Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • Ärztekammer Westfalen-Lippe

    23. Jun. 2022
    Münster (mhe.) Mit klaren Forderungen an die künftige Landesregierung in NRW eröffnete der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. med. Hans-Albert Gehle in der Halle Münsterland die 8. Kammerversammlung: „Wir wollen keine Versprechungen hören, wir wollen Ergebnisse sehen! Ergebnisse, die eine am Versorgungsbedarf orientierte Gesundheitsversorgung möglich machen", sagte soeben bei der Eröffnung der 8. Kammerversammlung in der Halle Münsterland. Erste Forderung: „Wir brauchen dringend mehr Medizinstudienplätze! Insoweit darf die Politik nicht nur ankündigen, sondern muss schnell liefern!“, betonte Gehle.
    22. Mai 2022
    SCHÖNE WÜRDIGUNG: 37 Jahre ist Prof. Dr. med. Theo Windhorst Mitglied im Marburger Bund. Streitbar, kämpferisch, aber immer mit dem Herz am rechten Fleck. Theo Windhorst erhielt soeben aus den Händen von Dr. Susanne Johna in der 139. MB-Hauptversammlung in Bremen den Ehrenreflexhammer des Marburger Bundes. „Ob beim Qualitätsmanagement, in der Weiterbildung, in der Krankenhausplanung und auch Dein unendlicher Einsatz für Organspende - dass sind nur einige Schwerpunkte Deiner erfolgreichen Arbeit“, würdigte Susanne Johna.
    10. Mai 2022
    Münster. Eine am Versorgungsbedarf orientierte Gesundheitspolitik – das fordert der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl von der zukünftigen Regierung in Nordrhein-Westfalen. „Nicht versprechen, sondern handeln. Das muss unabhängig von den künftigen politischen Konstellationen gelten, wer auch immer die nächste Regierung stellt. Darauf haben die Patienten im Land, die Ärzteschaft und die medizinischen Fachberufe ein Anrecht“, betont ÄKWL-Präsident Dr. Hans-Albert Gehle.
    09. Mai 2022
    Borkum. Nach dreijähriger Unterbrechung findet erstmals wieder der Fort- und Weiterbildungskongress auf Borkum statt. „Wir haben die persönlichen Begegnungen schmerzlich vermisst“, betonte Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hugo van Aken, Vorsitzender der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und KVWL bei der Eröffnung. „Unser Gesundheitswesen hat in der Corona-Pandemie standgehalten. Auch wenn viele auf die Maßnahmen der Politik geschimpft haben, wir dürfen nicht vergessen, dass wir heute eine der Nationen sind, die die geringste Zahl an Todesopfer bezogen auf 100.000 Einwohner haben“, würdigte Prof. Hugo van Aken den hohen Einsatz der Mitarbeiter des deutschen Gesundheitswesens.
    04. Mai 2022
    Münster. Medizinische Fachangestellte (MFA) leisten einen wichtigen Beitrag zu einer guten Patientenversorgung und zum Erfolg einer Arztpraxis. Doch wie überall trifft auch hier ein steigender Bedarf auf knappe Ressourcen. Grund genug für die Ärztekammer Westfalen-Lippe, besonderes Augenmerk auf den Berufsnachwuchs der MFA zu legen: Unter dem Titel „Medizinische/r Fachangestellte/r. Etwas für dich?“ startet die Ärztekammer Westfalen-Lippe eine Kampagne, die jungen Menschen den Beruf nahebringen möchte. Das Besondere an der Kampagne: „Echte“ MFA-Auszubildende fungieren als Botschafter. Yusuf, Amina und Ronja sind u. a. die drei Gesichter der Kampagne und laden junge Menschen ein, sich über den MFA-Beruf zu informieren.
