• Aktuelle Meldungen

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    Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW
    13. März
    „Wenn alle älteren Menschen in unserem Land vom aktuellen Wissen der modernen Altersmedizin und einem deutlichen Mehr an menschlicher Zuwendung profitieren könnten, wäre das ein Quantensprung für die gesundheitliche Versorgung im Alter und vor allem für die persönliche Lebensqualität älterer Menschen in unserem Land“, sagte Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens bei der Eröffnung der Veranstaltung „Gesundheit im Alter“ in Neuss. „Deshalb forciert das Land die Bildung von Geriatrieverbünden, in denen Krankenhäuser mit ärztlichen Praxen und sozialen Diensten zusammenarbeiten, und fördert Modellprojekte für mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie zur Vermeidung gefährlicher Medikamentencocktails“, erklärte Steffens weiter.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    09. März
    Wiederholt hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe auf drohende Engpässe in der Patientenversorgung durch Mangel an Ärztinnen und Ärzten hingewiesen. „Vor diesem Hintergrund ist nicht zu verstehen, dass in der Diskussion um eine Medizinische Fakultät in Bielefeld immer noch der ,Klebeeffekt‘ einer solchen Institution angezweifelt wird“, kritisiert Dr. Theodor Windhorst. „Ärztemangel wird bereits an vielen Stellen sichtbar. Eine Arztausbildung, aus der Region für die Region‘ wird dagegen helfen“, ist der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe überzeugt.
    NRW Gesundheitspreis
    09. März
    Die Versorgung von geflüchteten Menschen ist eine besondere gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Mit dem NRW Gesundheitspreis 2017 sollen beispielhafte Projekte ausgezeichnet werden, die dazu beitragen, dauerhaft tragfähige Strukturen in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden zu schaffen und die Integration geflüchteter Menschen in das Gesundheitswesen zu verbessern. „Mit dem Gesundheitspreis 2017 wollen wir Akteure im Gesundheitswesen auszeichnen, die Angebote für eine bedarfsgerechte Versorgung von geflüchteten Menschen entwickeln“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens und ruft Institutionen, Initiativen und Verbände in NRW dazu auf, sich bis zum 31. März an dem Wettbewerb mit dem Thema „Angekommen in Nordrhein-Westfalen: Flüchtlinge im Gesundheitswesen“ zu beteiligen.
    Medizinische Fakultät in Siegen
    08. März

    mhe. Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium hat Medienberichte dementiert, denen zu Folge eine neue medizinische Fakultät in Siegen errichtet werden solle. Aus dem Düsseldorfer Ministerium hieß es, es werde keine weitere medizinische Fakultät in Nordrhein-Westfalen geben, bei den Informationen handelt es sich um eine Falschmeldung. Die Landesregierung habe zuvor stets betont, es gebe ausreichend Fakultäten für die wissenschaftliche Ausbildung von Ärzten in NRW.
    Pressemitteilung
    MB-Pressemitteilung zu Personalvorgaben in Krankenhäusern für Ärztinnen und Ärzte
    08. März
    Ob akzeptabel oder nicht, die gestern beschlossenen neuen Mindestzahlen für die personelle Ausstattung der Krankenhäuser mit Pflegekräften sind ein richtiger Wegweiser. „Auch für Ärztinnen und Ärzte in unseren Kliniken sollte es derartige personelle Mindestvorgaben geben“, unterstreichen die beiden Vorsitzenden des über 30.000 Mitglieder zählenden Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz, Dr. med. Hans-Albert Gehle und Michael Krakau.
    10. Forum Kinderschutz der Ärztekammer Westfalen-Lippe
    07. März
    Kratzen, Treten, Schlagen: Gewalt, die von Kindern ausgeht, ist zu oft noch Tabu-Thema. „Entscheidend ist, welche Erfahrungen gewalttätige Kinder und Jugendliche machen und was sie aus ihrem Verhalten lernen“, warnt Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. „Solange man Kindern und Jugendlichen keinen besseren Weg aufzeigt oder sie durch Zufall selbst einen solchen Weg finden, werden sie weiterhin Gewaltstrategien benutzen.“ Der Ärztekammerpräsident tritt deshalb dafür ein, schon früh mit Präventionsmaßnahmen und Hilfsangeboten gegen gewalttätiges Verhalten anzusetzen. Gute Beispiele für solche Präventionsarbeit, aber auch aktuelle Informationen zum Thema bietet das „Forum Kinderschutz“, zu dem die Ärztekammer Westfalen-Lippe am 11. März 2017 nach Hagen einlädt.
