Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • Aktuelle Meldungen

    Filtern nach:
    07. Jun. 2021
    Mainz. Ärztinnen und Ärzte setzen mit Offenheit beim Fehlermanagement Signale: ehrlich mit Fehlern umgehen und aus Fehlern lernen. Dies bietet eine große Präventionschance, Fehler künftig zu vermeiden und Patientensicherheit weiter auf sehr hohem Niveau zu gewährleisten, betont Dr. med. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz (LÄK RLP). Daher ist auch die Arbeit des Schlichtungsausschusses in der LÄK RLP so wichtig. An den Schlichtungsausschuss können sich Patienten wenden, die in Rheinland-Pfalz behandelt wurden und einen ärztlichen Behandlungsfehler vermuten. Dort erhalten sie objektive Gutachten auf der Grundlage ärztlichen Sachverstandes, um ihrem Verdacht auf den Grund zu gehen. Seit über vier Jahrzehnten ist der Schlichtungsausschuss der LÄK RLP eine verlässliche Anlaufstelle für Patienten.
    01. Jun. 2021
    Mainz. Organspende ist ein Thema, vor dem sich leider noch immer viele Menschen drücken. Die Auseinandersetzung damit wird allzu häufig beiseitegeschoben, weil sie womöglich unbequem ist. Doch egal, ob Ja oder Nein: Jede und jeder sollte diese persönliche Entscheidung treffen. Und im Idealfall auch in einem Organspendeausweis dokumentieren. Für diese selbstbestimmte Entscheidung wirbt deshalb auch der diesjährige Tag der Organspende mit der Social-Media-Challenge #EntscheideDich. „Eine selbstbestimmte Entscheidung schafft Klarheit“, betont Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis. Und zwar nicht nur für einen selber, sondern „auch für unsere Angehörigen und für die vielen schwerkranken Menschen, die auf eine Transplantation warten, weil ihre eigenen Organe versagen“.
    29. Mai 2021
    Düsseldorf. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein kann nicht nachvollziehen, warum Apotheken beim Thema Grippeschutzimpfung künftig eine Rolle spielen sollen. Konkret geht es um ein Modellprojekt, das die AOK Rheinland/Hamburg und der Apothekerverband Nordrhein gemeinsam umgesetzt haben. Daran haben sich laut AOK 250 Apotheker beteiligt – mit dem Ergebnis, dass von September 2020 bis Januar 2021 insgesamt 400 Grippeschutzimpfungen erfolgt sind. Laut dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, hat man mit dem Angebot viele Menschen erreicht, die sich sonst nicht hätten impfen lassen. Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, kann solche Aussagen überhaupt nicht nachvollziehen und zweifelt an der Sinnhaftigkeit dieses Modellprojektes.
    27. Mai 2021
    Wer nach seinem Studium in einem Krankenhaus den Arztberuf aufnimmt, erlebt eine ernüchternde Realität: Oft liegt die tatsächliche Arbeitszeit oberhalb der in unseren Tarifverträgen festgeschriebenen Grenzen. Dabei schreibt das Arbeitszeitgesetz wöchentliche Höchstgrenzen von 48 Stunden vor, die nur in Verbindung mit Bereitschaftsdienst überschritten werden dürfen, wenn jeder Einzelne das „Opt-Out“ unterschrieben hat. Das Arbeitspensum ist hoch. Aus unseren MB-Umfragen wissen wir, dass die tatsächliche Wochenarbeitszeit inklusive Dienste und Überstunden bei mehr als zwei Drittel der Befragten deutlich über 48 Stunden liegt. Mehr als die Hälfte aller Ärztinnen und Ärzte leistet monatlich viele Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaften, auch an Wochenenden, mit denen der 24-Stunden-Betrieb der Kliniken sichergestellt wird. Vielfach gibt es keine Zeiterfassung, oft werden ärztliche Überstunden weder bezahlt noch mit Freizeit ausgeglichen.
