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    06. Jan. 2021
    Münster. „In der Corona-Pandemie hat die Ärzteschaft eine ganz besonders verantwortungsvolle Position. Das gilt nicht nur in der direkten Patientenversorgung, sondern auch im Arzt-Patientenverhältnis sowie in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit", erklärt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr.med. Hans-Albert Gehle. "Die Kakophonie von Meinungen, Hinweisen und Ratschlägen hat in der Vergangenheit viel Vertrauen der Menschen vernichtet, war in der Corona-Pandemie alles andere als hilfreich und muss ein Ende haben. Es ist wichtig, dass wir Ärztinnen und Ärzte den Menschen im Land in einer Zeit der Ungewissheit Halt und Orientierung geben können. Ich begrüße deshalb den jüngsten Aufruf von DGIM, AWMF und den internistischen Schwerpunktgesellschaften zu einer verantwortungsbewussten Kommunikation und hoffe, dass er auf den gebührenden Widerhall in der Ärzteschaft stößt.“
    05. Jan. 2021
    Münster. Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) hat deutliche Kritik an den Priorisierungsplänen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für die COVID-19-Impfungen geäußert. Die Einordnung von Ärztinnen und Ärzten sowie medizinischem und pflegerischem Personal in unterschiedliche Priorisierungsabläufe abhängig von der COVID-Versorgung sei „unpraktikabel und weltfremd“. Die Vorschläge der STIKO führen nach Meinung von ÄKWL-Präsident Dr. med. Hans-Albert Gehle zu einer Aufsplitterung innerhalb der Ärzteschaft, die nicht hinnehmbar sei. Man könne in Krankenhäusern und Praxen nicht zwischen zu impfendem und nicht zu impfendem Personal differenzieren. Dagegen spreche das Prinzip der kollegialen Unterstützung.
    04. Jan. 2021
    Pressemitteilung
    Köln. Der Marburger Bund NRW/RLP fordert eine ebenso ausgewogene und wie gerechte Verteilung der verfügbaren Corona-Impfstoffe innerhalb der Impfstufe 1. „Es ist gut, wenn mit den ersten Impfdosen die Hochrisiko-Patienten in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie das Personal dort endlich gegen Corona geimpft werden kann, jedoch darf der nächste verfügbare Impfstoff nicht allein nur an diese einzelne Gruppe in der Stufe 1 des Impfverfahrens verabreicht werden“, mahnt Dr. med. Sven Dreyer, Vorsitzender des MB-Bezirks Düsseldorf und Mitglied des Bundesvorstandes des Marburger Bundes. „Auch, wenn bisher nur relativ wenige Impfdosen verfügbar sind, müssen diese unter allen in der höchsten Risiko-Gruppe eingestuften Bürger verabreicht werden. Dazu zählt mit guten Gründen auch das besonders gefährdete Personal in medizinischen Einrichtungen. Wer soll denn künftig Covid-19-Patienten behandeln? Wir erleben im Klinikalltag eine steigende Zahl an Corona-Infektionen unter Ärzten und Pflegekräften, oftmals mit schweren Krankheitsverläufen. Infizierte Kollegen müssen in Quarantäne und fehlen uns in der Versorgung der Kranken“, bilanziert Dr. med. Sven Dreyer.
    23. Dez. 2020
    Düsseldorf. Die Corona-Pandemie erhöht offenbar auch in NRW die Sterblichkeit. Im November 2020 starben in Nordrhein-Westfalen etwa 18.100 Menschen, damit endeten über 1.000 Menschenleben mehr als vor einem Jahr, bilanzierte das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen nach Auswertung vorläufiger Daten. Damit war die Zahl der Todesfälle voraussichtlich um sechs Prozent höher als im November des Vorjahres (2019: 17.099).
    22. Dez. 2020
    In wenigen Tagen haben wir Weihnachten. Wir blicken zurück auf ein außergewöhnliches, leider wirklich schweres Jahr. Am Ende des Jahres 2020 erleben wir hierzulande sogar die bisher schlimmste Ausprägung der weltweiten Corona-Pandemie. Dabei begann 2020 zunächst noch gewohnt ruhig. Ende Januar trat in München der erste Corona-Fall in Deutschland auf, einen Monat später in NRW und RLP. Es folgte eine Infektionsentwicklung, die unser gesamtes Leben existentiell berührt, die alle anderen Sorgen und Themen weit in den Hintergrund gestellt hat. 
