Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • Ein traumhaftes Ergebnis – fünf Mandate mehr

    Marburger Bund erhält 8.311 Stimmen und 52 Mandate/1.240 Stimmen mehr als 2014/Alle Ergebnisse im Anhang
    10.Oktober 2019
    Münster (mhe). Der Marburger Bund NRW/RLP hat bei der Kammerwahl 2019 in der Ärztekammer Westfalen-Lippe ein ausgezeichnetes Wahlergebnis erzielt und stellt mit Abstand die größte Fraktion. Die drei regionalen Listen „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ haben insgesamt 8.311 Stimmen erhalten, ein Plus gegenüber der vorigen Wahl im Jahr 2014 von 1.240 Wählerstimmen, ein Plus von 17,53 Prozent. Damit stellt der Marburger Bund NRW/RLP insgesamt 52 Mandate (42,97 Prozent aller 121 Mandate) und verfügt gegenüber dem Wahlergebnis in 2014 über fünf Sitze mehr in der 121-köpfigen westfälisch-lippischen Kammerversammlung. Im Jahr 2014 hatten insgesamt 7.071 Ärztinnen und Ärzte die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ gewählt, damit erhielt der MB vor fünf Jahren 47 der insgesamt 121 Mandate in der Kammerversammlung. Unmittelbar nach der Wahl vergrößerte sich unsere Fraktion nochmals.

    Unser bisheriger Koalitionspartner die "Psychosoziale Liste" hat einen Sitz hinzugewonnen und nun vier Mandate. Die gewählten zwei Ärztinnen und zwei Ärzte schlossen sich unmittelbar nach der Wahl wieder unserer Fraktion an, die damit nun 56 der 121 Delegierten in der 121-köpfigen Kammerversammlung stellt.

    Übrigens haben wir in der neuen Legislaturperiode die Zahl der Ärztinnen von bisher acht auf nunmehr 15 Ärztinnen in unserer um fünf Mandate gewachsene Fraktion erhöht. Am Freitag (11. Oktober) trifft sich die neue MB-Fraktion um 19.30 Uhr im Wittekindshof in Dortmund erstmals.

    Die aktuellen Einzelergebnisse des Marburger Bundes in den drei westfälisch-lippischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster:

    Im mitgliedergrößten Regierungsbezirk Arnsberg durften 19.934 Ärztinnen und Ärzte wählen, es sind 53 Mandate zu vergeben. Gewählt haben 8.787 Kammermitglieder, 8.736 Stimmen sind gültig, 51 ungültig. Die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ erhielt insgesamt 3.597 Stimmen, ein Anteil von 41,17 Prozent, ein Plus von 485 Stimmen oder von 15,58 Prozent gegenüber 2014. Das ergibt 24 Mandate, drei mehr als im Jahr 2014. Das letzte Mandat im Regierungsbezirk Arnsberg wurde mit 150 Stimmen vergeben.

    Im Regierungsbezirk Detmold sind 28 Sitze zu vergeben. 10.585 Ärztinnen und Ärzte durften wählen. Gewählt haben 5.174, 5.138 Stimmen sind gültig, ungültig sind 36 Stimmen. Die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ erhielt insgesamt 1.840 Stimmen, ein Anteil von 35,81 Prozent, ein Plus von 41 Stimmen oder 2,22 Prozent gegenüber 2014, was auf Grund der Zersplitterung aber nur elf statt bisher zwölf Mandate für den MB ergibt. Wir haben das 12. Mandat sehr sehr knapp verpasst. Das letzte Mandat im Regierungsbezirk Detmold wurde mit 155 Stimmen vergeben.

    Im Regierungsbezirk Münster sind 40 Mandate zu vergeben. Wählen durften 15.239 Ärztinnen und Ärzte. Gewählt haben 7.213. Gültige Stimmen: 7.213. Ungültige Stimmen: 50. Die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ erhielt insgesamt 2.874 Stimmen, das sind 39,84 Prozent der Stimmen im RP Münster, ein Stimmenzuwachs von 714 oder ein Plus von 33,05 Prozent, was am Ende 17 statt bisher 14 Mandate in der 121-köpfigen Kammerversammlung ergab. Das letzte Mandat im Regierungsbezirk Münster wurde mit 163 Stimmen vergeben.

