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  • Wertvolles Signal der Verlässlichkeit

    KGNW-Präsident Ingo Morell: NRW-Krankenhäuser werden neue Regierung beim Wort nehmen
    02.Juli 2022
    Düsseldorf. Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) begrüßt die eindeutigen Aussagen im Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis 90/Die Grünen zu den wichtigen Herausforderungen für die NRW-Kliniken. „Das klare Bekenntnis zur neuen Krankenhausplanung und ebenso zur Zukunftsaufgabe Klimaschutz sind ein wertvolles Signal der beiden neuen Bündnispartner an die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser. Wir sind froh, dass CDU und Grüne nun die Umsetzung des Krankenhausplans mit Nachdruck angehen werden“, sagte KGNW-Präsident Ingo Morell in einer ersten Reaktion. „Die NRW-Kliniken sind deshalb zuversichtlich, dass diese große inhaltliche Verbindlichkeit sich auch in der konkreten finanziellen Gestaltung fortsetzt.“

    In ihrem Kapitel zu Gesundheit und Pflege haben CDU und Grüne „erhebliche finanzielle Anstrengungen“ angekündigt, um eine moderne und wohnortnahe Daseinsvorsorge in den Krankenhäusern sicherzustellen. Dazu soll auch die engere Verknüpfung von ambulanter und stationärer Versorgung gehören.

    Ebenso haben beide Parteien in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, mit einem Krankenhaus-Klimaschutzfonds den NRW-Kliniken den Weg zum klimaneutralen Betrieb zu ebnen. Bestehende rechtliche Hemmnisse sollen ausgeräumt werden. Zudem wollen beide Parteien die Krankenhäuser bei der Digitalisierung unterstützen und das Virtuelle Krankenhaus NRW ausbauen.

    KGNW-Präsident Ingo Morell betonte: „Die künftigen Regierungspartner senden mit ihrem Vertrag ein wertvolles Signal der Verlässlichkeit, weil sie ihre Aussagen und Zusagen vor der Wahl nun in konkrete Politik umsetzen. Die NRW-Krankenhäuser werden CDU und Grüne beim Wort nehmen. Denn gerade jetzt, wo die Kliniken nicht nur unverändert mit den Folgen der Corona-Pandemie, sondern ebenso mit dramatischen Kostensteigerungen durch die Inflation zu kämpfen haben, brauchen sie starke politische Unterstützung – übrigens auch gegenüber der Bundesregierung.“