    21. Dez. 2020
    Köln. An der Uniklinik Köln startet die Phase-IIb/III-Studie zur Testung des mRNA-Impfstoffs des Unternehmens CureVac gegen das Coronavirus. Das Team um Prof. Dr. Clara Lehmann, Leiterin der Infektionsambulanz und des Infektionsschutzzentrums, hat heute die ersten Probanden der Studie geimpft. „Wir haben die letzten Wochen mit Hochdruck organisiert und Personal zusammengezogen, damit wir uns an dieser wichtigen Zulassungsstudie beteiligen können. Wir sind motiviert und stolz, als Team der Uniklinik Köln dazu beizutragen, die Corona-Pandemie mit einem hoffentlich weiteren wirksamen Impfstoff in den Griff zu bekommen“, erklärt Prof. Dr. Clara Lehmann, Infektiologin und verantwortliche Studienleiterin. 
    18. Dez. 2020
    Mainz (mhe). Die Ingelheimer Klinik schließt zum Jahresende. Auch die Übernahme der angeschlagene Krankenhauses Mitte des Jahres durch die Stadt Ingelheim hat das Aus nicht verhindern können. Nun hat der Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass die Verhandlungen zur Übernahme durch einen Investor gescheitert seien. Damit steht den über 24.000 Einwohnern der Stadt keine Klinik mehr im Stadtgebiet zur Verfügung.
    18. Dez. 2020
    Münster. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. med. Hans-Albert Gehle, unterstützt den aktuellen Aufruf der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), der internistischen Schwerpunktgesellschaften und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) zu einer verantwortungsbewussten Kommunikation von Ärzten und Wissenschaftlern in der Corona-Pandemie. „In der Corona-Pandemie hat die Ärzteschaft eine ganz besonders verantwortungsvolle Position. Das gilt nicht nur in der direkten Patientenversorgung, sondern auch im Arzt-Patientenverhältnis sowie in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Die Kakophonie von Meinungen, Hinweisen und Ratschlägen hat in der Vergangenheit viel Vertrauen der Menschen vernichtet, war in der Corona-Pandemie alles andere als hilfreich und muss ein Ende haben."
    16. Dez. 2020
    Mainz. Die Vorbereitungen für die landesweiten Impfzentren und für die mobilen Impfteams sind getroffen. „Alle Beteiligten haben hierfür gemeinsam an einem Strang gezogen, um die Voraussetzungen zu schaffen, damit der Startschuss für die große Impfaktion gut und rasch gelingen kann“, erklärt Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis. In einem gemeinsamen Gespräch von Gesundheitsministerium, dem Städtetag, dem Landkreistag, der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Hausärzteverband sowie der Landesärztekammer betonten deren Vertreter*innen in Mainz, dass es „gemeinschaftlich gelungen ist, gute Strukturen zu realisieren, um sofort mit den Impfungen beginnen zu können, sobald der Impfstoff eingetroffen ist“.
    15. Dez. 2020
    Mainz. „Mit dem heutigen Tag können wir melden, dass in Rheinland-Pfalz alle 31 Impfzentren sowie mobile Impfteams startklar sind. Wir haben damit in einem gemeinsamen Kraftakt mit den Kommunen die notwendige, völlig neue Struktur geschaffen, um mit dem Impfen starten zu können, sobald ein zugelassener Impfstoff vorliegt.“ Das sagte Landes­impfkoordinator und Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm anlässlich des Besuchs des Koblenzer Impfzentrums. „Der Aufbau der Impfzentren innerhalb nur weniger Wochen ist eine fantastische Leistung, für die ich mich bei den Kommunen, der Landeskoordinationsstelle Impfen sowie allen weiteren Beteiligten ausdrücklich bedanke. Der nahende Beginn der Schutzimpfungen gibt Hoffnung, dass wir vor einer Wende im Kampf gegen die Pandemie stehen.“