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    MB-Symposium für junge Ärztinnen und Ärzte am 8. Dezember in Köln
    02. Dez
    Köln (mhe). Vom Traumjob zum Jobtrauma? Nein! Die jüngere Generation Ärztinnen und Ärzte hat hohe Erwartungen an den Arztberuf und sie will das Arbeits- und Privatleben/Familie besser in Übereinstimmung bringen. Diese Entwicklung erklärt sich zum einen aus dem gestiegenen Anteil von Ärztinnen innerhalb der Kollegenschaft, aber auch durch die Einsicht der jüngeren Ärztegeneration, dass ein dauerhaft überlasteter Arzt seine Patienten nicht verantwortungsbewusst behandeln kann. Auf nach Köln zum MB-Symposium „Junge Ärztinnen und Ärzte“ - am 8. Dezember 2018.
    Keine Verpflichtung zur Weitergabe der privaten Handynummer an Arbeitgeber
    27. Nov.
    Von Andreas Höffken
    Köln. Immer und überall erreichbar - so stellt sich manch ein Arbeitgeber den idealen Arbeitnehmer vor. Das Landesarbeitsgericht Thüringen (LAG Thüringen, Az.: 6 Sa 442/17 und 6 Sa 444/17) hatte jetzt einen Fall zu entscheiden, in dem eine Mitarbeiterin eines Gesundheitsamtes eine Abmahnung dafür erhalten hatte, weil sie sich weigerte, dem Arbeitgeber ihre Handynummer zu überlassen. Die Festnetznummer hatte die Mitarbeiterin zwar hinterlegt, ihre private Mobilnummer wollte sie aber nicht auch noch preisgeben. Das Landesarbeitsgericht gab der Arbeitnehmerin Recht; die Abmahnung musste aus der Personalakte entfernt werden.
    Landesärztekammer Rheinland-Pfalz plant Umzug
    27. Nov.
    Mainz. Der Eltzer Hof wird wieder zum Leben erweckt: Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, die Bezirksärztekammer Rheinhessen sowie die Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz werden gemeinsam als langfristige Mieter in den traditionsreichen Eltzer Hof in der Mainzer Bauhofstraße einziehen. Der Eltzer Hof wird somit neue Heimat für die Ärzteschaft in Rheinland-Pfalz. Der Investor wird den denkmalgeschützten Eltzer Hof hierfür sanieren und zeitgemäß umbauen. Die komplette Sanierung wird voraussichtlich rund zwei Jahre dauern.
    Pressemitteilung
    Demo in Dortmund - Ärzte im ÖGD fordern branchenübliche Bezahlung nach TV-Ärzte
    23. Nov.
    Dortmund/Köln. Ärztinnen und Ärzte aus den nordrhein-westfälischen Gesundheitsämtern demonstrieren am heutigen Freitag ab 13 Uhr vor dem Dortmunder Gesundheitsamt gegen die jahrelange Weigerung der Arbeitgeberseite, ihnen ein branchenübliches Gehalt nach dem TV-Ärzte des Marburger Bundes zu zahlen. Die Dortmunder Demonstration wird vom Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), dem Bundesverband der Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BZÖG) und dem Marburger Bund NRW/RLP gemeinsam organisiert.
    Kundgebung in Dortmund am 23. November 2018 um 13 Uhr vor Gesundheitsamt Dortmund
    21. Nov.
    Köln (mhe). Der Marburger Bund NRW/RLP unterstützt die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst bei der ÖGD-Kundgebung in Dortmund am Freitag, den 23. November 2018 auf. Bei der Protestaktion vor dem neuen Gesundheitsamt Dortmund, Hoher Wall 9-11, werden ab 13 Uhr Ärztinnen und Ärzte gegen ihre schlechte Bezahlung protestieren. „Wir wollen die Öffentlichkeit über die immer dramatischere Situation in unseren Gesundheitsämtern informieren“, kündigt Dr. med. Anne Bunte, Vorsitzende des Landesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und Mitglied im Vorstand der Marburger Bundes NRW/RLP an.
