"Diese Kammerwahl ist eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft unseres Berufsstandes. Wir Ärztinnen und Ärzte haben die Möglichkeit, unsere beruflichen Belange eigenverantwortlich und fachkompetent zu gestalten. Die Alternative wäre eine direkte staatliche Steuerung der Bereiche, die wir selbst besser verantworten können.
Deshalb ist eine hohe Wahlbeteiligung von großer Bedeutung. Sie stärkt die Legitimation unserer Selbstverwaltung gegenüber der Politik und sichert eine starke Vertretung Ihrer beruflichen Interessen - sowohl in der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz als auch in den Bezirksärztekammern Koblenz, Pfalz, Rheinhessen und Trier", appelliert Dr. Claus Beermann.
"Entscheidend ist die Frage, wer die Interessen angestellter oder beamteter Ärztinnen und Ärzte vertreten wird, denn: Es geht u.a. um eine verbesserte ärztliche Weiterbildung, eine bedarfsgerechte Krankenhausplanung oder um den Erhalt leistungsfähiger berufsständischer Versorgungswerke.
Unsere Mitgliederstatistiken zeigen: Mehr als 77 Prozent der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz sind angestellt oder verbeamtet tätig. Gleichzeitig wissen wir aus langjähriger Erfahrung, dass wir unsere Interessen in den Ärztekammern nur dann erfolgreich vertreten können, wenn wir selbst ausreichend vertreten sind.
Ein Blick auf die derzeitigen Mehrheitsverhältnisse macht deutlich, wie wichtig Ihre Stimme ist. Nach der Kammerwahl 2021 entspricht die Zusammensetzung der Vertreterversammlungen nicht der tatsächlichen Berufsstruktur. Der niedergelassene Bereich stellt derzeit 46 Delegierte, der Marburger Bund 34. Das ist keine angemessene Repräsentanz der großen Mehrheit der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte. Mit Ihren beiden Stimmen für den Marburger Bund können Sie das jetzt aber ändern.
Es kommt jetzt deshalb auf jede einzelne Stimme an. Mit Ihrem Votum entscheiden Sie über den berufspolitischen Kurs unserer Ärztekammern bis zum Jahr 2031. Sie bestimmen die Mehrheitsverhältnisse in den Vertreterversammlungen sowie in den Ausschüssen und Gremien – und damit die inhaltlichen Schwerpunkte der Kammerarbeit in den kommenden fünf Jahren.
Sie entscheiden außerdem darüber, wer künftig an der Spitze der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz steht. Ich kandidiere als Spitzenkandidat des Marburger Bundes für das Amt des Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.
Der Marburger Bund steht für einen klaren Kurs:
- für klare Regeln für eine hochwertige ärztliche Weiterbildung,
- für den Erhalt einer flächendeckenden Krankenhausversorgung,
- für eine verlässliche und generationengerechte Altersversorgung,
- für eine werteorientierte Medizin,
- für ärztliche Freiberuflichkeit statt ökonomischer Vorgaben,
- für faire Rahmenbedingungen im ambulanten Bereich,
- für weniger Bürokratie im ärztlichen Alltag sowie
- für moderne und serviceorientierte Ärztekammern.
Es gibt viele gute Gründe, den Marburger Bund zu wählen.
Stärken Sie deshalb mit Ihren beiden Stimmen für den Marburger Bund unsere gemeinsame Interessenvertretung. Mehr als 280 Ärztinnen und Ärzte auf unseren regionalen Kandidatenlisten engagieren sich für Ihre Anliegen. Unsere Ärztekammern leben vom persönlichen Einsatz ihrer Mitglieder.
Ihre Stimmzettel müssen dem Wahlleiter spätestens am 23. September 2026 um 18 Uhr vorliegen."
