„Angesichts neuer Koalitionsabsprachen sind Ihre Stimmen für den Marburger Bund besonders wichtig", betont Dr. med. Claus Beermann.
"Obwohl fast 78 Prozent der berufstätigen Kammermitglieder angestellt oder beamtet tätig sind, stellen wir in den Vertreterversammlungen bislang eine Minderheit. Das muss sich ändern. Sie können jetzt mit Ihren Stimmen für den Marburger Bund die Kräfteverhältnisse für die nächsten fünf Jahre neu bestimmen - in allen Gremien. Sie entscheiden damit auch, wer bis 2031 an der Spitze unserer Kammern stehen wird. Unsere Erfahrung zeigt: Nur die gewählten Delegierten des Marburger Bundes vertreten konsequent die Interessen angestellter und beamteter Ärztinnen und Ärzte", erinnert Dr. Claus Beermann.
Derzeit zeichnet sich aber eine noch zu geringe Wahlbeteiligung ab. „Ihre Stimme ist jetzt daher besonders wertvoll. Verschenken Sie bitte nicht Ihre Stimmen, sonst überlassen Sie anderen in den nächsten fünf Jahren die Entscheidung über Ihre berufspolitischen Wünsche. Nur Ihre beiden Stimmen für den Marburger Bund garantieren, dass wir bis zum Jahr 2031 in den Gremien der Ärztekammern etwa bei der Weiterbildung, Altersversorgung oder Krankenhausplanung mitgestalten können", ruft Dr. med. Claus Beermann zur Wahlbeteiligung auf.
Nach der gerade erfolgten Zuteilung der Leistungsgruppen und Konzentrationen steht insbesondere die Gestaltung der Weiterbildung vor enormen Herausforderungen in Rheinland-Pfalz. Weiterbildung darf bei Strukturentscheidungen nicht außer Acht gelassen werden. Wer organisiert nötige Rotationen, wer regelt Weiterbildungsverbünde? Unsere Ärztekammern müssen den Aufbau und die Zertifizierung regionaler, standort- und sektorenübergreifender Weiterbildungsverbünde aktiv mit gestalten.
Es macht aber einen großen Unterscheid, wer künftig in den Ärztekammern die Verantwortung dafür trägt: Fachlich kompetente Krankenhausärztinnen und -ärzte oder eher KV-orientierte Ärztinnen und Ärzte? Die Wählerinnen und Wähler haben dies jetzt in der Hand.
Wir fordern: Wenn weiterbildungsrelevante Inhalte künftig nicht mehr an jedem bisherigen Standort erbracht werden dürfen, muss Weiterbildung in der Reformarchitektur ausdrücklich mitgeplant und finanziert werden. Eine Reform, die Vorhaltung finanzieren will, darf die Vorhaltung ärztlicher Weiterbildung nicht ausblenden. Ohne gezielte Finanzierung droht Weiterbildung gegenüber erlöswirksamer Versorgungstätigkeit weiter zurückzutreten.
Mit Ihren beiden Stimmen für den Marburger Bund stellen Sie die Weichen für die Zukunft unserer Ärztekammern. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die demokratische Legitimation und damit die Durchsetzungskraft unserer Kammern.
Ihre beiden Stimmen für den Marburger Bund. Für eine starke Interessenvertretung. Für ausgewogene Kräfteverhältnisse. Für Ihre Kammer. Für Ihre Zukunft.
Bitte sprechen Sie auch Ihre Kolleginnen und Kollegen jetzt an. Jede einzelne Stimme zählt. Gerade Ihre.
Alle Informationen zur Kammerwahl finden Sie unter: https://www.mb-wahl.de
