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    01. Okt. 2019
    Stehen wir vor einem Wandel der Krankenhauslandschaft? Die Antwort muss mit einem klaren „Ja“ gegeben werden. Wandel hat es natürlich immer gegeben. Ob durch die Änderung der Finanzierung, die Einführung von DRG, OPS und ICD oder durch die Einführungen neuer medizinischer Methoden – man denke nur an die Intensivmedizin. Aber stehen wir auch vor einer Verbesserung der Versorgungsbedingungen? Tauschen wir Zeitmangel und ökonomischen Druck gegen qualitativ gute Versorgung? Wir selber haben zuletzt versucht, durch tarifliche Reduzierung die Arbeitslast zu verringern, Zeit für uns und die Versorgung zu gewinnen. Wir werden sehen, wie viel von dem Erwarteten mit dem durch unsere Streiks erzielten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in Erfüllung geht. Letztendlich ist unser Ziel ein erfüllter Arztberuf – vom Jobtrauma zurück zum Traumjob. Das Jobtrauma konnten wir gerade in der erstmals durchgeführten Oberarztbefragung erneut deutlich dokumentieren.
    30. Sep. 2019
    Pressemitteilung
    Köln. Über 77 Prozent der 1.247 vom Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz im Juni/Juli Online befragten Oberärztinnen und Oberärzte beklagen, dass sie nicht ausreichend Zeit für die Weiterbildung Ihrer Assistenzärzte haben. „Hier muss dringend gegengesteuert werden“, mahnt Dr. med. Hans-Albert Gehle, der erste Vorsitzende des Marburger Bundes NRW/RLP. „Gerade Oberärzte sind für die Weiterbildung unseres ärztlichen Nachwuchses unverzichtbar.“ Gut 92 Prozent der Teilnehmer beklagen ferner, dass sie täglich zwischen einer und vier Stunden ihrer wertvollen Arbeitszeit verlieren, weil sie nichtärztliche administrative Tätigkeiten ausführen müssen. „Die massiv gestiegene bürokratische Arbeit muss endlich durch nichtärztliches Personal erledigt werden, damit Ärztinnen und Ärzte wieder mehr Zeit für ihre Patienten haben“, fordert Gehle.
    26. Sep. 2019
    Münster (mhe). Seit dem 7. September läuft in Westfalen-Lippe die Kammerwahl. Sie haben noch nicht gewählt? Nutzen Sie bitte jetzt Ihr Wahlrecht! Stärken Sie mit Ihrer Stimme Ihre Ärztekammer Westfalen-Lippe. Wir möchten nachdrücklich darauf hinweisen, dass wir - die Klinikärztinnen und Klinikärzte in der Ärztekammer Westfalen-Lippe - eine starke Vertretung in der Ärztekammer brauchen. Unsere Sachkunde ist etwa bei der Reform der Krankenhausplanung oder Weiterbildung unverzichtbar. Um erfolgreich zu sein, brauchen wir aber JETZT Ihre Stimme! Wählen Sie die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“. Wahlunterlagen verlegt? Beantragen Sie einen Zweitstimmzettel (Tel.: 0251/929-2501). Ihr Wahlbrief muss die Ärztekammer bis zum 9. Oktober um 18 Uhr erreicht haben.
    26. Sep. 2019
    Münster (mhe). Zufriedener Rückblick und Ausblick: In seinem letzten Bericht zur Lage hat Kammerpräsident Dr. med. Theodor Windhorst in der 16. Kammerversammlung im Haus der Ärzteschaft in Münster auf die Erfolge der ablaufenden Amtsperiode verwiesen: „Ich gehe in wenigen Wochen nach 14 Jahren an der Spitze der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit zwei lachenden Augen aus dem Amt, denn wir haben hier in Westfalen-Lippe gemeinsam großartige Erfolge erzielt. Ziehen wir weiterhin alle an einem Strang. Wir haben das gemeinsame Ziel, das Wohl unserer Patienten und deren Versorgung weiter zu verbessern.“
    26. Sep. 2019
    Köln. Vor dem Hintergrund zweier Todesfälle im Zusammenhang mit toxikologisch belasteten Glucoselösungen haben das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und die Bezirksregierung Köln die sofortige Schließung von drei Apotheken in Köln veranlasst. Umgesetzt wird die Schließung der drei Apotheken durch das Gesundheitsamt der Stadt Köln als unmittelbar zuständige untere Gesundheitsbehörde. Die Maßnahme dient dem vorbeugenden Gesundheitsschutz der Bevölkerung.