    Der einzige Wermutstropfen bei der Kammerwahl 2019 ist die leicht gesunkene Wahlbeteiligung. Sie ist gegenüber der Kammerwahl 2014 leider um 1,42 Prozent auf nunmehr 46,38 Prozent gesunken. Blickt man auf die Zahl der 2019 abgegebenen Wählerstimmen, sieht man jedoch mit 21.224 abgegebenen Stimmen und 21.087 gültigen Stimmen (137 Stimmen sind ungültig) aktuell das zweitbeste Ergebnis nach dem Jahr 2009, damals wurden 21.768 gültige Stimmen gezählt. Bei der letzten Kammerwahl im Jahr 2014 wurden 1.424 gültige Stimmen weniger als heute gezählt.

    Unter den 17 Ärztekammern in der Bundesrepublik liegt die ÄKWL nun bei der Wahlbeteiligung auf dem vierten Platz, höher war sie zuletzt nur in Sachsen-Anhalt (2016: 51,58 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern (2018: 49,6 Prozent) und dem Saarland (2018: 48,16 Prozent). Auf Platz fünf liegt die Ärztekammer Nordrhein (2019: 43,8 Prozent).

    Die Einzelergebnisse aller Wahllisten finden Sie im Anhang.

    Aus den Reihen des Marburger Bundes NRW/RLP wurden folgende Ärztinnen und Ärzte in die Kammerversammlung gewählt:

    Im Regierungsbezirk Arnsberg:

    Inna Vladimirovna Agula Fleischer
    Dr. med. Ulrike Beiteke
    Dr. med. Ingolf Hosbach
    Barbara Scholtz-Kern
    Dr. med. Karsten Siemon
    Bärbel Wiedermann Dortmund
    Jürgen A. Weber
    Ulrich Feltkamp
    Julius Weber
    David Manamayil
    Prof. Dr. med. Rüdiger Smektala
    Dr. med. Bernd Hanswille
    Dr. med. Andreas Weber
    Dr. med. Christoph Neumann
    Susanne Hack
    Dr. med. Joachim Dehnst
    Dr. med. Andreas Knust
    Stefan Schwarz
    Dr. med. univ. Rolf Cramer
    André-Ramin Zahedi
    Cordula Chur-Weber
    Prof. Dr. med. Thomas Lücke
    Dr. med. Rolf Kleinmann Arnsberg
    PD Dr. med. Xenofon Baraliakos

     

    Im Regierungsbezirk Detmold:

    Dr. med. Anne Bunte
    Marc Hertel
    Dr. med. Patricia Kalle Droste
    Daniel Fischer
    Bernd-Wilhelm Kanning
    Dr. med. Barbara Steffens
    Dr. med. Theo Sievert
    Dr. med. Jan Hinnerk Stange
    Prof. Dr. med. Nils Ewald
    Dr. med. Hans-Ulrich Schröder
    Franz-Josef Mack

    Im Regierungsbezirk Münster:

    Dr. med. Johannes Albert Gehle
    Stefanie Oberfeld
    Gönül Özcan-Detering
    Dr. med. Peter Czeschinski
    Dr. med. Jan Sackarnd
    Dr. med. Sigrid Vera Nierhoff
    Priv.-Doz. Dr. med. Michael Böswald
    René Uwe Forner
    Dr. med. Simone Gurlit, MAE
    Birgit Menge
    Dr. med. Matthias Föcking
    Dr. med. Karl-Theo Vollmers
    Annette Abeler
    Ronald Groeneveld
    Dr. med. Arnold Greitemeier
    Dr. med. Rudolf Kaiser

    Dr. med. Rainer Michels, M.A.

    Psychosoziale Medizin:
    Prof. Dr. med. Dr. theol. Gereon Hauff
    Dr. med. Andrea Möllering
    Dr. med. Katharina Martin
    PD Dr. med. Gerhard Reymann