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  • Vorbildliche Weiterbildung in neu gegründeter Abteilung

    Pressemitteilung
    St. Marien-Hospital Bonn - Lungenzentrum mit 6. MB-Gütesiegel ausgezeichnet
    31.Oktober 2018
    Köln
    Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz verleiht sein 6. Gütesiegel für „Gute Weiterbildung“ an das St. Marien-Hospital Bonn. Ausgezeichnet wird die Abteilung „Lungenklinik/Pneumologie, Allergologie, Beatmungsmedizin“ des Chefarztes Dr. med. Wolfgang Schulte. Im Lungenzentrum, das eng vernetzt ist mit der Thoraxchirurgie, arbeiten zwei Chefärzte, fünf Oberärzte und neun Assistenzärzte, die Mehrzahl in Teilzeit. Die Abteilung verfügt über insgesamt 45 Betten und ist größtenteils in einem eigens vor zwei Jahren errichteten Neubau untergebracht.
    „In einer Ära des kommerziell geprägten Strukturwandels der Krankenhauslandschaft, in der Kliniken oft nur noch durch Fusionen überleben können oder sogar schließen müssen, ist es insbesondere erfreulich, dass eine erst vor zwei Jahren gegründete Abteilung mit einer vorbildlichen Weiterbildung ihrer Assistenzärzte glänzt“, erklärten Dr. med. Hans-Albert Gehle und Michael Krakau, die beiden Vorsitzenden des Marburger Bundes NRW/RLP. Mit dem Lungenzentrum haben die GFO Kliniken Bonn ihr Angebot um die Kompetenz „Lunge“ erweitert.

    „In einer Ära des kommerziell geprägten Strukturwandels der Krankenhauslandschaft, in der Kliniken oft nur noch durch Fusionen überleben können oder sogar schließen müssen, ist es insbesondere erfreulich, dass eine erst vor zwei Jahren gegründete Abteilung mit einer vorbildlichen Weiterbildung ihrer Assistenzärzte glänzt“, erklärten Dr. med. Hans-Albert Gehle und Michael Krakau, die beiden Vorsitzenden des Marburger Bundes NRW/RLP. Mit dem Lungenzentrum haben die GFO Kliniken Bonn ihr Angebot um die Kompetenz „Lunge“ erweitert.

    „Zum Beginn der Facharztausbildung erhalten die Assistenzärzte ein Weiterbildungskonzept. Sie können sich mittels Checkliste einarbeiten“, bilanzieren Gehle und Krakau weiter. Es gibt Einweisungen für die richtige Bedienung der medizinischen Geräte. Danach orientieren sich die Assistenzärzte an ihrem Weiterbildungslogbuch und ihren persönlichen Schwerpunkten. Jeder Assistenzarzt kann selbst entscheiden, ob er die breite internistische Ausbildung wählen will oder sich auf die Pneumologie konzentrieren möchte. Zur Komplettierung der Weiterbildung gibt es Rotationen in andere Bereiche und mit dem zum GFO-Verbund gehörenden St. Josef-Krankenhaus Bonn-Beul.

    „In turnusmäßigen Mitarbeitergesprächen wird der Inhalt der Weiterbildung nach drei, sechs und zwölf Monaten überprüft, danach einmal jährlich sowie bei Bedarf oder Wunsch. Das ist leider in vielen Kliniken noch keineswegs der übliche Standard! Erfreulich ist ebenso“, berichten Hans Gehle und Michael Krakau, „dass alle geleisteten Überstunden dokumentiert und in Freizeit oder finanziell abgegolten werden. Das Teilzeitmodell wird von vielen praktiziert und trägt sehr zur Arbeitszufriedenheit bei.“

    Besonders hervor sticht in der Abteilung das ausgezeichnete Arbeitsklima: „Die Oberärzte und Chefärzte leisten den Hintergrunddienst und sind jederzeit für die Assistenzärzte ansprechbar. Die befragten Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung hoben deshalb die flache Hierarchie, das gutes Arbeitsklima und den völlig angstfreien und offenen Umgang miteinander hervor.“

    „Hier in Bonn haben Sie nicht nur eine klare Vorstellung, wie eine gute, strukturierte Weiterbildung zum Facharzt aussehen muss, sie haben diese auch in die Realität umgesetzt“, lobte Michael Krakau bei der Verleihung. „Die von unserem Arbeitskreis Junge Ärzte im Vorjahr gestartete Initiative Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ hat es sich zum Ziel gesetzt, die Qualität der Weiterbildung aus der Sicht der jungen Weiterzubildenden zu messen. Wir messen letztlich die Zufriedenheit der jungen Kollegen mit dem, was sie im Krankenhaus erleben.“ Nach der Auswertung der anonymisierten Fragebögen seien die hervorragenden Ergebnisse durch die MB-Prüfkommission vor Ort bestätigt worden.

    „Die Assistenzärzte sind eingeladen, alle Untersuchungen durchzuführen. Die Oberärzte sind eng in der Weiterbildung eingebunden. Die Assistenzärzte werden ermutigt, möglichst viel selbständig zu arbeiten, werden dabei aber nicht alleingelassen“, berichten Hans Gehle und Michael Krakau.

    Hausintern erhalten die Assistenzärzte alle zwei Wochen mit internistischen Kollegen oder abteilungsintern Fortbildungen. Die GFO-Angebote wie Infektions- und Hygienetage, die Bronchoskopie- und Lungenfunktionskurs sind unentgeltlich. Für externe Fortbildungen erhalten die jungen Ärztinnen und Ärzte jährlich fünf Fortbildungstage und 500 Euro als persönliches Budget.

    Die weiteren Träger des Gütesiegels des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz sind folgende Kliniken:

    • Innere Medizin (Medizinische Kliniken I – III) des Klinikums Oberberg, Kreiskrankenhaus Waldbröl
    • Unfallchirurgie und Orthopädie des Universitätsklinikums und Knappschaftskrankenhauses Bochum
    • Innere Medizin des St. Elisabeth Krankenhauses Mayen (Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein)
    • Allgemeinchirurgie – Viszeral-, Thorax- und Endokrine Chirurgie des Johannes Wesling Klinikums Minden (Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum)
    • Innere Medizin/Gastroenterologie und Internistische Intensivmedizin DRK-Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg Standort Altenkirchen.