    25. Sep. 2019
    Bochum (mhe). Das vor gut einem Jahr ausgewählte Thema unserer diesjährigen Hauptversammlung traf pünktlich und genau ins Schwarze. Drei Stunden diskutierten über 150 Delegierte aus den 26 Bezirken des Marburger Bundes NRW/RLP konstruktiv und kritisch über die Reform der Krankenhausplanung. Als Referenten stellten sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und KGNW-Präsident Jochen Brink den Fragen. Erst zwei Tage zuvor hatte Minister Laumann rund 400 Klinikdirektoren in der Messe Essen erstmals das von ihm in Auftrag gegebene Gutachten zur Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen vorgelegt. In Bochum waren sich alle Diskussionsteilnehmer zur Krankenhausplanung einig: „So wie jetzt, darf es nicht weitergehen“, bilanzierte unser Erster Vorsitzender Dr. med. Hans-Albert Gehle. „Vielen Kliniken steht das Wasser bis zum Hals“, warnte unser Spitzenkandidat bei den Kammerwahlen in Westfalen-Lippe. „Wir sind sehr angetan, dass Sie betonen, unseren ärztlichen Sachverstand im weiteren Planungsverfahren auf allen Beratungsebenen nicht zu verzichten. Das haben wir so klar noch nicht gehört.“
    25. Sep. 2019
    Bochum (mhe). Eine wirklich gelungene Premiere: Zwei Tage nach der Vorlage des neuen Gutachtens zur Krankenhausplanung in NRW sprach NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann in unserer Hauptversammlung 2019 im Bochumer RuhrCongress über den zukünftigen Krankenhausplan und stellte sich erstmals mit seinem ambitionierten Projekt der Diskussion. Nach gut dreistündigem Dialog und den beiden Vorträgen des Ministers Laumann und Jochen Brink bedankte sich unser Moderator, der Dortmunder Arzt und Journalist Thomas Schwarz, für eine ausgesprochen offene, lebhafte, kritische und konstruktive Debatte über die künftige Krankenhausplanung in NRW. Minister Karl-Josef Laumann gab sich in seiner bekannten authentischen Art, selbstbewusst und war gutgelaunt aufgelegt.
    25. Sep. 2019
    Bochum (mhe). „Ja, wir haben die generelle Notwendigkeit struktureller Weiterentwicklung unserer Krankenhauslandschaft in NRW. Maßstab jeder Veränderung muss aber die Versorgungsqualität für die Patienten sein“, hob der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Jochen Brink, gleich zu Beginn seines Vortrages hervor. Die KGNW sei bereit, an Lösungen mitzuwirken. „Übersehen wir aber nicht, unsere Krankenhauslandschaft befindet sich längst im Wandel“, betonte Jochen Brink.
    24. Sep. 2019
    Köln. Höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen - das Engagement vieler Klinikärztinnen und -ärzte im Frühjahr hat sich endlich gelohnt: Nach langem Hin und Her und verschiedenen Versuchen der VKA, das am 22. Mai gefundene Verhandlungsergebnis teilweise zu revidieren, sind die Redaktionsverhandlungen mit der VKA abgeschlossen. Die gut 10.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern in NRW und RLP dürfen sich nun über eine baldige Nachzahlung bei ihren Gehältern freuen. Die Verträge sind vom Marburger Bund unterschrieben, die Unterschriften der VKA erfolgen in dieser Woche. Damit ist der Weg frei, die überfälligen Nachzahlungen zu veranlassen und die vereinbarten Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen umzusetzen.
    24. Sep. 2019
    Mainz. Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat den Entwurf der Landesverordnung zum Sicherstellungszuschlag nach dem Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) zur Sicherstellung der flächendeckendenden Krankenhausversorgung in Rheinland-Pfalz im Grundsatz gebilligt. Damit sollen die kleinen Krankenhäuser gestärkt werden.