• Aktuelle Meldungen

    Krankenhauskosten in Rheinland-Pfalz 2017
    24. Okt.
    Mainz. Die Gesamtkosten der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser sind im vorigen Jahr um 178 Millionen Euro bzw. 3,8 Prozent gegenüber 2016 gestiegen. Insgesamt beliefen sie sich im Jahr 2017 auf rund 4,8 Milliarden Euro, bilanziert das Statistische Landesamt.
    Pressemitteilung
    Marburger Bund NRW/RLP begrüßt Verdoppelung der Medizin-Studienplätze in Witten/Herdecke
    22. Okt.
    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt die Ankündigung der Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und des Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann, die Zahl der Studienplätze für Humanmedizin an der Uni Witten/Herdecke auf künftig 168 im Jahr zu verdoppeln.
    „Es ist erfreulich, dass auf diesem Weg an einer bestehenden Universität die Studienplätze so kurzfristig - schon zum nächsten Sommersemester - erhöht werden können“, erklärte Dr. med. Hans-Albert Gehle, erster Vorsitzender des Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz.
    Klares Votum des Vorstandes der Ärztekammer Westfalen-Lippe
    15. Okt.
    Münster. Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) wehrt sich gegen „dirigistische Eingriffe des Bundes in die gesundheitspolitische Versorgungsverantwortung“. Durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz werde mit den zusätzlichen Sprechstunden für die Terminservicestellen sowie der angeordneten Arbeitszeitaufstockung von 20 auf 25 Wochenstunden in die Praxen und deren Abläufe „hineinregiert“, ungeachtet dessen, dass die meisten Ärzte schon auf eine Wochenarbeitszeit von bis zu 70 Stunden kämen.
    Urteil des Landgerichtes Gießen zu Frauenärztin
    14. Okt.
    Gießen. Angesichts der Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils gegen eine Frauenärztin aus Gießen, die auf ihrer Internetseite über Möglichkeiten von Schwangerschaftsabbrüchen informierte, fordert Anja Butschkau, die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW, eine Reform des Paragrafen 219a. „Das Urteil bestätigt, dass wir dringend eine Reform des Paragrafen 219a brauchen. Der Paragraf 219a steht im Widerspruch zu unseren heutigen Vorstellungen von Informationsfreiheit, Selbstbestimmung und freier Ärztewahl. Frauen, die in einer Notsituation sind, brauchen kompetente Beratung und den Zugang zu Informationen, damit sie sich verantwortungsvoll für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden können. Jeder Arzt und jede Ärztin muss über einen Eingriff sachlich informieren dürfen, ohne sich der Gefahr der Strafverfolgung auszusetzen.
    Starke Allianz gegen Krebs
    13. Okt.
    Köln. Ein Leuchtturm gegen den Krebs, der vielen Menschen vielleicht neue Hoffnung geben kann. Die universitären Krebszentren in Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf bündeln die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen. In dem neuen vier-standortigen Zentrum arbeiten über 200 Kliniken und Institute zusammen, die mit der Erforschung, der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen zu tun haben. Ihr Ziel: Das Überleben von Patienten zu verbessern durch exzellente Forschung und schnelle Übertragung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Klinik.
    Trauer um Dr. Gerhard Bertram
    12. Okt.
    Dortmund. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz trauert um ein langjähriges und engagiertes Mitglied. Am 18. September verstarb PD Dr. Gerhard Bertram überraschend. „Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt arbeitete fast 30 Jahre lang als Oberarzt am Klinikum Dortmund und wurde sehr geschätzt, da er sich sowohl seinen Patienten als auch seinen Kollegen stets mit großem Interesse zuwandte“, erinnert Dr. med. Hans-Albert Gehle, erster Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP.
    Hauptversammlung - Ärzte müssen Steuerung durch Kassen und Ökonomen bekämpfen
    04. Okt.
    Von Michael Helmkamp
    Köln. Nach der Eröffnung der diesjährigen Hauptversammlung durch den Landesverbandsvorsitzenden Dr. med. Hans-Albert Gehle plädierte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein in seiner Begrüßung beherzt für einen freien ärztlichen Beruf. "Wir brauchen die Freiheit, vor allem unsere Therapiefreiheit“, betonte Kammerpräsident Rudolf Henke. Der Ehrenvorsitzende des Marburger Bundes NRW/RLP warnte vor jeglichen Vorgaben, die die ärztliche Freiheit einschränken. Patienten vertrauten da­rauf, dass Ärzte ihre kompetenter Ansprechpartner sind.
    Kommentar des rheinland-pfälzischen Kammerpräsidenten Dr. Günther Matheis
    04. Okt.
    Es ist keinerlei Frage, die Politik ist in der Pflicht, die ärztliche Versorgung unserer Bevölkerung in den Städten und auf dem Land sicherzustellen. Hierzu bedarf es geeigneter Rahmenbedingungen, u.a. der ausreichenden Finanzierung unserer Kliniken und einer genügenden Zahl der Studienplätze, die den zukünftigen Bedarf an Ärztinnen und Ärzten sowohl in Praxen als auch in Krankenhäusern deckt.
    Zehn Bezirksversammlungen im Herbst
    03. Okt.
    Köln. Nach unserer Hauptversammlung jüngst in Köln veranstalten wir einige Bezirksversammlungen in diesem Herbst. Den Anfang machen Düsseldorf und Hagen am 9. Oktober 2018, dann folgen Detmold (11. Oktober 2018), Bochum (23. Oktober 2018), Münster (30. Oktober 2018), Gelsenkirchen/Bottrop (13. November 2018), Paderborn (14. November 2018), Dortmund (20. November 2018), Minden (20. November) und Bielefeld am 22. November 2018. Im Lagebericht werden wir u.a. über die Hauptversammlung berichten, die unter dem Thema "Patienten brauchen Ärzte - keine Ökonomen" stand. Zudem wollen wir das Thema der Novellierung des TV-Ärzte diskutieren. „Zwölf Jahre TV-Ärzte – Was muss die Zukunft bringen? Neue Rahmenbedingungen für die Arbeitszeit, flexible Teilzeitmodelle, planbare Arbeitszeiten, Vereinbarkeit Berufs- und Privatleben etc. Ferner beantworten wir die Frage: „Heute jung – morgen arm? Ist unsere Rente sicher?“ Nähere Infos finden Sie auf unserer Homepage – in der Rubrik Termine. Nicht nur Mitglieder, sondern auch alle interessierten Ärztinnen und Ärzte sind herzlich eingeladen.
    Landesregierung plant zehnprozentige Landarztquote und fünf Prozent mehr Studienplätze / Klinische Ausbildung in Trier
    28. Sep
    (mhe). Führt Zwang zum erhofften Erfolg? Die rheinland-pfälzische Landesregierung verkündete heute, bis zum Jahresende ein neues Gesetz vorzulegen, das den Arztmangel in ländlichen Regionen mit der Landarztquote bekämpfen soll. Zehn Prozent der Studienplätze sollen demnach an Abiturientinnen/en vergeben werden, die sich schon vor der Aufnahme des Studiums vertraglich verpflichten, nach ihrer Facharztausbildung für bis zu zehn Jahre in einer unterversorgten Region als Hausärztin oder Hausarzt zu arbeiten. Die Zahl der Studienplätze soll zunächst um fünf Prozent erhöht werden, bis zum Jahr 2021 um 13 Prozent. Von zusätzlichem Lehrpersonal oder besseren Sachausstattungen war nicht die Rede.