Gewalt konfrontiert, die von Patienten und deren Umfeld ausgeht. Nach Ansicht der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) wird ist der Umfang der Gewalt bereits so groß, das ein neues Berufsrisiko das ärztliche Engagement bedroht. „Wir müssen offen über Gewalt gegen Ärzte sprechen“, betont Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    09. Jul
    „Die Begleitung sterbenskranker Menschen ist eine urärztliche Aufgabe. Es kann und darf nicht sein, dass staatliche Behörden schwerstkranken und unheilbaren Patienten einen Schierlingsbecher verschreiben oder das Rezept zur Selbsttötung ausstellen. Sterben ist kein Verwaltungsakt.“ Mit diesen klaren Worten unterstützt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, die Vergabe von Betäubungsmitteln in tödlicher Dosis durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zu untersagen.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    05. Jul
    „Ärztinnen und Ärzte müssen auch an sich selber denken. Solch ein Selbstschutz sei im ärztlichen Berufsstand jedoch so wenig selbstverständlich, dass er immer wieder vergessen werde“, erklärt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst. „Es ist höchste Zeit, diesen Selbstschutz dauerhaft im Bewusstsein aller Kollegen zu verankern. Dieser Selbstschutz ist auch Patientenschutz und die Patientensicherheit ist oberstes Gebot.“
    13. Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe
    02. Jul
    Münster (mhe). Trotz eines fortgesetzten historischen Tiefststandes bei den Anlagezinsen blickt die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) auf ein höchst erfolgreiches Jahr 2017 zurück. „Die fast 43.000 Mitglieder des ärztlichen Versorgungswerkes können sich über die angesichts des Umfeldes außergewöhnliche gute Nettokapitalrendite von 4,3 Prozent freuen. Wir sehen uns in der Lage, die Anwartschaften und die laufenden Renten ab Anfang 2019 zusätzlich um 1,6 Prozent zu erhöhen“, berichtete Prof. Dr. med. Ingo Flenker, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der ÄVWL im Rahmen der Vorlage des ÄVWL-Jahresabschlusses 2017 in der 13. Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Die Kammerversammlung stimmte dem Vorschlag zu.
    Borkum - Berufspolitischer Abend des Marburger Bundes NRW/RLP
    02. Jul
    mhe. Engagiert und beherzt startet Andreas Westerfellhaus vom ersten Tag an in seinem neuen Amt. „Ich bin nicht angetreten, um aus dem Fenster zu schauen und mir in Berlin ein schönes Leben zu machen.“ Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege betont von Anfang an, was er verändern will und vor allem mit wem: „Ich arbeite mit allen Parteien, die können, und mit allen Berufsgruppen, die wollen. Ich bin kein Parteiideologe. Ich weiß natürlich, an mein Amt sind hohe Erwartungen geknüpft.“ Andreas Westerfellhaus nimmt auch seine eigene Klientel in die Pflicht: „Pflegende müssen stärker dafür eintreten, was sie wollen“, appelliert er als Gastredner beim Berufspolitischen Abend des Marburger Bundes auf Borkum.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    19. April
    Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) hat in seiner gestrigen Sitzung die aktuellen Pläne des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Reform der Notfallversorgung scharf kritisiert. Kammerpräsident Dr. med. Theodor Windhorst nennt das neue Modell einen „unüberlegten Kahlschlag bei der Flächen-Notfallversorgung durch die Krankenhäuser, der letztendlich auch die gezielte triagierte Behandlung von Notfallpatienten gefährden kann“. Der GBA plant, dass zukünftig nur 1120 von bisher 1748 Kliniken zusätzliche finanzielle Mittel für die stationäre Behandlung von Notfällen erhalten. Fast jede dritte Klinik würde aus dem Notfall-Versorgungnetz fallen.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe - Arzthaftpflichtfragen
    04. April
    Für einen transparenten und offenen Umgang mit potentiellen Falschbehandlungen spricht sich der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, aus. „Der Patientenschutz verlangt es, dass Behandlungsfehler nicht vertuscht werden. Vielmehr müssen festgestellte Fehler ausgewertet und zum Anlass genommen werden, das ärztliche Handeln stetig zu verbessern“, betont der westfälisch-lippische Kammerpräsident. Es gelte das Motto: „Aus Fehlern lernen!“ Dies sei ein wichtiges Instrument zur Förderung der Patientensicherheit.
    11. Forum Kinderschutz
    15. März
    Rund 100.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland sind süchtig nach sozialen Medien – dies Ergebnis einer Studie der DAK wirft ein Schlaglicht auf die vielfältigen Risiken eines nicht angemessenen Umgangs mit Instagram, Snapchat & Co. „Digitale Medien – wie schützen wir unsere Kinder?“ ist deshalb die Leitfrage des 11. Forums Kinderschutz, zu dem die Ärztekammer Westfalen-Lippe am 17. März ins Rathaus Paderborn einlädt. „Denn leider werden Kinder und Jugendliche nicht immer sorgsam auf die Nutzung dieser Medien vorbereitet“, unterstreicht der Präsident der Ärztekammer, Dr. Theodor Windhorst, den großen Handlungsbedarf auf diesem Feld.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    14. Feb.
    Für einen „konsequenten und richtigen Weg“ hält der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, den Beschluss des niederländischen Parlaments, künftig die Widerspruchslösung in der Organspende einzuführen. Angesichts einer stetig sinkenden Bereitschaft zur Organspende sei dies eine „glänzende Bewegung und begrüßenswerte Entscheidung“. Dr. Theodor Windhorst spricht sich dafür aus, auch in Deutschland endlich eine Systemänderung herbeizuführen und die Widerspruchslösung zu beschließen.
    Organspenden - Bilanz 2017
    22. Jan.
    Die Zahl der Organspenden ist in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau, seitdem diese Zahlen dokumentiert werden. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation weist für 2017 noch 797 Organspender aus, 2016 spendeten 857 Menschen Organe. Vor zehn Jahren waren es 1313, 40 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Vor diesem Hintergrund fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, ein konsequentes Umdenken bei der Organspende. „Wir brauchen jetzt die Systemänderung, um das Leiden der kranken Menschen auf der Warteliste für ein neues lebensrettendes Organ nicht noch weiter zu vergrößern. Unser Organspende-System hat versagt.“