• Ärztekammer Westfalen-Lippe

    ÄKWL-Vorstand kritisiert geplante Reform der Studienplatzvergabe
    18. Dez
    Münster. Harsche Kritik an der geplanten Neuregelung zur Vergabe von Medizinstudienplätzen übt der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL). Insbesondere die Tatsache, dass mit dem Entwurf der Kultusministerkonferenz (KMK) für einen neuen Staatsvertrag die Abiturnote bei der Zulassung zum Studium der Medizin eine noch größere Gewichtung erhält, stößt auf Unverständnis und Ablehnung. Die Abiturbestenquote soll bei der Vergabe der Studienplätze laut KMK von 20 auf 30 Prozent erhöht werden. Aber der Kammervorstand sieht noch weitere Kritikpunkte.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe zur Organspende
    02. Nov.
    Münster. Seit Jahren setzt sich die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) dafür ein, die Situation der schwerkranken Menschen, die auf eine Organspende angewiesen sind, zu verbessern und die lange Warteliste für eine Transplantation abzubauen. Dazu hat der Präsident der ÄKWL, Dr. Theodor Windhorst, viele Gespräche mit Bürgern, Patienten, Vertretern der Landes- und Bundespolitik, ärztlich Beteiligten sowie Verbänden und weiteren gesellschaftlich Beteiligten geführt. Der nun vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf zur Organspende ist nach Ansicht der Ärztekammer Westfalen-Lippe „längst fällig“ und gibt den richtigen Weg vor.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    31. Okt.
    Anlässlich des neuerlichen Gerichtsprozesses gegen den ehemaligen Krankenpfleger Niels Högel, der mutmaßlich über 100 Patienten getötet hat und bereits wegen Mordes an sechs Patienten verurteilt worden ist, spricht sich die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) für ein verbessertes Qualitätsmanagement bei der Leichenschau und der Todesfeststellung aus.
    Klares Votum des Vorstandes der Ärztekammer Westfalen-Lippe
    15. Okt.
    Münster. Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) wehrt sich gegen „dirigistische Eingriffe des Bundes in die gesundheitspolitische Versorgungsverantwortung“. Durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz werde mit den zusätzlichen Sprechstunden für die Terminservicestellen sowie der angeordneten Arbeitszeitaufstockung von 20 auf 25 Wochenstunden in die Praxen und deren Abläufe „hineinregiert“, ungeachtet dessen, dass die meisten Ärzte schon auf eine Wochenarbeitszeit von bis zu 70 Stunden kämen.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    07. Sep
    Münster. Ärztinnen und Ärzte werden bei ihrer Arbeit immer häufiger mit Gewalt konfrontiert, die von Patienten und deren Umfeld ausgeht. Nach Ansicht der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) wird ist der Umfang der Gewalt bereits so groß, das ein neues Berufsrisiko das ärztliche Engagement bedroht. „Wir müssen offen über Gewalt gegen Ärzte sprechen“, betont Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    09. Jul
    „Die Begleitung sterbenskranker Menschen ist eine urärztliche Aufgabe. Es kann und darf nicht sein, dass staatliche Behörden schwerstkranken und unheilbaren Patienten einen Schierlingsbecher verschreiben oder das Rezept zur Selbsttötung ausstellen. Sterben ist kein Verwaltungsakt.“ Mit diesen klaren Worten unterstützt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, die Vergabe von Betäubungsmitteln in tödlicher Dosis durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zu untersagen.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    05. Jul
    „Ärztinnen und Ärzte müssen auch an sich selber denken. Solch ein Selbstschutz sei im ärztlichen Berufsstand jedoch so wenig selbstverständlich, dass er immer wieder vergessen werde“, erklärt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst. „Es ist höchste Zeit, diesen Selbstschutz dauerhaft im Bewusstsein aller Kollegen zu verankern. Dieser Selbstschutz ist auch Patientenschutz und die Patientensicherheit ist oberstes Gebot.“
    Borkum - Berufspolitischer Abend des Marburger Bundes NRW/RLP
    02. Jul
    mhe. Engagiert und beherzt startet Andreas Westerfellhaus vom ersten Tag an in seinem neuen Amt. „Ich bin nicht angetreten, um aus dem Fenster zu schauen und mir in Berlin ein schönes Leben zu machen.“ Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege betont von Anfang an, was er verändern will und vor allem mit wem: „Ich arbeite mit allen Parteien, die können, und mit allen Berufsgruppen, die wollen. Ich bin kein Parteiideologe. Ich weiß natürlich, an mein Amt sind hohe Erwartungen geknüpft.“ Andreas Westerfellhaus nimmt auch seine eigene Klientel in die Pflicht: „Pflegende müssen stärker dafür eintreten, was sie wollen“, appelliert er als Gastredner beim Berufspolitischen Abend des Marburger Bundes auf Borkum.
    13. Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe
    02. Jul
    Münster (mhe). Trotz eines fortgesetzten historischen Tiefststandes bei den Anlagezinsen blickt die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) auf ein höchst erfolgreiches Jahr 2017 zurück. „Die fast 43.000 Mitglieder des ärztlichen Versorgungswerkes können sich über die angesichts des Umfeldes außergewöhnliche gute Nettokapitalrendite von 4,3 Prozent freuen. Wir sehen uns in der Lage, die Anwartschaften und die laufenden Renten ab Anfang 2019 zusätzlich um 1,6 Prozent zu erhöhen“, berichtete Prof. Dr. med. Ingo Flenker, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der ÄVWL im Rahmen der Vorlage des ÄVWL-Jahresabschlusses 2017 in der 13. Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Die Kammerversammlung stimmte dem Vorschlag zu.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    19. April
    Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) hat in seiner gestrigen Sitzung die aktuellen Pläne des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Reform der Notfallversorgung scharf kritisiert. Kammerpräsident Dr. med. Theodor Windhorst nennt das neue Modell einen „unüberlegten Kahlschlag bei der Flächen-Notfallversorgung durch die Krankenhäuser, der letztendlich auch die gezielte triagierte Behandlung von Notfallpatienten gefährden kann“. Der GBA plant, dass zukünftig nur 1120 von bisher 1748 Kliniken zusätzliche finanzielle Mittel für die stationäre Behandlung von Notfällen erhalten. Fast jede dritte Klinik würde aus dem Notfall-Versorgungnetz fallen.