    03. Mai 2022
    Münster. Bei der Zusammensetzung der von Bundesgesundheitsminister Lauterbach vorgestellten „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“ fehlt nach Ansicht des Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Hans-Albert Gehle, der „Sachverstand der medizinischen Basis“: „Die Reform der Krankenhauslandschaft ist dringend notwendig und längst überfällig. Ich bezweifle aber, dass sie ohne diejenigen Menschen gelingen kann, die in der Patientenversorgung tagtäglich in der Verantwortung stehen und die klinische Versorgungslage vor Ort kennen.“
    24. Mär. 2022
    Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) fordert die Einhaltung der Genfer Konventionen und kritisiert scharf die Verstöße gegen die Genfer Konventionen im Ukraine-Krieg durch die russischen Streitkräfte. Der Vorstand verurteilt das völkerrechtswidrige Vorgehen der russischen Regierung auf das Schärfste und fordert die umgehende Beendigung des russischen Angriffskrieges. Angriff und Zerstörung von Einrichtungen der medizinischen Versorgung wie Krankenhäuser und ärztliche Praxen seien ein eklatanter Verstoß gegen die Genfer Konventionen. Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle: „Kliniken stehen unter besonderen Schutz. Seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 62 Gesundheitseinrichtungen angegriffen worden. Dabei sind 15 Menschen ums Leben gekommen und 37 verletzt worden.“ Bei diesen Angaben registrierte die WHO Angriffe auf Kliniken, Praxen, Transporte mit Medikamenten und Material, Lagerhäuser, Personal und Patienten. „Das militärische Vorgehen der russischen Staatsführung ist durch nichts zu rechtfertigen und wird von der westfälisch-lippischen Ärzteschaft auf das Schärfste verurteilt“, betont Kammerpräsident Dr. med. Hans-Albert Gehle.
    01. Mär. 2022
    Mit tiefer Betroffenheit, Wut, Unverständnis und Trauer blicken der Hausärzteverband Westfalen-Lippe (HÄV WL), die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) auf den Krieg in der Ukraine. „Wir verurteilen den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine auf das Schärfste! Wir fordern Russland auf, den Krieg sofort zu beenden und die Soldaten zurückzuziehen“, erklärt das Bündnis in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Wir können unsere Empörung über die Lage in der Ukraine kaum in Worte fassen. Wir Ärztinnen und Ärzte stehen fest an der Seite unserer ukrainischen Kolleginnen und Kollegen, die unter schwierigsten Bedingungen die Versorgung der Menschen bewältigen. Wir stehen parat, um verwundete Kriegsflüchtlinge jederzeit zu versorgen, wir müssen in diesen schweren Zeiten zusammenhalten“, sagt Anke-Richter Scheer, Vorsitzende des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe.
    02. Dez. 2021
    Münster (mhe). Die achte Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe hat zur aktuellen Entwicklung der Corona-Lage und zu anderen Themen einige Beschlüsse gefasst. Zunächst forderten die 121 Delegierten am vorigen Samstag eine Impfpflicht aller Über-16-Jährigen als letzte Maßnahme. Die Anträge kamen vornehmlich aus den Reihen des Marburger Bundes. Unter Berufung auf das gemeinsame Expertenteam der Ärztekammer Nordrhein und Westfalen-Lippe forderten beide Kammern in NRW auch die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Schulen. Zudem fordert die Kammerversammlung von der neuen Regierung die Einrichtung von mindestens 3.000 neuen Medizin-Studienplätze, um die Patientenversorgung sicherzustellen. Ferner wandte sich das westfälisch-lippische Ärzteparlament gegen die Schließung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bochum-Linden und bemängelte, dass im Koalitionsvertrag kein Wort zur dringend erforderlichen Verbesserung und Stärkung der Psychiatrischen Versorgung stehe. Nachfolgend die Beschlüsse im Einzelnen:
    02. Dez. 2021
    Münster. Zum Auftakt der 8. Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe gab Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest, ein Impulsreferat zum Thema „Wie sieht die medizinische Versorgung der Zukunft aus? Kurz und knapp: Die medizinische Versorgung wird vernetzter, integraler, digitaler, interprofessioneller, kooperativer, integrativer und regionaler. Und auch die Substitution ärztlicher Leistungen werde künftig ein Thema sein, ist Tom Ackermann überzeugt.