Studierende kneten sich cool: Kreative Auszeit an der TU Dresden

Stressfrei durchs Studium
27.Mai 2026
Dresden
Am 7. Mai 2026 lud die Fachschaft Medizin & Zahnmedizin der TU Dresden zur Veranstaltung „Stressfrei durchs Studium“ ein. Dort wurde es für einen Moment ganz leicht: Mit bunten Knetmassen ermutigte der MB Sachsen Studierende dazu, kleine Tierfiguren zu formen, gemeinsam kreativ zu werden und dem fordernden Studienalltag für einen Augenblick zu entfliehen.
Knetkreationen der Studierenden. Bild: MB Sachsen/Jung
Knetkreationen der Studierenden. Bild: MB Sachsen/Jung

Am Stand des MB Sachsen entstanden unter Anleitung rund 30 kleine Knettiere – von winzigen Küken und Schweinchen bis hin zu liebevoll gestalteten Mäusen und Dackeln. Die Stimmung war offen, heiter und ausgelassen. Viele Teilnehmende reagierten begeistert auf die Aktion: Sie freuten sich über die Idee und erzählten lächelnd davon, wie Kindheitserinnerungen geweckt wurden. Natürlich durften die kleinen Kunstwerke im Anschluss mit nach Hause genommen werden. 

Hinter dem Kneten steckt mehr als nur ein kreativer und nostalgischer Zeitvertreib: Durch die ruhigen, wiederholenden Bewegungen der Hände kann sich der Körper entspannen und der Kopf zur Ruhe kommen. Das motorische Arbeiten mit den Händen hilft dabei, Stress abzubauen, die Konzentration auf die Gegenwart zu lenken und für kurze Zeit Abstand vom Lernalltag zu gewinnen.

Ergänzt wurde die Aktion durch Mantrakarten des MB Sachsen zum Aufsagen und Mitnehmen. Diese sollen den Studierenden auch über das aktuelle Semester hinaus Ruhe und Kraft schenken. Die Karten basieren auf der MB-Sachsen-Veranstaltung „Studi meets Studi“, bei der ein offener Austausch zwischen Studierenden im Mittelpunkt steht.

Mantras wie „Die Prüfung bewertet die Leistung eines Moments – nicht mich als Mensch“ und „Ich habe mein Ziel im Blick und komme so der Approbation näher – auch in anstrengenden Phasen“ sollen daran erinnern, nett zu sich selbst zu sein und den eigenen Weg Schritt für Schritt weiterzugehen. Die Studierenden nahmen die Karten dankbar entgegen und lasen sie einander laut vor – ein kleiner Augenblick gegenseitiger Bestärkung. Ein paar muntere Teilnehmende versuchten sich außerdem im Jonglieren und sorgten mit fliegenden Bällen für zusätzliche Leichtigkeit und gute Stimmung rund um den Stand des MB Sachsen.

Am Ende blieben viele lachende Gesichter, kleine bunte Knettiere und das Gefühl, für einen Moment einfach abschalten zu können. Mit der Aktion setzte der MB Sachsen ein bewusstes Zeichen dafür, dass Selbstfürsorge und Gemeinschaft im Studienalltag genauso wichtig sind wie Leistung und Durchhaltevermögen.