    4,3 Millionen Euro Fördergeld für Forschung und Entwicklung innovative Behandlungsmethoden
    21. Nov.
    Mainz. Das Landeskrankenhaus (AöR) hat in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz das bundesweit erste „Zentrum für psychische Gesundheit im Alter“ (ZpGA) gegründet. Das Konzept fusst auf den Säulen wissenschaftlicher Forschung, innovativer Behandlung und multiprofessioneller Vernetzung, um Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren pflegenden Angehörigen bestmögliche Unterstützung und Lebensqualität zu gewährleisten. Eine außerordentliche Wertschätzung erfährt das ZpGA durch die Förderzusage des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 4,3 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren.
    Ärztekammer Nordrhein – Kammerwahlen 2019
    20. Nov.
    Von Michael Helmkamp
    Köln/Düsseldorf. Das Privileg einer Selbstverwaltung genießen hierzulande nur relativ wenige Berufsgruppen. Die über 60.000 Ärztinnen und Ärzte, die Mitglied der Ärztekammer Nordrhein sind, zählen dazu! Mit der Übertragung von Aufgaben und Pflichten vom Staat an die ärztliche Selbstverwaltung wird zugleich engagierten Ärztinnen und Ärzten eine gute Chance geboten, in der Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein – dem Parlament der nordrheinischen Ärzteschaft – aktiv mitzugestalten. Nutzen Sie Ihre Privilegien: Jedes Kammermitglied hat alle fünf Jahre die Möglichkeit, sich für die Kammerversammlung und die 27 Vorstände der regionalen Kreisstellen in der Ärztekammer Nordrhein zur Wahl zu stellen. In der Ärztekammer Nordrhein finden die nächsten Kammerwahlen per Briefwahl im kommenden Frühjahr statt. Die Wahlzeit beträgt rund vier Wochen. Ultimative Wahlfrist ist am 28. Juni 2019. Kandidieren Sie bitte schon jetzt.
    Kinderschutzambulanzen werden ab 2019 mit 30.000 Euro gefördert/Bewerbungsfrist
    20. Nov.
    Die Landesregierung stärkt den Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat dazu zwei neue Förderaufrufe veröffentlicht: Zum einen können Kinderschutzambulanzen einen Antrag auf Förderung der Personalkosten des medizinischen Personals stellen, soweit diese Kosten nicht anderweitig finanziert sind. Pro Kinderschutzambulanz kann hier für das Jahr 2019 ein Betrag von bis zu 30.000 Euro beantragt werden. Kinderschutzambulanzen bilden einen wichtigen Baustein im Hilfesystem der Versorgung von Kindern, die Opfer von Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch geworden sind.
    Michael Krakau: Wir wollen unsere erfolgreiche Kammerpolitik fortsetzen
    19. Nov.
    Von Michael Krakau.
    Nach fünf Jahren wird im nächsten Frühjahr die aktuelle Amtsperiode in der Ärztekammer Nordrhein enden. Turnusmäßig werden die über 60.000 Ärztinnen und Ärzte in der Ärztekammer Nordrhein im Juni 2019 per Briefwahl entscheiden, wer die 121 Mandate in unserer Kammerversammlung erhält. Die Wahlfrist endet am 28. Juni 2019. Das Ergebnis der Stimmenverteilung wird den berufspolitischen Kurs der Ärztekammer Nordrhein für die Jahre bis 2024 bestimmen. Unser Ziel ist klar: Als Marburger Bund wollen wir unsere erfolgreiche Kammerpolitik in Nordrhein weiter fortführen. Dabei möchten wir unseren integrativen Kurs fortsetzen, denn wir dürfen der Politik und den Krankenkassen nicht in die Hände spielen und uns nicht in unterschiedliche, zerstrittene Vertretungen einzelner fachärztlicher, hausärztlicher oder anderen Partikularinteressen aufspalten lassen. Das würde unsere gemeinsame Position als starke Vertretung aller nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte gegenüber der Politik und den Kassen schwächen.
    Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz zu Klagewelle
    15. Nov.
    Mainz. Mit der kürzlich eingeleiteten Klagewelle der Krankenkassen sieht die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz den Rechtsfrieden im Land bedroht. „Die tausenden von Klagen sowie die Nichtbezahlung von laufenden Rechnungen sind rechtswidrig und verstoßen massiv gegen die Treuepflicht der Krankenkassen gegenüber ihren Vertragspartnern. Diese Vorgehensweise halten Krankenhäuser nicht lange durch“, warnt der Bernd Decker, der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Krankenhausgesellschaft, die gut 100 Kliniken mit 48.000 Mitarbeitern vertritt.