Aktuelle Meldungen

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26. Jul 2026
Eine gute Nachricht für junge Ärztinnen und Ärzte: Die Ärztekammer Nordrhein kann ab sofort die erste Facharztprüfung kostenfrei anbieten. Die entsprechende Änderung wurde im Ministerialblatt veröffentlicht. Damit wird ein zentrales Wahlversprechen des Marburger Bundes aus der Kammerwahl 2024 umgesetzt. Der Marburger Bund NRW/RLP begrüßt, dass die Gebührenfreiheit trotz erheblicher Widerstände aus dem zuständigen Ministerium nun Realität geworden ist. „Die kostenfreie erste Facharztprüfung ist ein wichtiger Meilenstein für eine faire und zukunftsorientierte Weiterbildungspolitik in Nordrhein“, kommentiert Dr. med. Sven Dreyer, Präsident der Ärztekammer Nordrhein und stellvertretender Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP.
23. Jul 2026
Der Arbeitskreis „Junge Ärztinnen und Ärzte“ im Marburger Bund NRW/RLP lädt am 15. September interessierte Ärztinnen und Ärzte zur nächsten Sitzung in Ludwigshafen ein. Zentrale Themen der Veranstaltung werden erste „Arbeitsvertrag - Fallstricke und Tipps“ sein. Hier erhalten Berufseinsteiger wertvolle Ratschläge unserer Juristinnen Elisa Cimino und Hannah Recklies. Zudem wird Dr. med. Claus Beermann, stellv. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP, die Frage beantworten, in wie weit unsere Tarifverträge von den jüngsten Spargesetzen betroffen sein werden. Der Spitzenkandidat für das Amt der Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz wird anschließend auch die Standpunkte des Marburger Bundes in der Berufspolitik darlegen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 15. September 2026, um 19 Uhr, im Pfalzbau Ludwigshafen (Berliner Straße 30, 67059 Ludwigshafen) statt.
22. Jul 2026
Ein wichtiger Termin: Die Wählerverzeichnisse für die Kammerwahl zur Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz sowie der vier Bezirksärztekammern liegen ab dem 27. Juli bis zum 2. August 2026 in den Geschäftsstellen der Bezirksärztekammern zu den gewohnten Dienstzeiten aus. Die Auslegung dient dazu, die Stimmberechtigung zu überprüfen und mögliche Einsprüche geltend zu machen.
22. Jul 2026
Beim traditionell Kandidatentreffen des Marburger Bundes in Mainz haben die Spitzenkandidaten unserer regionalen Kandidaten-Listen die berufspolitischen Schwerpunkte und die besondere Bedeutung der Kammerwahl für angestellte Ärztinnen und Ärzte im September hervorgehoben. Eingangs rief der MB-Spitzenkandidat für das Amt des Kammerpräsidenten, Dr. med. Claus Beermann, die Mitglieder des Marburger Bundes eindringlich auf, sich aktiv an der Kammerwahl im September 2026 zu beteiligen. „Die Briefwahl wird entscheiden, wer den berufspolitischen Kurs der ärztlichen Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz in den kommenden fünf Jahre bestimmen und die Ärztekammern künftig gestalten wird.“
16. Jul 2026
von Dr. med. Claus Beermann, Mariza Oliveira Galvão, Dr. med. Norbert Kaul und Dr. med. Nico Abegunewardene
Die ärztliche Weiterbildung ist nach dem Studium der wichtigste Abschnitt, der unseren gesamten weiteren Berufsweg prägt. In der Weiterbildung erlangen wir fachärztliche Kompetenz – mit Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die unsere tägliche Praxis bestimmen. Traditionell bilden Ärztinnen und Ärzte ihren Nachwuchs aus. Angesichts von Personalmangel, Arbeitsverdichtung, ökonomischem Druck, Bürokratie, Ambulantisierung und der Krankenhausreform haben wir – maßgeblich durch Delegierte des Marburger Bundes – auf dem 130. Ärztetag in Hannover die Weiterbildung neu ausgerichtet.
16. Jul 2026
Nordrhein-Westfalen baut die Landarztquote (LAQ) weiter aus. Zum Wintersemester 2026/27 stehen insgesamt 227 Medizinstudienplätze für Bewerber zur Verfügung, die sich verpflichten, nach Abschluss ihrer Weiterbildung zehn Jahre lang als Hausarzt in einer unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Region zu arbeiten. Das sind 25 Studienplätze beziehungsweise zwölf Prozent mehr als bisher.
14. Jul 2026
Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. (KGRP) fordert die Landesregierung auf, kurzfristig ein Nothilfeprogramm zur finanziellen Stabilisierung der Krankenhäuser aufzulegen. Damit soll eine akute Gefährdung der stationären Versorgung infolge des am vergangenen Freitag von Bundestag und Bundesrat beschlossenen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und der damit verbundenen massiven Kürzungen im Krankenhausbereich verhindert werden. „Die Kürzungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sind für die Krankenhäuser existenzbedrohend. Sie sind weder fachlich begründet noch sachlich vertretbar“, erklärte KGRP-Geschäftsführer Andreas Wermter in Mainz.
09. Jul 2026
Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz setzt aus Sicht der Ärztekammer Nordrhein die falschen Schwerpunkte. Kammerpräsident Dr. med. Sven Dreyer warnt davor, die gesetzliche Krankenversicherung mit kurzfristigen Sparmaßnahmen stabilisieren zu wollen, ohne gleichzeitig die notwendigen Strukturreformen voranzutreiben. Das Gesetz belaste Krankenhäuser und Praxen zusätzlich, erschwere Investitionen in die medizinische Versorgung und gefährde den erfolgreichen Umbau des Gesundheitswesens. Nach den Plänen der Koalition soll das Gesetz am heutigen Freitag (10. Juli) von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Ziel ist es, die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wieder stärker an die Einnahmen zu koppeln und den Anstieg der Beitragssätze zu begrenzen.
09. Jul 2026
Vor allem Ärztinnen und Ärzte wissen aus eigener Erfahrung, welche Auswirkungen die Hitzewelle vom 18. bis 29. Juni 2026 auf die medizinische Versorgung hatte. Zahlreiche Rückmeldungen aus Kliniken und Praxen zeigen, dass die extremen Temperaturen die Arbeitsbedingungen und die Patientenversorgung in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erheblich belastet haben. Mit unserer Umfrage möchten wir diese Erfahrungen systematisch erfassen. Ihre Einschätzungen helfen uns, die Folgen von Extremhitze für ärztliche Arbeitsbedingungen, Patientensicherheit und Versorgungskapazitäten fundiert zu dokumentieren und gegenüber Arbeitgebern, Politik, Kostenträgern und der Öffentlichkeit zu vertreten.
09. Jul 2026
Vor der Entscheidung des Bundestages und des Bundesrates über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz fordert die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) die Landesregierung auf, sich im Bundesrat schützend vor die Daseinsvorsorge durch die Krankenhäuser zu stellen. Denn die Sparpläne der Bundesregierung koppeln die Krankenhäuser von der Kosten- und Tarifentwicklung ab und beschädigen damit nachhaltig ihre wirtschaftliche Basis. „Wer die Krankenkassen stabilisieren will, darf die Gesundheitsversorgung nicht destabilisieren“, warnt KGNW-Präsident Ingo Morell.