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    Kabinett verabschiedet Rechtsverordnung zum Landarztgesetz Nordrhein-Westfalen
    19. Feb.
    Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Details für das Bewerbungs- und Auswahlverfahren der sogenannte Landarztquote veröffentlicht. Das Kabinett verabschiedete die entsprechende Rechtsverordnung zum Landarztgesetz NRW (LAG NRW). Bewerbungen sind ab dem 31. März bis zum 30. April 2019 möglich. Damit können zum Wintersemester 2019/2020 die ersten Studierenden per Landarztquote ihr Studium der Humanmedizin beginnen. Das LAG NRW war bereits im Dezember 2018 vom Landtag verabschiedet worden. NRW nimmt bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Heftige Kritik kam von der Opposition im Landtag.
    Rudolf Henke formuliert deutliche Kritik an Referentenentwurf für Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz
    18. Feb.
    Das Bundesgesundheitsministerium hat am 3. Januar 2019 einen 76-seitigen Referentenentwurf zum „Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz“ vorgelegt, der das bisherige „Psychotherapeutengesetz“ (PsychThG) ablösen soll. Um es gleich klar zu sagen, damit wird völlig ohne Not ein neues Berufsbild nicht mehr des Psychologischen Psychotherapeuten, sondern des Psychotherapeuten schlechthin geschaffen. Offensichtlich soll eine neue Versorgungsebene eingezogen werden, die die Behandlung von Patienten zukünftig vollends in eine körperliche und eine psychische Versorgung fragmentieren wird.
    Minister Karl-Josef Laumann kündigt flächendeckende Einführung an Kliniken bis 2022 an
    08. Feb.
    Düsseldorf. Durch die flächendeckende Etablierung eines Systems der Portalpraxen sollen die überlasteten Notfallambulanzen in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2022 entlastetet werden. Darauf haben sich in NRW das Gesundheitsministerium, die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen und Ärztekammern, die Krankenhausgesellschaft, die Apothekerkammern sowie die gesetzlichen Krankenkassen geeinigt und eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.
    Rudolf Henke kritisiert Zersplitterung der somatischen und psychischen Behandlungskompetenz
    07. Feb.
    Düsseldorf. Zu einer guten Versorgung von Patienten gehört es, sich bewusst um eine ganzheitliche, zwischen den Versorgungsebenen abgestimmte und koordinierte Behandlung zu kümmern. Anhand der aktuellen Pläne zur Reform der Notfallversorgung erleben wir gerade beispielhaft, wie schwierig es ist, unterschiedlich gewachsene Versorgungsstrukturen so zu harmonisieren, dass für den Patienten eine Versorgung aus einem Guss gelingt, die dann gleichzeitig auch den Ansprüchen einer effektiven und effizienten Nutzung von Ressourcen entspricht, schreibt Rudolf Henke im aktuellen Nordrheinischen Ärzteblatt. Und nun erfahren wir, dass mit dem am 3. Januar 2019 vorgelegten 76-seitigen Referentenentwurf zum „Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz“, der das bisherige „Psychotherapeutengesetz“ (PsychThG) ablösen soll, völlig ohne Not ein neues Berufsbild nicht mehr des Psychologischen Psychotherapeuten, sondern des Psychotherapeuten schlechthin geschaffen wird.
    Kommentar von Dr. med. Hans-Albert Gehle zu 100 Jahren Tarifautonomie
    07. Feb.
    Manchmal lohnt der Blick zurück, um Gegenwärtiges zu verstehen. Blicken wir auf ein Ereignis, das uns bis heute beschäftigt. Vor einhundert Jahren akzeptierten 21 Arbeitgeberverbände erstmals sieben Gewerkschaften als Vertreter der Arbeiterschaft an. Erst zwei Jahre zuvor hatte der Staat Gewerkschaften als legitime Vertreter der Arbeiter anerkannt. Dieses Recht mussten sich die Bürgerinnen und Bürger hart erkämpfen. Geschenke darf man sich auch heute nicht erhoffen.
    Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst kritisiert Gesetzespläne der Bundesregierung
    06. Feb.
    Münster. Deutliche Kritik an den aktuellen gesundheitspolitischen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung übt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Theodor Windhorst. Sowohl bei dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) als auch bei dem Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz „bleibt der Gedanke einer ganzheitlichen Patientenversorgung auf der Strecke“, warnt Dr. med. Theodor Windhorst.
    Oberbürgermeisterin Henriette Reker erläutert ihre Idee einer Kölner Charité / Erfahrungen aus Berlin und Dortmund
    03. Feb.
    Köln (mhe). Wie sieht die Zukunft der hoch defizitären Kliniken der Stadt Köln aus? „Kann uns eine Sanierung aus eigener Kraft gelingen? Oder brauchen wir eine Fusion mit der Uniklinik Köln?“, mit diesen Worten eröffnete Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP den Informationsabend. Über 100 Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte hörten aufmerksam zu und belegten vor allem, dass großer Informationsbedarf bei den Mitarbeitern der Kölner Kliniken besteht. „Wir wollen das Thema aus verschiedenen Richtungen betrachten und hören, wie die Erfahrungen mit einer Sanierung und einer Fusion an anderen Orten sind.“
    Dr. med. Karlheinz Kurfess: „Die Zahl angestellter Ärztinnen und Ärzte steigt rapide!“
    02. Feb.
    Mainz (mhe). In der Welt der Niedergelassenen vollzieht sich ein beispielloser Wandel, der von einigen Beobachtern sogar als dramatische Entwicklung gekennzeichnet wird: Die Zahl der selbstständigen Niedergelassenen sinkt kontinuierlich. Gleichzeitig steigt die Zahl der angestellten Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ rapide. „Alleine in Rheinland-Pfalz wird in ein paar Jahren mehr als die Hälfte aller Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung angestellt tätig sein, zum überwiegenden Teil zudem nur in Teilzeit“, bilanzierte in Mainz Dr. med. Karlheinz Kurfess, ermächtigter Krankenhausarzt aus den Reihen des Marburger Bundes und stellv. Vorsitzender der Vertreterversammlung der KV RLP.
    Pressemitteilung
    Oberbürgermeisterin Reker erläutert ihre Pläne zur Gründung eines Kölner Klinikverbundes
    31. Jan.
    Köln. Der Marburger Bund begrüßt die Ankündigung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, im Zuge der geplanten Gründung eines Kölner Klinikverbundes aus der Uniklinik Köln und den Klinken der Stadt Köln keine Arbeitsplätze abzubauen und auch keine Privatisierung zuzulassen. Diese Äußerungen machte Henriette Reker am gestrigen Abend bei einer Veranstaltung des Marburger Bundes in Köln zum Thema „Kommt die Kölner Charité?“. Henriette Reker versicherte, dass die bestehenden tariflichen Verträge der Beschäftigten nicht berührt würden. Zudem erteilte Reker den offenbar seit Jahren an einer Übernahme interessierten privaten Klinikkonzernen eine klare Absage.
    Bundesregierung hat sich beim Paragrafen 219a verständigt / Mehr Rechtsicherheit
    29. Jan.
    Der Entwurf, mit dem der Paragraf 219a ergänzt werden soll, sieht vor, dass Ärzte und Klinken öffentlich und sachlich - zum Beispiel auf der eigenen Internetseite - darüber informieren dürfen, dass sie straffreie Schwangerschaftsabbrüche nach § 218a Strafgesetzbuch vornehmen. Auch auf weitere Informationen von neutralen Stellen dürfen sie hinweisen, beispielsweise mit Links auf ihrem Internetauftritt. „Es muss möglich sein dürfen, betroffenen Frauen in schwierigen persönlichen Situationen sachgerechte Informationen zu geben“, betonte der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis. Dies fordert die Landesärztekammer bereits seit längerem gemeinsam mit dem Landesverband der Frauenärzte. "Der nun gefundene Kompromiss kann für mehr Rechtssicherheit sorgen. „Ärzte, die sachlich informieren, dürfen nicht unter Strafe gestellt werden und betroffene Frauen in einer persönlichen Notsituation müssen an die Informationen gelangen, die sie benötigen“, erklärt Matheis.