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    20. Mär. 2020
    Münster. „Im Kampf gegen das Coronavirus ist es fünf vor zwölf, aber fünf Sekunden vor zwölf!“ Mit drastischen Worten beurteilt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. med. Hans-Albert Gehle, die derzeitige Situation im Gesundheitswesen. „Die Corona-Pandemie stellt unser Gesundheitssystem vor eine nie dagewesene Belastungsprobe. Es wird kollabieren, wenn nicht alle an einem Strang ziehen.“ Kammerpräsident Gehle und der gesamte ÄKWL-Vorstand appellieren deshalb an die Bevölkerung, die kontaktreduzierenden Maßnahmen der Politik von Bund und Land mitzutragen und Anordnungen der Behörden, die zur Eindämmung des Virus und Verlangsamung seiner Ausbreitung beitragen sollen, unbedingt zu befolgen.
    20. Mär. 2020
    Die Corona-Pandemie stellt unsere Bevölkerung und ganz besonders die Menschen, die in der sog. kritischen Infrastruktur arbeiten, vor bislang ungekannte Herausforderungen. Die Krankenhäuser, die Arztpraxen, die dort beschäftigten Ärzte (*) und das ganze Gesundheitssystem sehen sich in den nächsten Monaten einer noch nicht genau absehbaren Zahl infizierter Patienten gegenüber, bei denen teilweise schwere Verläufe der Erkrankung eintreten werden und die das Gesundheitssystem an und möglicherweise auch über die Grenzen bringen könnte. Dafür gebührt allen Beschäftigten in diesem System die größte Anerkennung und Dank. Vor diesem Hintergrund wirkt die Klärung von arbeitsrechtlichen Fragen nicht prioritär. Dennoch versuchen wir mit einem kurzen FAQ, Fragen, die uns in der Beratung in diesem Zusammenhang begegnen, kurz zu erörtern. Im Einzelfall möchten wir Sie bitten, die Juristen unseres Landesverbandes (info@marburger-bund.net) zu konsultieren, damit Ihnen bei Ihrem konkreten Anliegen schnell und effektiv weitergeholfen werden kann.
    14. Mär. 2020
    Köln (mhe). Mit Blick auf die dynamische Entwicklung bei der Verbreitung des Corona-Virus und die damit einhergehende besondere Arbeitsbelastung der Klinikärztinnen und -ärzte sowie der Ärztinnen und Ärzte im ÖGD haben wir sämtliche Veranstaltungen des Marburger Bundes NRW/RLP bis Ende Mai abgesagt. So sollen auch unnötige weitere Infektionswege unterbrochen werden. Nachfolgend weitere Absagen.
    12. Mär. 2020
    Münster (mhe). Endspurt – in wenigen Tagen endet die Wahl der neuen Vorstände und Schlichtungsausschüsse der zwölf Verwaltungsbezirke in der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Nutzen Sie bitte rechtzeitig die Gelegenheit, mit ihren Stimmen die Ärztekammer vor Ort zu gestalten. Ihr Stimmzettel muss den Wahlleiter bis zum Mittwoch, den 18. März 2020, um 18 Uhr erreicht haben. Warum sind Ihre Stimmen für die Kandidatinnen und Kandidaten des Marburger Bundes so wichtig? „Für uns Krankenhausärzte hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe auf der regionalen Ebene des Verwaltungsbezirks erheblich an Bedeutung gewonnen: Die Vorstände der Verwaltungsbezirke wirken u.a. mit bei der regionalen Krankenhausplanung, in den regionalen Gesundheitskonferenzen und bei der Erteilung sowie der Festlegung des Umfangs der Weiterbildungsbefugnisse“, berichtet Dr. med. Hans-Albert Gehle, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz. „Diese Wahl ist eine Persönlichkeitswahl, d.h. die Wähler haben je nach Größe des Bezirks bei der Wahl zum neuen Vorstand ihres Verwaltungsbezirks bis zu 15 Stimmen, beim Schlichtungsausschuss einheitlich sechs Stimmen. Wenn Sie noch nicht gewählt haben, nutzen Sie jetzt Ihr Wahlrecht, wählen Sie!“
    10. Mär. 2020
    Aachen (mhe). „Schwerstkranke und sterbende Menschen gut zu begleiten und ihre Würde und Selbstbestimmung zu achten – das gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Gesundheitsberufe.“ Mit diesen Worten begrüßte der nordrheinische Kammerpräsident Rudolf Henke die Einrichtung des neuen Modellprojektes namens „OpTEAMal“ an der RWTH Aachen. Auszubildende in den Pflegeberufen und Medizinstudenten setzen sich in dem Projekt gemeinsam mit dem Thema Palliativmedizin auseinander. Sechs Monate werden sie gemeinsam auf den Umgang mit Sterbenskranken vorbereitet. Ziel ist es, das Konzept als festes interprofessionelles Lehrangebot in der Aachener Uniklinik zu implementieren. Ein Vorbild auch für alle anderen Unikliniken in Deutschland. Das professionsübergreifende Schulungskonzept wird von der Robert Bosch Stiftung mit 50.000 Euro gefördert.
