Verbindliche Grundlage für Medizincampus Koblenz unterzeichnet

Minister Clemens Hoch: Kooperationsvertrag zwischen Land und Bundeswehr unterzeichnet
20.März 2026
Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Bundeswehr nimmt der Medizincampus Koblenz weiter Gestalt an. „Wir bringen das Medizinstudium in die Fläche unseres Landes und sichern somit den ärztlichen Nachwuchs. Die Vereinbarung schafft eine verbindliche Grundlage für den Ausbau des Standorts und markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer stärkeren Regionalisierung des Medizinstudiums", verkündet der Wissenschaftsminister Clemens Hoch.
Minister Hoch: Verbindliche Grundlage für regionalen Ausbau des Medizinstudiums geschaffen.
Minister Hoch: Verbindliche Grundlage für regionalen Ausbau des Medizinstudiums geschaffen.

"Ich freue mich, dass es mit dem unterzeichneten Vertrag nun eine verbindliche Grundlage für den Ausbau des Medizincampus Koblenz gibt und sicher ist, dass zukünftig Studierende ab dem 5. Semester ihr Studium in Koblenz fortsetzen können“, erklärt Clemens Hoch weiter. Damit sei ein bedeutender Schritt für die medizinische Ausbildung und Versorgung in Rheinland-Pfalz erreicht.

Die Kooperation vereint die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein sowie das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur und das Landeskrankenhaus mit der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach. 

Der Kooperationsvertrag ist die Voraussetzung für eine deutliche Kapazitätserweiterung im Medizinstudium. Geplant ist eine Aufstockung um weitere 50 Studienplätze. Bereits ab dem kommenden Jahr im Sommersemester sollen jährlich dann insgesamt 500 Studienplätze in Rheinland-Pfalz zur Verfügung stehen. Parallel dazu wird ein eigenständiger Studiengang Mainz/Koblenz etabliert, der die Stärken beider Standorte bündelt.

„Mit dem Medizincampus Koblenz setzt das Land ein starkes Zeichen für eine moderne, praxisnahe und regional verankerte medizinische Ausbildung. Die enge Verzahnung von universitärer Lehre und klinischer Praxis vor Ort bietet Studierenden optimale Bedingungen und stärkt zugleich die Gesundheitsversorgung in der Region Koblenz nachhaltig“, meint der Minister.