    Universitätsmedizin Mainz
    07. März
    Berufung bietet die Möglichkeit, Weichenstellungen in der Medizin von ethischer Seite zu begleiten
    Mainz. Die Medizinethikerin Dr. Julia Inthorn vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz wurde vom Präsidenten der Bundesärztekammer Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery in die Zentrale Ethikkommission der Bundesärztekammer (ZEKO) berufen. Aufgabe der ZEKO ist es, Stellungnahmen zu ethischen Fragen abzugeben, die der Fortschritt und technologische Entwicklungen in der Medizin aufwerfen. Die ZEKO besteht aus 15 Mitgliedern und ist mit Wissenschaftlern voneinander unabhängiger Fachbereiche zusammengesetzt. Die Mitglieder sind für eine dreijährige Amtsperiode bestimmt worden.
    Aktueller Kommentar des ersten Landesvorsitzenden Dr. Hans-Albert Gehle
    02. März
    Seit vielen Jahren erleben wir den Ärztemangel. In vielen Kliniken haben wir personelle Engpässe im ärztlichen Bereich – wir Ärztinnen und Ärzte sind kostbar und rar. Heute könnte die medizinische Versorgung unserer Bevölkerung in den rund 460 Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nicht ohne Tausende Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland sichergestellt werden. Allein in unseren beiden Bundesländern sind bereits über 16.000 Ärztinnen und Ärzte tätig, die aus dem Ausland stammen und zugewandert sind. In einem MB-Seminar wollen wir am 6. April ausländischen Ärztinnen und Ärzten grundlegende Kenntnisse des deutsche Gesundheitswesens vermitteln.
    Ärztekammer Westfalen-Lippe
    01. März
    Die Ärztekammer Westfalen-Lippe kritisiert die neuen Regelungen zur Versorgung von Patienten in den Notaufnahmen der Krankenhäuser. „Ab April soll mit einer Abklärungsdiagnostik per ,Kurz-Check‘ entschieden werden, ob ein Patient in der Notaufnahme behandelt wird oder an den ärztlichen Notdienst der niedergelassenen Ärzte verwiesen wird“, erläutert Ärztekammer-Präsident Dr. Theodor Windhorst. „Dieses Vorgehen kann für Patienten wie für Ärzte in den Notaufnahmen der Kliniken gleichermaßen gefährlich werden. Assistenzärztinnen und -ärzte, die in den Krankenhaus-Notaufnahmen Dienst tun, arbeiten zwar nach Facharzt-Standard, haben aber den Status eines Facharztes noch nicht. Sie können die ,Abschiebe-Abklärung‘ deshalb nicht verantworten“, sieht Windhorst auch rechtliche Probleme auf Ärztinnen und Ärzte zukommen. Es geht auch nicht an, Menschen mit einem akuten Gesundheitsproblem von einer Stelle zur nächsten zu schicken. Wenn sich ein Patient an einen Arzt im Krankenhaus wendet, muss er behandelt werden, das gebieten Recht und auch Ethik“, wendet sich der Kammerpräsident dagegen, Patienten demnächst mit Hilfe einer sogenannten „Abklärungspauschale“ durch Ärzte verschiedenen Versorgungsangeboten zuordnen zu lassen.
    Bezirksversammlung Bochum
    22. Feb.
    Auf dem Deutschen Ärztetag in Freiburg wird im kommenden Mai auch die Novellierung der Weiterbildungsordnung auf der Tagesordnung stehen. Die WB-Novelle sieht u.a. einen grundlegenden Wandel vor: Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung zum Facharzt sollen künftig nicht mehr nur strikte Zeiten in definierten Gebieten erbringen müssen, sondern vielmehr klar definierte Kompetenzen erwerben. Mit unserem Referenten Prof. Dr. med. Rüdiger Smektalla steht im Verlauf der nächsten Mitgliederversammlung des Marburger Bund-Bezirkes Bochum der Vorsitzende des Verwaltungsbezirks Bochum der Ärztekammer Westfalen-Lippe zur Verfügung. Desweiteren wollen wir die aktuelle Situation bei der Notfallversorgung, dem Tarifeinheitsgesetz und dem Masterplan 2020 erörtern. Die nächste Bezirksversammlung findet statt am Dienstag, den 21. März 2017, im Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer, Konferenzraum 3, In der Schornau 23-25, 44892 Bochum, ab 18 Uhr.