• Strukturierte Weiterbildung ist ein ganz persönliches Anliegen des Chefarztes

    Pressemitteilung
    Krankenhaus Düren: Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin erhält 7. Gütesiegel „Gute Weiterbildung“
    19.März 2019
    Köln/Düren. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz verleiht sein 7. Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ an das Krankenhaus Düren. Ausgezeichnet wird dort die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin. In der Abteilung arbeiten sieben Assistenzärzte und fünf Oberärzte. Sie verfügt über insgesamt 60 Betten. Chefarzt ist dort seit 2012 Dr. med. Serhat Aymaz. „Diese Abteilung hat unser Gütesiegel wirklich verdient“, lobte Michael Krakau anlässlich der heutigen offiziellen Verleihung des Gütesiegels den neuen Träger der begehrten MB-Auszeichnung. „Es ist ein Glückfall für die jungen Assistenzärzte, dass hier ein Chefarzt tätig ist, dem die „strukturierte Weiterbildung“ ein ganz persönliches Anliegen ist. Dies war schon das Thema seiner Masterarbeit.“

    „In dieser Abteilung gibt es eine sehr gut durchdachte Weiterbildung: Dr. med. Serhat Aymaz hat für seine Abteilung ein Kerncurriculum erstellt, welches eine Symbiose zwischen der Realität des Krankenhauses und der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein darstellt. Auch ist ein eigenes Logbuch in Vorbereitung, mit den Richtlinien der Ärztekammer zur Orientierung und mit weiteren Verfahrensanweisungen - ein guter Ansatz für jeden Berufsstarter in dieser Abteilung.“

    Das eine gute Weiterbildung zum Facharzt auch ein sehr gutes Instrument für die Mitarbeitergewinnung ist, das belegt das Krankenhaus Düren: „Während andere Kliniken oftmals Stellen über viele Monate gar nicht besetzen können, haben wir in Düren in unserer Abteilung bislang noch nie freie Arztstellen ausschreiben müssen“, freute sich Dr. med. Serhat Aymaz über die Auszeichnung. „Wir haben glücklicherweise immer eine ausreichende Zahl adäquater Bewerber.“

    „Der Chefarzt sorgt für eine hervorragende Einarbeitung durch ihn oder seine Oberärzte und es gibt jährlich strukturierte Gespräche, in denen Weiterzubildende sich selber einschätzen können und ein Feedback erhalten sowie der weitere Verlauf gemeinsam geplant wird“, erklärte Michael Krakau. „Die Hierarchie ist in Düren vorhanden. Der Respekt vor dem Chefarzt bemerkbar“, ergänzte Krakau, „aber, es herrscht ein entspanntes Arbeitsverhältnis - ohne Angst, etwas falsch zu machen.“

    Die Zusammenarbeit ist vorbildlich: „Chefarzt, Oberärzte und Assistenzärzte senden sich gegenseitig Fachartikel. Oberärzte sind ständig ansprechbar. Die Assistenzärzte äußeren sich sehr positiv über die Vermittlung der Fähigkeiten in den Funktionen und sprechen sich auch immer gut miteinander ab.“

    Fazit: „Damit zählen sie zu den besten Kliniken im gesamten Bundesgebiet, wenn es um die Weiterbildung zum Facharzt geht. Getreu dem Motto: „Gute Weiterbildungsrealität ist gute Versorgungsrealität“, erklärte Michael Krakau. „Geprüft von jungen Ärzten für Junge Ärzte.“

    Zum Zertifizierungsverfahren:

    Vor der Vergabe befragt der Marburger Bund NRW/RLP alle jungen Ärztinnen und Ärzte einer Klinik in Hinblick darauf, wie zufrieden sie mit ihrer fünfjährigen Weiterbildung zum Facharzt sind. Nach der Auswertung des vom Arbeitskreis Junge Ärzte des Marburger Bundes NRW/RLP erstellten Fragebogens erreichte die Abteilung in Düren 82 Prozent der maximal möglichen Punkte.

    Im Anschluss erfolgte abschließend eine Visitation durch die MB-Prüfkommission. Der AK Junge Ärzte des mehr als 31.000 Mitglieder zählenden Marburger Bundes NRW/RLP vergibt das Gütesiegel zunächst für drei Jahre, danach erfolgt eine Neubewertung.