    26. Mai 2021
    Köln (rhl). Die Corona Pandemie hat unter anderem auch zu einer nie da gewesenen Gesetzes- und Verordnungsflut der unterschiedlichen Normgeber auf Bundes-, Landes-und kommunaler Ebene geführt. Zum Teil werden Regelungen erst veröffentlicht, nachdem sie bereits in Kraft getreten sein sollen. Mit schöner Regelmäßigkeit scheitern Vorhaben der Gesetz- und Verordnungsgeber dann vor den Gerichten bereits aus formalen Gründen. Nicht selten weichen die in den Gesetzesbegründungen enthaltenen Motive von den schlussendlich durch die zuständigen Parlamente verabschiedeten Gesetzestexten ab, auch sind diese niedergelegten Motive häufig als politische Kompromisslinien schon in sich widersprüchlich. Ein aktuelles Beispiel sind die unlängst geänderten Vor­schriften zur Krankenhausfinanzierung in Bezug auf die Förderung der so genannten ­Corona-Prämie.
    25. Mai 2021
    Bielefeld (mhe). Die Erwartungen an die im Aufbau befindliche Medizinische Fakultät OWL sind groß, mindestens so groß wie die Herausforderungen an die Gründungsdekanin. „Ein früher Einblick der Studierenden in den Versorgungsalltag der Praxen und Kliniken in OWL ist uns wichtig. Wir hoffen, dass sich die Studierenden durch diese Art der Einbindung in unserer Region wohlfühlen und perspektivisch auch hier bleiben wollen, um die Versorgungssituation zu verbessern.“, äußert sich die Gründungsdekanin Univ-Prof. Dr. med. Claudia Hornberg in der Video-Konferenz des MB-Bezirks Bielefeld.
    21. Mai 2021
    Mainz/Trier. Seit Wochenbeginn verbringen 55 Studierende der Humanmedizin ihre Wahlpflichtwoche am Medizincampus Trier (MCT) der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Kooperation mit dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH und dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier erhalten die Mainzer Studierenden erstmalig die Gelegenheit, ein Wahlpflichtpraktikum in einem der beiden Lehrkrankenhäuser zu absolvieren und den Medizincampus Trier kennenzulernen.
    20. Mai 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund NRW/RLP verweist erneut darauf, dass das geänderte Krankenhausfinanzierungsgesetz allen anspruchsberechtigten Kliniken sehr wohl erlaubt, sämtlichen Mitarbeitern eine Corona-Prämie auszuzahlen. „Der Text des Gesetzes ist in dieser Frage völlig eindeutig“, betont Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender der über 30.000 Mitglieder zählenden Ärztegewerkschaft in NRW/RLP. Wörtlich: „Das Gesetz erlaubt den Krankenhausträgern im Einvernehmen mit der Arbeitnehmervertretung, die Auswahl der Prämienempfänger und die Höhe der Prämie entsprechend der Belastung durch die Versorgung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten selber vorzunehmen. Zudem sollen neben den Pflegekräften auch andere Beschäftigte für die Zahlung einer Prämie ausgewählt werden dürfen, die aufgrund der Versorgung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten besonders belastet waren. Also dürfen sehr wohl Corona-Prämien an Ärztinnen und Ärzte gezahlt werden“, erklärt Gehle. Alles andere wäre gegenüber der Ärzteschaft respektlos. Die Versorgung von Patienten ist in Krankenhäusern jederzeit eine Teamarbeit, nicht nur in der Corona-Pandemie“, mahnt Dr. Hans-Albert Gehle.
    20. Mai 2021
    Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) begrüßt die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, die Priorisierung bei der Corona-Impfkampagne zum 7. Juni aufzuheben, erneuert zudem seine Forderung nach einem Abbau der Impfbürokratie und warnt schließlich davor, die Bekämpfung des Coronavirus zu politisieren. Notwendig sei wissenschaftlich fundiertes Vorgehen. „Das Ende der Priorisierung ist ein richtiger und wichtiger Schritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie“, erklärt ÄKWL-Präsident Dr. Hans-Albert Gehle den einstimmigen Beschluss des Kammergremiums.
    19. Mai 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Es ist kaum zu glauben, wie derzeit der private Klinikträger Helios auf Kosten der ärztlichen Leistungsträger seine Erträge steigert. „Die börsennotierte Krankenhauskette streicht inmitten der Corona-Pandemie an vielen ihrer 86 Klinik-Standorte ärztliche Stellen, um Personalkosten zu reduzieren. Von zehn Prozent der Arztstellen wird im Konzern geredet“, rügt der gesamte Vorstand der Ärztegewerkschaft Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz in seiner jüngsten Sitzung.