Aktuelle Meldungen

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14. Feb 2018
Die Zahl der gestorbenen Säuglinge war in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 mit 704 um 8,1 Prozent (+53) höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, stieg dabei die Zahl der im ersten Lebensjahr gestorbenen Mädchen um sieben auf 315. Bei Jungen starben 2016 mit 389 Säuglingen 46 Kinder mehr als 2015. Die Säuglingssterblichkeit, also der Anteil der Kinder, die - gemessen an der Zahl der lebendgeborenen Kinder - vor Vollendung des ersten Lebensjahres sterben, blieb aufgrund gestiegener Geburtenzahlen mit 4,1 gegenüber dem Vorjahreswert unverändert.
14. Feb 2018
Für einen „konsequenten und richtigen Weg“ hält der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, den Beschluss des niederländischen Parlaments, künftig die Widerspruchslösung in der Organspende einzuführen. Angesichts einer stetig sinkenden Bereitschaft zur Organspende sei dies eine „glänzende Bewegung und begrüßenswerte Entscheidung“. Dr. Theodor Windhorst spricht sich dafür aus, auch in Deutschland endlich eine Systemänderung herbeizuführen und die Widerspruchslösung zu beschließen.
06. Feb 2018
Pressemitteilung
Die geplante Übernahme der Kliniken der Stadt Köln durch die Uniklinik Köln kann nur gelingen, wenn das vorhandene ausgezeichnete medizinische Versorgungsangebot in der gesamten rheinischen Metropole dauerhaft gesichert wird. „Der Kölner Klinikverbund darf nicht zur Zerschlagung der Kliniken der Stadt Köln und einem damit verbundenen Abbau wohnortnaher medizinischer Leistungsfähigkeit führen, warnt der Kölner Arzt Michael Krakau, zweiter Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RP.
03. Feb 2018
mhe. Ärztinnen und Ärzte, die aus dem Ausland in die Bundesrepublik einwandern, müssen bekanntlich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor den drei zuständigen Ärztekammern eine Fachsprachprüfung ablegen, bevor sie hierzulande Patienten versorgen. Die dabei feststellbaren hohen Durchfallquoten sind oftmals den unzureichenden Vorbereitungen auf die Prüfung geschuldet. Deshalb bietet der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz ausländischen Ärztinnen und Ärzte ab dem 19. Februar wieder gemeinsam mit dem mibeg-Institut Medizin in Köln einen neuen „Intensivkurs Fachsprache Medizin“, der gezielt auf die Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer vorbereitet.
02. Feb 2018
Die gemeinsame Forderung der beiden Ärztekammern und des Gesundheitsministeriums in Nordrhein-Westfalen, die Transplantationsbeauftragten in Kliniken von Routineaufgaben nach klarem Personalschlüssel freizustellen und Kliniken für die Organspende besser personell und finanziell auszustatten, erhält die volle Unterstützung der 348 Krankenhäuser in NRW. „Den Tiefpunkt von nur 146 Organentnahmen im vergangenen Jahr in NRW können wir nicht tatenlos hinnehmen“, reagierte Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen. Auch die Widerspruchslösung werde als mögliche Verbesserung diskutiert.
02. Feb 2018
mhe. Die Refinanzierung der Investitionen in den Krankenhäusern ist seit 1972 durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz klar geregelt. Seither ist die Finanzierung der Klinikinvestitionen Aufgabe der öffentlichen Hand. Krankenkassen müssen derweil die Betriebskosten erstatten. Diese rechtliche Grundlage für die Finanzierung und Planung von Krankenhäusern wurde bis heute nicht verändert. Wie die duale Finanzierung der Kliniken tatsächlich im Einzelfall aussieht, das zeigt sich am Beispiel eines kleinen rheinland-pfälzischen Krankenhauses.
01. Feb 2018
Die Situation der Organspende gerade in Nordrhein-Westfalen ist so dramatisch wie schon lange nicht mehr. Im vergangenen Jahr hat es in NRW nur noch 146 Organentnahmen gegeben, 2012 waren es noch 231 Organspender. Ein Grund für diese „alarmierenden Zahlen“ ist, wie die Ärztekammern Westfalen-Lippe (ÄKWL) und Nordrhein (ÄKNO) sowie das Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) finden: Die Lage der verantwortlichen Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern. Die Kammern plädieren dafür, die Beauftragten von ihrer Routinearbeit freizustellen.
29. Jan 2018
mhe. In vielen fachärztlichen Disziplinen herrscht seit Jahren ein gravierender Nachwuchsmangel, der sich in den nächsten Jahren noch weiter verstärken wird. Die Allgemeinmedizin erhält nun in Rheinland-Pfalz weitere Unterstützung. Ein Jahr nach der Gründung der Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin, die flächendeckend sektorübergreifende Weiterbildungsverbünde schafft, wurde nun an der Universitätsmedizin Mainz das Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin gegründet. Das gemeinsam mit der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, der Krankenhausgesellschaft RLP und der Kassenärztlichen Vereinigung ins Leben gerufene Kompetenzzentrum soll die Qualität und Effizienz der allgemeinmedizinischen Weiterbildung fördern. „Langfristig wollen wir so die hausärztliche Versorgung in Rheinland-Pfalz sichern“, unterstrich der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis, bei der Vorstellung des Projektes durch die vier Kooperationspartner in der Universitätsmedizin Mainz.
22. Jan 2018
Zu Anfang des neuen Jahres möchte ich Ihnen und Ihren Familien zunächst alles Gute, Gesundheit, Glück und uns allen Frieden wünschen. Ich möchte auch insbesondere jenen Kolleginnen und Kollegen danken, die wieder an den Weihnachtstagen, am Jahreswechsel und an den Wochenenden im Krankenhaus die Versorgung unserer Patienten sichergestellt haben. Nicht nur in unserem Krankenhaus in Gelsenkirchen haben wir in dieser Zeit zahllose erkrankte Patienten versorgen müssen und unzählige Notfall-Patienten behandelt. Gerade zum Jahreswechsel ist sehr deutlich zu spüren, wie unverzichtbar eine flächendeckende stationäre Versorgung ist und wie sehr sich Patienten in ihrer höchst persönlichen Not da­rauf verlassen, dass sie wenigstens in den Krankenhäusern vor Ort an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr medizinische Hilfe erhalten. Oft haben sich Patienten bei mir darüber beklagt, dass ihnen die ambulante Versorgung vor Ort leider längst fehlt.
22. Jan 2018
Die Zahl der Organspenden ist in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau, seitdem diese Zahlen dokumentiert werden. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation weist für 2017 noch 797 Organspender aus, 2016 spendeten 857 Menschen Organe. Vor zehn Jahren waren es 1313, 40 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Vor diesem Hintergrund fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, ein konsequentes Umdenken bei der Organspende. „Wir brauchen jetzt die Systemänderung, um das Leiden der kranken Menschen auf der Warteliste für ein neues lebensrettendes Organ nicht noch weiter zu vergrößern. Unser Organspende-System hat versagt.“