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  • VKA-Tarifrunde 2021

    Verlässliche Ruhezeiten, weniger Belastung und 5,5 Prozent mehr Gehalt - das sind die Forderungen des Marburger Bundes in der Tarifrunde für Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern (TV-Ärzte/VKA).

    Häufig gestellte Fragen zur Tarifrunde mit der VKA

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    Wird es in dieser Tarifrunde auch um den Öffentlichen Gesundheitsdienst gehen?

    Nein, die nach wie vor wichtige Schaffung eines arztspezifischen Tarifvertrages für die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst wird in dieser Tarifrunde nicht behandelt. Ein Etappenerfolg des Marburger Bundes war es bei den letztmaligen Verhandlungen, die VKA zu einer Aufnahme der Tarifverhandlungen zum Öffentlichen Gesundheitsdienst noch im Jahr 2019 zu bewegen. Diese jedoch wurden – kaum begonnen – von Arbeitgeberseite mit dem Hinweis unterbrochen, zunächst internen Klärungsbedarf aufzuarbeiten. Leider hat sich an diesem Zustand bislang nichts geändert, sodass sich Marburger Bund und Arbeitgeber formal weiterhin in Verhandlungen befinden, die jedoch von Arbeitgeberseite blockiert werden. Der Marburger Bund steht jederzeit für die Fortsetzung der Verhandlungen zur Verfügung; formal bedarf es dafür aber keiner Forderung gegenüber der VKA.

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    Ist mit Streik- oder Warnstreikmaßnahmen an Krankenhäusern zu rechnen?

    Durch Streikmaßnahmen soll auf die Arbeitgeberseite Druck ausgeübt werden, zum Beispiel, um Bewegung in Tarifverhandlungen zu bringen. Die Arbeitgeberseite hat es somit selbst in der Hand, ob es zum Arbeitskampf in dieser Tarifrunde kommen wird oder nicht. Noch lässt sich das nicht seriös prognostizieren. Grundsätzlich ist ein Streik immer die Ultima Ratio und der Marburger Bund geht mit diesem Instrument sehr gewissenhaft um. Allerdings haben die zurückliegenden Tarifauseinandersetzungen gezeigt, dass unsere Mitglieder sowohl willens als auch in der Lage sind, das Mittel des Arbeitskampfes dort, wo es notwendig ist, einzusetzen und Verhandlungen zu forcieren.

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    Warum fordert der Marburger Bund keine sogenannte Corona-Prämie?

    Die Bundesregierung hat Ärztinnen und Ärzte zuletzt von der Zahlung einer sogenannten Corona-Prämie ausgenommen. Bei einigen Mitglieder stellte sich die Frage, warum der Marburger Bund nicht mit einer entsprechenden Forderung in die Verhandlungen geht. Die Tarifgremien haben allerdings bewusst auf eine solche Forderung verzichtet. Auch die sogenannte Corona-Prämie ist letztlich eine Einmalzahlung, deren Besonderheit darin liegt, dass sie weder der Steuer- noch der Sozialversicherungspflicht unterliegt. Als Einmalzahlung wirkt sie jedoch weder tabellenwirksam noch wären akzessorische Zuschläge oder sonstige Gehaltbestandteile hiervon betroffen. Unser Ziel ist es jedoch, eine angemessene und vor allem nachhaltige Gehaltsteigerung zu erreichen. Daher fordern wir eine lineare Steigerung der Tabellenentgelte und verzichten - zumindest in den Forderungen - auf den einmaligen Effekt einer Prämie.