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  • Öffentlicher Gesundheitsdienst steht vor dem Kollaps!

    Kundgebung in Dortmund am 23. November 2018 um 13 Uhr vor Gesundheitsamt Dortmund
    21.November 2018
    Köln
    Der Marburger Bund NRW/RLP unterstützt die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst bei der ÖGD-Kundgebung in Dortmund am Freitag, den 23. November 2018. Bei der Protestaktion vor dem neuen Gesundheitsamt Dortmund, Hoher Wall 9-11, werden ab 13 Uhr Ärztinnen und Ärzte gegen ihre schlechte Bezahlung protestieren. „Wir wollen die Öffentlichkeit über die immer dramatischere Situation in unseren Gesundheitsämtern informieren“, kündigt Dr. med. Anne Bunte, Vorsitzende des Landesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und Mitglied im Vorstand der Marburger Bundes NRW/RLP an.

    „Nicht nur der stellvertretende Bundesvorsitzende des BVÖGD, Dr. Johannes Nießen, sondern auch der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, sowie der erste Vorsitzende des Marburger Bundes NRW/RLP, Dr. Hans-Albert Gehle, werden uns in Dortmund mit ihren Reden unterstützen“, kündigt die Leiterin des Kölner Gesundheitsamtes an. „Fakt ist, in allen Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen und den anderen Bundesländern fehlen Ärztinnen und Ärzte - und dieser Mangel wird von Jahr zu Jahr bedrohlicher. Warum ist das so? 

    Weil Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern nicht nach dem branchenüblichen Tarifvertrag für Ärzte des Marburger Bundes in Krankenhäusern bezahlt werden! Solange aber im ÖGD angestellte Ärztinnen und Ärzte deutlich weniger verdienen als ihre Kollegen in Kliniken, werden sich Ärztinnen und Ärzte gegen eine Tätigkeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst entscheiden.“

    „Wenn wir uns nicht alle jetzt engagieren, wird sich nichts ändern. Kommen Sie deshalb bitte am 23. November mit einem weißen Kittel nach Dortmund, bringen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen aus Ihrem Gesundheitsamt mit und unterstützen Sie unsere gemeinsame Kundgebung, damit die Öffentlichkeit und die Arbeitgeber sehen, dass wir nicht mehr bereit sind, die aktuelle Situation noch länger hinzunehmen!“

    Wir müssen unsere Freizeit investieren, damit wir diese auch in Zukunft weiter haben! Gemeinsam können wir mehr bewegen!