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  • In NRW und RLP arbeiten 1,6 Millionen Menschen im Gesundheitsbereich

    Bilanz der Gesundheitswirtschaft
    30.Mai 2018
    Düsseldorf/Mainz
    mhe. Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz erlangt immer größere Bedeutung für die gesamte Wirtschaft beider Bundesländer. In NRW belief sich 2017 die Bruttowertschöpfung auf 62,6 Milliarden Euro. Das sind 10,1 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes. In der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft betrug die Bruttowertschöpfung 2017 gut 15 Milliarden Euro. Das waren 11,6 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung, die in Rheinland-Pfalz erstellt wird. Dies ergaben die Bilanzen der beiden Statistikämter in NRW und RLP. Auch die Anteile an den Beschäftigtenzahlen sind beachtlich.

    In NRW arbeiteten 2017 rund 1,3 Millionen Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft. Das sind 14 Prozent aller Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen. Gegenüber 2016 ein Plus der Erwerbstätigenzahl im Gesundheitsbereich von rund 32 .000 Personen bzw. 2,5 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2010 zeigt sich mit insgesamt 17,1 Prozent ein stärkerer Beschäftigtenzuwachs in dieser Branche als bei den Erwerbstätigen in der Gesamtwirtschaft mit 7,3 Prozent.

    In der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft waren im vorigen Jahr knapp 298.500 Personen tätig. Da Teile der Branche sehr personalintensiv sind, lag der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen 2017 mit 14,8 Prozent deutlich über dem Wertschöpfungsanteil. Von 2008 bis 2017 ist die Zahl der Erwerbstätigen in der Branche in Rheinland-Pfalz um 21 Prozent gestiegen (Erwerbstätigkeit insgesamt: plus 6 Prozent).

    Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um Ergebnisse vorläufiger Berechnungen der Arbeitsgruppe "Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder".