Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • Unsere Altersversorgung muss rentabel und kalkulierbar bleiben

    AEKWL-Kammerwahl 2019 - Marburger Bund garantiert nachhaltige Generationengerechtigkeit
    09.Juli 2019
    Von Prof. Dr. med. Ingo Flenker und Ann-Katrin Fischer
    Münster/Bielefeld. Monat für Monat zahlen wir einen nicht unerheblichen Anteil unseres Gehaltes in die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, die für unsere spätere Rente zuständig ist. Für uns Ärztinnen und Ärzte hat das berufsständische Versorgungswerk den großen Vorteil, einen höheren Rentenanspruch zu haben, als etwa in der DRV. Unser Rentenanspruch ist zudem stärker abgesichert und im Bedarfsfall können wir ein sofortiges Anrecht auf eine Berufsunfähigkeitsrente nutzen. Das von der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe als Finanzierungssystem gewählte „Offene Deckungsplanverfahren“ verbindet die Vorteile von kapitalgedeckten und umlagefinanzierten Systemen. Die Leistungen des Versorgungswerkes werden ohne Zuschüsse des Staates ausschließlich auf Basis der Beiträge der Mitglieder nach kapitalbildenden Finanzierungsverfahren erbracht. Wir profitieren im Alter von unserer starken Solidarität.

    Natürlich ist unser Versorgungswerk der Aufsicht des Finanzministeriums unterstellt. Die Organisation und Leitung liegen aber in den Händen unserer Selbstverwaltung. Damit entscheiden letztlich alle Kammermitglieder als Wähler über unsere Altersversorgung. Jeder Einzelne bestimmt, welche Delegierten in die westfälisch-lippische Kammerversammlung gewählt werden. Diese wählt den geschäftsführenden Verwaltungs- und den Aufsichts-Ausschuss des Versorgungswerkes. Als höchstes Gremium kontrolliert die Kammerversammlung über die jährliche Berichterstattung das Versorgungswerk. Das Ärzteparlament legt die Dynamisierung unserer Renten fest.

    Dadurch wird ersichtlich, wie wichtig es ist, dass wir mit dem Marburger Bund eine starke Vertretung in der Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe haben. Um unsere besonderen Interessen in diesen Gremien auch in den nächsten fünf Jahren einbringen zu können, brauchen wir Ihre Stimme.
    Als Marburger Bund sichern wir – auch in der Niedrigzins­ära – mit einer verantwortungsbewussten Neuorientierung am Kapitalmarkt und einem umfangreichen Risikomanagement langfristig einen stabilen Rechnungszins. Wir bauen zudem Rücklagen auf. Als Marburger Bund achten wir insbesondere auf Generationengerechtigkeit. Dank unserer weitsichtigen, ertragsbringenden und risikoabgesicherten Anlagepolitik sind Dynamisierungen sowohl bei Rentnern als auch bei Rentenanwartschaften in der Vergangenheit gelungen.

    Wir machen uns stark für einen verbesserten Service. Für Ihre Fragen bieten wir verlässliche Antworten: Wie sieht es mit Ihrer Lebensplanung aus? Können Sie durch höhere Beiträge in den letzten Jahren der Beitragszahlung Ihre Rente „pushen“? Wie ist es mit den Beiträgen in der Elternzeit, minimieren geringe Beiträge die durchschnittliche Rente? Wie und wo muss die Rente für die Elternzeit beantragt werden? Das Versorgungswerk bietet ausführliche Merkblätter. Sie können telefonisch Antworten erhalten oder Beratungstage nutzen.

    Damit wir auch in der Zukunft die berechtigten Interessen der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte und der Rentnerinnen und Rentner in der Altersversorgung Westfalen-Lippe wahren können, benötigen wir eine durchsetzungsstarke Fraktion des Marburger Bundes im Ärzteparlament. Unsere Bitte ist: Geben Sie dem Marburger Bund Ihre Stimme! Dann können wir unsere Altersversorgung im neuen Ärzteparlament weiter rentabel, kalkulierbar und generationengerecht gestalten.

    Zu den Autoren:
    Prof. Dr. med. Ingo Flenker ist Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe und Ehrenvorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP.

    Ann-Katrin Fischer ist Ärztin im 2. Weiterbildungsjahr am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) Johannesstift Bielefeld und MB-Kandidatin bei den Kammerwahlen.