    09. Mär. 2020
    Pressemitteilung
    Köln/Trier. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung, dass künftig Studenten der Humanmedizin in RLP einen Teil Ihres Studiums auch in Trier absolvieren können. Anlässlich der heutigen Unterzeichnung der Verträge mit den beiden Trierer Krankenhäusern der Barmherzigen Brüder und dem Mutterhaus der Borromäerinnen verweist der Marburger Bund NRW/RLP auf den bekannten „Klebeeffekt“ eines regionalisierten Medizinstudiums. „Wer in Trier studiert, wird nach seinem Examen in sechs Jahren auch mit hoher Wahrscheinlichkeit in unserer Region ärztlich tätig werden. Das ist im Zeitalter des Ärztemangels zweifellos für Trier ein Wettbewerbsvorteil bei der Suche nach ärztlichem Nachwuchs“, betonen die Klinikärztin Mariza Oliveira Galvao, Vorsitzende des MB-Bezirks Trier, und ihr Stellvertreter, der Klinikarzt Bernd Libeaux.
    05. Mär. 2020
    Wir erreichen für die angestellten Krankenhausärztinnen und -ärzte immer wieder deutliche Verbesserungen, auch wenn dies oft erst nach zähen Ausei­nan­dersetzungen gelingt – wie bei der kommunalen Arbeitgeberseite. Manche Arbeitgeber – wie zuletzt die Berufsgenossenschaften – nutzen die mit uns vereinbarten Verbesserungen wie den vollständigen Ausgleich der Ruhezeit sogar zur Anwerbung ärztlicher Kolleginnen und Kollegen. Zu Recht! Dagegen lassen die kommunalen Arbeitgeber seit 2006 die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) fahrlässig im Stich. Offene Stellen wurden unattraktiv. Die Differenzen in Höhe von 1.000 Euro monatlich und die teilweise ungeklärten Arbeitsbedingungen haben dazu geführt, dass mittlerweile ein Drittel der Arztstellen im ÖGD nicht mehr besetzt werden kann.
    05. Mär. 2020
    Münster (mhe). Die Ärztekammer Westfalen-Lippe hat an alle Kammermitglieder die Unterlagen für die Wahlen zum Vorstand und zum Schlichtungsausschuss in den zwölf regionalen Verwaltungsbezirken versendet. Diese Wahl ist eine Persönlichkeitswahl, d.h. die Wähler haben je nach Größe des Bezirks bei der Wahl zum neuen Vorstand ihres Verwaltungsbezirks bis zu 15 Stimmen, beim Schlichtungsausschuss einheitlich sechs Stimmen. Nutzen Sie bitte umgehend die Gelegenheit, mit ihren Stimmen die Ärztekammer vor Ort zu gestalten. Wahlfrist: 18. März 2020.
    03. Mär. 2020
    Münster. Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) weist auf die Situation der elternlosen Flüchtlingskinder in Griechenland hin und appelliert an die Bundesregierung, die Lage der Kinder umgehend zu verbessern. Der Kammervorstand spricht sich insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Situation an der türkisch-griechischen Grenze für eine bessere Versorgung der geflüchteten Kinder sowie umfassende Hilfsmaßnahmen bis hin zu ihrer Aufnahme in Deutschland aus. Konkrete Hilfe müsste gerade jetzt für Kinder aus dem Aufnahmelager Moria auf der griechischen Insel Lesbos geleistet werden. In diesem Lager, das für die Aufnahme von 3.000 Geflüchteten ausgelegt war, leben inzwischen über 17.000 Menschen, darunter viele geflüchtete Kinder und Jugendliche ohne familiäre Begleitung oder Beistand.
    27. Feb. 2020
    Münster (mhe). Nach dem ausgezeichneten Votum für den Marburger Bund bei den Kammerwahlen im vorigen Herbst stehen nun Anfang März die Wahlen zum Vorstand und zum Schlichtungsausschuss in den zwölf regionalen Verwaltungsbezirken der Ärztekammer Westfalen-Lippe bevor. Alle Kammermitglieder erhalten um den 8. März von ihrer Ärztekammer per Post die Wahlbriefe zugestellt. Wahlfrist: 18. März 2015. Die Wähler haben je nach Größe des Bezirks bei der Vorstandswahl bis zu 15 Stimmen.